mal wieder ne sehr gute (über 20 jahre alte) sendung mit der maus mit nem aktualisierten ende, kann man sich hier noch ne woche lang ansehen.
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If we want open software to win, we need to get off our armchairs and compete.
Organizations who encourage endless discussion about web technologies are, in a very real way, promoting the death of the open web. The same is true for organizations that choose to snark about companies like Facebook and Google rather than understanding that users are actually empowered by their products. We need to meet people where they’re at - something the open web community has been failing at abysmally. We are blindsided by technostalgia and have lost sight of innovation, and in doing so, we erase the agency of our own users.
“They can’t possibly want this,” we say, dismissively, remembering our early web and the way things used to be. Guess what: yes they fucking do.
[…]
The web is no longer a movement: it’s a market. There is no vanguard of super-users who are more qualified to say which products and technologies people should use, just as there should be no vanguard of people more qualified than others to make political decisions. Consumers will speak with their wallets, just as citizens speak with their votes.
If we want products that protect people’s privacy and give people control over their data and identities - and we absolutely should - then we have to make them, ship them, and do it quickly so we can iterate, refine and make something that people really love and want to pay for. This isn’t politics, it’s innovation. The business models that promote surveillance and take control can be subverted: if we decide to compete, we can sneak up and eat their lunch.
A Veterans For Peace UK Film challenging the British Army's policy of recruiting 16 year olds into the most dangerous army jobs
siehe auch battlefieldcasualties.co.uk.
Dear Ello Everyone,
Starting today, Ello has begun an ad campaign on Facebook that points out problems with ads and data mining on social networks.
To say this another way: just for fun, we’re taking out ads that point out the problems with ads!!
We decided to use Facebook’s powerful ad targeting tools to target users by real name, email, age, sex, hometown, buying habits, political affiliation, religion, sexual preference, and even by scanning personal messages — to place highly customized ads that point this out to the people that see them.
The ads have dynamic taglines such as “They told us you’re single in NYC” and “We paid for you to see this ad,” along with customized images related to user interests and browsing habits.
Sample ads are posted above. Many feature artwork created by artists on Ello (with their permission, of course)!
sehr witzig. ein bisschen pathetisch, aber ziemlich brilliant: auf facebook zielgerichtete werbung für das eigene, privatsphärenfreundlichere soziale netzwerk zu machen.
ich finde ello auch wunderschön. vowe ist regelrecht begeistert. die ello neue app spricht meine minimalismus-affinität an und funktioniert. alles wirklich sehr, sehr schön.
bis auf eins: ello ist ein silo ohne auslass; ello hat keine offizielle API. seit kurzem kann man wohl sein profil auslesen über https://ello.co/diplix.json (wenn man bei ello eingeloggt ist, bzw. nen session-id-cookie gesetzt ist). ich kann zwar per knopfdruck, halb manuell inhalte aus ello hierhin reposten, aber hätte mir ein bisschen mehr API oder indieweb-technologie-umarmung von ello gewünscht. von beidem ist derzeit nicht allzu viel zu sehen — und so lange habe ich hemmungen mich auf so eine site einzulassen.
aber an ello rumspielen werde ich ganz sicher weiter.
June 2015
“I haven’t lived. I’ve died a few times.”
Harold and Maude (1971)
toll! nach andertalb jahren (endlich) wieder zwei neue iwdrm-gifs (eins, zwei).
Fachkräftemangel - Feder & Herd
Der enorme Mangel an Fachkräften1,2,3,4,5,6,7,8,9,10 stellt die deutsche Wirtschaft vor große* Probleme.
1) die nicht behindert sind
2) die weder weiblich noch im gebärfähigen Alter sind
3) die jünger als 45 sind
4) die keinen Migrationshintergrund haben
5) die keine kleinen Kinder haben
6) die nicht nach komischen Arbeitszeitmodellen wie 'Teilzeit' suchen
7) die bereit sind mehr als 60 Stunden die Woche zu arbeiten
8) die mit Zeitverträgen zufrieden sind
9) die billig sind
10) die aber ausschließlich Top-Abschlüsse haben*) selbstgemachte
siehe auch „Addendum“.
Guten Morgen.
das bild gibt das tagesmotto für heute wieder …
Foto: Amelie Nerger, @nergera
CC-Lizenz BY-NC-SANebenan (@Nebenan. Freundliche Internet-Konferenz) 22.06.2015 21:43
Foto: Amelie Nerger, @nergera
CC-Lizenz BY-NC-SANebenan (@Nebenan. Freundliche Internet-Konferenz) 22.06.2015 21:46
Foto: Amelie Nerger, @nergera
CC-Lizenz BY-NC-SANebenan (@Nebenan. Freundliche Internet-Konferenz) 22.06.2015 21:46
Ich werde meine Krautreporter-Abonnement verlängern.
Nicht, weil ich alles super fand,was die Krautreporter in den letzten 8 Monaten gemacht haben oder gar weil ich der Meinung wäre, dass das Projekt seine wahnwitzig hohen, anmassenden Ansprüche eingelöst hätte.
Sondern weil ich in der Rückschau festgestellt habe, wieviele der Krautreporter-Texte ich gerne gelesen habe. Weil ich Journalismus ohne Anlass, Dreh und Verfallsdatum mag. Und Texte, die auch ein halbes Jahr später noch nicht alt wirken. Davon will ich mehr.
Hier meine Top 5 der Krautreporter-Texte aus dem letzten Jahr:
1. Wie ein Deutsch-Syrer zum Nazi wurde – und dann Ausstieg
2. Das Comeback von Heroin. Und wer davon profitiert
3. Rico Grimms Berichte und Interviews aus Serbien, zum Beispiel
4. Theresa Bäuerlein über eine Muslim und einen Juden, die die Feindbilder von Berliner Schülern zerlegen
5. Im Fahrwasser von Onkels und Frei:Wild von Philipp Wurm: Wie Rechtsrock das Musikgeschäft aufrollt (mit freundlicher Unterstützung von Schni-Schna-Schnappi). Besonders beeindruckt hat mich bei 5. der offene Umgang mit Selbstkritik der Redaktion. Sehr souverän.
siehe auch: 9 ½ gründe warum ich nochmal die krautreporter unterstütze
Awkward Moment Seal pic.twitter.com/V3Bbfok88L
Großer Erfolg für die SPD: Seit sich die Sozialdemokraten für die umstrittene Vorratsdatenspeicherung entschieden haben, ist es in Deutschland zu keinen Terroranschlägen mehr gekommen. „Unsere erste Bilanz fällt positiv aus. Dank der SPD ist dieses Land eindeutig sicherer geworden“, sagte Parteichef Sigmar Gabriel. Kritik an der Entscheidung der Sozialdemokraten kommt dagegen von Terroristen. „Wir sind entsetzt und verzweifelt“, teilte ein Terroristenvertreter mit.
German city of Karlsruhe just issued a parking ticket to artist Erwin Wurm for one of his bent car sculptures pic.twitter.com/PFugnxLJjt
siehe auch süddeutsche.de: „Ist das Kunst? Egal, das steht im Halteverbot“
erwin wurm zu googlen lohnt sich meiner meinung nach auch.
Danke an @DIEZEIT für dieses Detail, das die Debatte zur #VDS sicher noch interessanter macht. pic.twitter.com/fB79Epmu2M
anmutunddemut.de: Gemeinsam
benjamin birkenhake:
Und es bestätigt, was ich in den letzten 15 Jahren über's Arbeiten gelernt habe: Arbeit hat nichts mit Geschäftsmodellen zu tun, sondern was mit gemeinsamen Ideen. Klingt komisch, ist aber so.
Another neat feature of El Cap/iOS 9/San Francisco: automatic vertically centered colons, when surrounded by numerals pic.twitter.com/GnLBufKmqm
siehe auch dieses apple WWDC-video: „Introducing the New System Fonts“ (via, via)

