
vor ein paar tagen schrieb mir eine kommilitonin, dass es 30 jahre her sei, dass wir angefangen hätten zu studieren. das erschütterte mich zuerst, danach erinnerte ich mich, dass sich unser studium bereits anfühlte wie meine arbeit heute. heute nutzen wir rocketchat um fern-präsenz herzustellen und uns zu koordinieren, damals haben wir uns über arbeitsräume und den campus hinweg über eine server/client suite namens hotline verbunden.
wikipedia.org/wiki/Hotline_Communications
entweder waren wir damals schon wirklich weit vorne oder die vermeintlich grossen inovationen des internets sind eigentlich nur kleine und grosse verfeinerungen und verbesserungen von längst vorhandenem.
ich weiss auch nicht ob das etwas erlerntes oder natürliches ist, heute wie damals fühle ich mich dank tele- oder chat-präsenz oder dem status-indikator meiner komilitoninen oder kolleginnen nie alleine — selbst wenn ich tagelang tatsächlich alleine bin. (einsam fühl ich mich wegen meiner serotonin-überschüsse ohnehin nie.)