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30 jah­re blog­gen, ver­si­on 4.0.1

felix schwenzel

das tem­p­la­te, bzw. der tem­p­la­te-ord­ner auf dem die­se web­site bis vor un­ge­fähr ei­nem jahr lief hiess wir­res3. nach die­se lo­gik ist der kir­by-re­launch wohl wir­res ver­si­on 4.

ver­si­on 2 dürf­te das hier ge­we­sen sein, 2010 war ich stolz dar­auf von ei­nem ta­bel­len-ba­sier­ten lay­out auf ein CSS ba­sier­tes lay­out um­ge­stellt zu ha­ben.

ver­si­on3, bei der ich auf „re­spon­si­ve de­sign“ um­stell­te, lief dann 12 jah­re lang.

und eben, zu­fäl­lig im ar­chiv ge­fun­den, 2015 schrieb ich über die ver­si­on 0 von 1996. die lief zwar noch nicht un­ter wir­res.net oder ir­gend­ei­nem con­tent ma­nag­men­te sys­tem, son­dern auf blan­ken html-me­tal. in dem ar­ti­kel von 2015 be­haup­te und be­le­ge ich, dass ich ei­egent­lich schon seit 30 jah­ren (1995) ins in­ter­net schrei­be, bzw. lin­ke.

und ich er­klä­re an­hand ei­nes kott­ke zi­tats, war­um ich so lan­ge auf die­sem ob­sku­ren CMS ge­blie­ben bin: läuft halt, funk­tio­niert, ist be­re­chen­bar und kenn ich.

ei­ner der tech­ni­schen grün­de war­um ich mit ei­ner soft­ware aus den 90er jah­ren so lan­ge gut zu­recht kam, wa­ren die html-vor­la­gen, also die art wie ez­pu­blisch html aus den in­hal­ten pro­du­zier­te. je­des for­ma­tie­rung, bil­der, links, zi­ta­te hat­ten ihre eig­nen vor­la­gen. statt
<a href="https://ex­am­p­le.com>ex­am­p­le.com</a>
schrieb ich
<link https://ex­am­p­le.com ex­am­p­le.com>>
bil­der la­gen in ei­ner bild­da­ten­bank und nach der ver­knüp­fung mit ei­nem ar­ti­kel re­fern­zier­te ich sie mit
<image 1 left lar­ge>
was sich kom­pli­ziert und müh­sam an­hört ist tech­nisch ein se­gen. so wur­den bil­der in den neun­zi­ger jah­ren vor­zugs­wei­se über ta­bel­len-kon­struk­te ge­lay­outet. <fi­gu­re> oder <fig­cap­ti­on> wa­ren da­mals noch nicht er­fun­den, ad­ap­ti­ve bil­der erst recht nicht. aber mit dem tem­p­la­te sys­tem liess sich die aus­ga­be von bil­dern je­weils an den stand der tech­nik an­pas­sen. so konn­te ich aus ei­nem ein­fa­chen <image 1 left lar­ge> schnell kom­le­xes, ad­ap­ti­ves bild-mark­up bau­en, das op­ti­mier­te bil­der für alle mög­li­chen bild­schirm­auf­lö­sun­gen aus­gab.

in den neun­zi­gern durf­te man noch <b> zum fet­ten von text ver­wen­den. im ez­pu­blish ba­ckend muss­te ich im­mer <bold> ver­wen­den, aber konn­te die html-aus­ga­be dann eben spä­ter an das mo­der­ne­re <strong> an­pas­sen.

und na­tür­lich liess sich das auch al­les er­wei­tern. für ein­ge­bet­te­te you­tube vi­de­os hab ich mir eine ez­pu­blish vor­la­ge <tube hGhr­Jru-PQ8&t> ge­baut, die dann an­fangs ein­fach den nor­ma­len you­tube em­bed-code aus­gab und spä­ter eine da­ten­schutz­freund­li­che­re va­ri­an­te, die nur das vi­deo-pos­ter mit ei­nem play-but­ton zeig­te und das vi­deo und das goog­le-track­ing erst nach ei­nem klick lud. weil kir­by mit sei­nen block-edi­tor ein ähn­li­ches kon­zept ver­folgt, liess ich das für alle mei­ne im­por­tier­ten in­hal­te und na­tür­lich auch neu­en in­hal­te ruck-zuck neu bau­en. im block edi­tor gebe ich nur die vi­deo-url an, die aus­ga­be des blocks pas­se ich per tem­p­la­te an und her­aus kommt das:

youtube-video laden, info, direktlink

die­se da­ten­schutz-freund­li­che­ren vi­deo-em­beds sind das, wo­mit ich ges­tern mei­nen tag ver­bracht habe. funk­tio­niert für you­tube und vi­meo.

vimeo-video laden, info, direktlink

ich weiss zwar gar nicht ob das noch ir­gend­wer ver­wen­det, bzw. ob ich noch je­mals ein vi­meo-vi­deo hier neu ein­bet­ten wer­de, aber weil ich in mei­nem ar­chiv noch das eine oder an­de­re vi­meo-vi­deo lie­gen habe, soll das na­tür­lich auch wei­ter so funk­tio­nie­ren.

aus­ser­dem habe ich ges­tern noch am rss-feed ge­schraubt. wenn ich im kir­by edi­tor ei­nen re­la­ti­ven link ein­gab, kam der auch im rss-feed re­la­tiv raus. which is doof. aber viel­leicht is­ses auch doof re­la­ti­ve links zu ver­wen­den, wenn ich mich recht er­in­ne­re hab ich in ez­pu­blish auch im­mer vol­le urls ver­wen­det um auf wir­res.net zu lin­ken. aus­ser­dem hab ich mir über­legt im feed den nor­ma­len you­tube-em­bed code aus­zu­ge­ben, so dann man sich das vi­deo in sei­nem rss-rea­der ein­ge­bet­tet an­se­hen kann. ganau­so gebe ich die bil­der im feed nicht mehr ad­ap­tiv aus, son­dern ein­fach, ohne ge­döns auf 900px brei­te ska­liert.


je­den­falls sehe ich jetzt wie­der was mich über die letz­ten 30 jah­re dazu ge­bracht hat ins in­ter­net zu schrei­ben: mein drang neue din­ge aus­zu­pro­bie­ren, zu schau­en, mit wel­chen tech­ni­schen tools man was er­rei­chen kann um das äl­tes­te ge­wer­be der welt aus­zu­üben: mit an­de­ren kom­mu­ni­zie­ren.

in den letz­ten 5 jah­ren lag mein fo­kus eher auf der in­ter­spe­zi­fi­schen kom­mu­ni­ka­ti­on: wie kann ich ver­ste­hen was fri­da will und in­ten­diert, wie stel­le ich si­cher, dass fri­da mich ver­steht? das hat ganz gut ge­klappt und un­ter­wegs habe ich das eine oder an­de­re ge­lernt und lei­der eher we­nig mit mei­ner spe­zi ge­teilt. aus­ser ein­mal letz­tes jahr auf der re­pu­bli­ca.

youtube-video laden, info, direktlink

in der web-tech­nik hat sich in den letz­ten jah­ren, so wie bei den hun­de-er­zie­hungs­me­tho­den viel ge­tan. la­zy­loa­ding geht mitt­ler­wei­le ohne je­des ja­va­script, css kann va­ria­blen und rech­nen (!), fast alle brow­ser sind auf dem glei­chen tech­ni­schen stand. uber­space, wo die­se sei­ten ge­hos­tet sind, kann http/2 und ich bin si­cher an den caching-po­li­ci­es, cache-con­trol hea­ders lässt sich noch so ei­ni­ges op­ti­mie­ren und ler­nen.

apro­pos caching und per­for­mance. nach der in­stal­la­ti­on von kir­by auf uber­space (pie­ce of cake, ein­fach den 2,5 GB gros­sen kir­by ord­ner rü­ber­ko­pie­ren, eine klei­ne an­pas­sung an der .ht­ac­cess, läuft) …

# In some en­vi­ron­ments it's ne­ces­sa­ry to
# set the Re­wri­te­Ba­se to:
Re­wri­te­Ba­se /

… habe ich mas­si­ve per­for­mance pro­ble­me be­ob­ach­tet und muss­te in der php.ini php mehr RAM gön­nen. der grund, so er­klä­re ich es mir nach­träg­lich, war cache-warm­ing. kir­by er­zeug­te hun­der­te, tau­sen­de bild­va­ri­an­ten für die ad­ap­ti­ve aus­lie­fe­rung von bild-da­tei­en, und das kos­tet RAM und CPU (sor­ry uber­space!). ges­tern habe ich die pa­ra­me­ter der ad­ap­ti­ven bild­aus­lie­fe­rung noch­mal an­ge­passt, was er­neut zu merk­li­chen per­for­mance-eng­päs­sen führ­te. ein blick in den me­dia ord­ner, wo kir­by die bild­va­ri­an­ten cached/ab­legt, zeigt der­zeit 5.8 GB. vor drei ta­gen wa­ren das nur 2.4 GB, ges­tern 4 GB. der kir­by con­tent ord­ner ist 2,4 GB gross.

nach ein paar stun­den bild-ge­ne­rie­rung schien die per­for­mance der sei­te wie­der OK zu sein. wenn ihr, lie­be le­ser, ei­nen an­de­ren ein­druck habt, lasst es mich ger­ne wis­sen.


tl;dr: ins in­ter­net schrei­ben und eine ei­ge­ne web­site zu be­trie­ben ist im­mer noch furcht­bar viel ar­beit, aber al­lein um den stand der tech­nik zu ver­fol­gen, (be-)lohnt sich das. und es gibt noch viel zu tun und ler­nen.

(ent­schul­di­gung für die click­bait-über­schrift, kor­rekt müss­te es na­tür­lich heis­sen: „30 jah­re ins in­ter­net schrei­ben“)


feed oh­ne nerv? ja, gibt’s

felix schwenzel

@di­plix gib­t's ei­nen wir­res-RSS-Feed ohne die rei­nen Fo­to­posts, nur für die Ar­ti­kel > 100 Zei­chen?

Ger­rit van Aa­ken (@ger­rit­va­naa­ken) 25.04.2015 9:10

ja. die ka­te­go­rien gibt’s schon län­ger, jetzt habe ich auch ein biss­chen auf­ge­räumt, so dass in der „ar­ti­kel“-ka­te­go­rie (RSS) auch wirk­lich nur noch ar­ti­kel mit mehr als ein paar hun­tert zei­chen sind — kei­ne bil­der-posts, kei­ne link-posts. ein­zel­links mit län­ge­ren kom­men­ta­ren oder an­mer­kun­gen von mir, tau­chen da aber wei­ter­hin drin auf.


seit 20 jah­ren ins in­ter­net lin­ken

felix schwenzel

ich fin­de es doof ju­bi­lä­en zu fei­ern. von mir aus muss ich zum bei­spiel mei­nen ge­burts­tag nicht fei­ern. ich feie­re auch ger­ne mal so mit freun­den bei gu­tem es­sen und be­kömm­li­chen ge­trän­ken. ich freue mich das gan­ze jahr über ge­schen­ke — und be­kom­me auch über das gan­ze jahr ver­teilt ge­schen­ke, vor al­lem von mir selbst. die­ses sil­ves­ter habe ich ver­bracht wie je­des an­de­re wo­chen­en­de, bzw. je­den an­de­ren abend: ko­chen, es­sen, et­was bier trin­ken, ir­gend­wel­che sa­chen ma­chen (die­ses jahr sil­ves­ter: plex ein­rich­ten und über plex stau­nen). die­ses jahr habe ich es so­gar ge­schafft die bei­fah­re­rin vom öff­nen ei­ner fla­sche sekt und blei­gies­sen ab­zu­hal­ten.

weil ich ju­bi­lä­en grund­sätz­lich doof fin­de, kann ich es mir be­reits jetzt er­lau­ben dar­auf hin­zu­wei­sen, dass ix jetzt (knapp) 20 jah­re lin­ke (in html). selbst wäre ich da nicht drauf­ge­kom­men, er­in­nert hat mich tim co­les text, in dem er dar­auf hin­weist, dass er jetzt seit 20 jah­ren ins in­ter­net schrei­be: „Wie ich das Blog­gen er­fand

mei­ne ers­ten geh­ver­su­che mit html müs­sen auch so um 1994/95 ge­we­sen sein, also vor (un­ge­fähr) 20 jah­ren. aber re­gel­mäs­sig zu lin­ken habe ich wohl erst 1995 an­ge­fan­gen. laut die­ser sei­te, die ich in mei­nem pri­vat­ar­chiv ge­fun­den habe, ver­öf­fent­li­che ich seit min­des­tens dem 11. ok­to­ber 1995 re­gel­mäs­sig links im in­ter­net (ich glau­be es war et­was frü­her, kann aber kei­ne kon­kre­ten spu­ren in mei­nem dam­li­gen cha­os fin­den).

1996 und 1997 hat sich das for­mat ein biss­chen ge­än­dert, un­ge­fähr seit dem zeit­punkt, an dem ich html-ta­bel­len ver­stan­den habe:

das blog­gen und lin­ken habe ich na­tür­lich nicht er­fun­den, aber ich kann wohl mit pad­ding und right (sagt man fug und recht so in HTML?) be­haup­ten, dass ich nun fast die hälf­te mei­nes le­bens lin­ke.


  • die sei­ten oben la­gen auf ser­vern der uni-stutt­gart. wir­res.net läuft erst seit (un­ge­fähr) 13 jah­ren auf die­ser do­main und (nach wie vor) auf ei­ner al­ten ez-pu­blish ver­si­on von 2003. das was ja­son kott­ke über sein mo­va­ble type sagt, gilt üb­ri­gens auch für „mein“ ez pu­blish 2.3:
    Mo­va­ble Type is of­ten mad­de­ning and frus­t­ra­ting, but it's fa­mi­li­ar, be­ha­ves con­sis­t­ent­ly, and I know it bet­ter than any other pie­ce of soft­ware. In other words, MT is like a mem­ber of my fa­mi­ly.
  • re­gel­mäs­si­ge, fast täg­li­che link­samm­lun­gen in fes­tem for­mat ver­öf­fent­li­che ich jetzt seit knapp drei jah­ren (das könn­te der ers­te ar­ti­kel in die­sem for­mat sein, hier eine lis­te al­ler link-ar­ti­kel)
  • die da­ten­bank sagt, dass ich in den letz­ten 3 jah­ren um die 6000 links in den link­sam­mel­ar­ti­keln ver­bra­ten habe.
  • als ich an­ge­fan­gen habe im in­ter­net zu lin­ken, war dave wi­ner schon ein al­ter link-hase. fefe war auch schon da.
  • mei­nen erst­mals 1995 ver­öf­fent­lich­ten PGP-key habe ich ein­mal be­nutz­ten kön­nen. zum tes­ten.

was ich ei­gent­lich sa­gen woll­te: dan­ke fürs le­sen.


ich bin mir nicht si­cher ob ich das schaf­fe, aber ich über­le­ge 2015 et­was we­ni­ger zu lin­ken, da­für mehr zu schrei­ben. tex­te die sich nicht nur auf an­de­re tex­te be­zie­hen, son­dern auch mal für sich ste­hen kön­nen. also tex­te auf die (hof­fent­lich) ver­linkt wird, statt nur selbst zu lin­ken. wenn nicht all­zu vie­le gute fern­seh­se­ri­en da­zwi­schen kom­men, klappt das viel­leicht auch. ich pla­ne dem­nächst kon­kre­te plä­ne zu pla­nen.


ein­stel­lun­gen

felix schwenzel in etc

hier kann man ein paar grund­ein­stel­lun­gen für wir­res.net vor­neh­men. die ein­stel­lun­gen wer­den für min­des­tens 14 tage per coo­kie ge­spei­chert.

werbung

seit 2004 kann man auf wir­res.net die wer­bung ab­schal­ten. der­zeit geht es in­dem man ein­fach die tas­te „w“ drückt oder auf die­sen link klickt: wer­bung aus

widgets

(er­klä­rung dazu)

kompaktansicht

die über­sichts­seei­ten zei­gen in der re­gel die ar­ti­kel in gan­zer län­ge. über­sicht­li­cher wird mög­li­cher­wei­se mit der kom­pak­t­an­sicht. die kann man mit der tas­te „x“ an (und aus) schal­ten, oder mit die­sem link: kom­pak­t­an­sicht an

j/k-navigation

das ist zwar kei­ne ein­stel­lung, geht aber. „j“ springt zum nächs­ten ar­ti­kel, „k“ zum vor­he­ri­gen. das geht auch mit n/p (n=next, p=pre­vious), be­ach­tet al­ler­dings auch ein­zel­ne links.

schriftarten

hier folgt, wenn ich mal lust habe, ein schrift­um­schal­ter. es soll ja leu­te ge­ben, die die bre­via und das bre­via-k nicht so mö­gen.

reaktionen

stan­dard­mäs­sig lädt auf wir­res.net nur die wer­bung, der ivw-zäh­ler und die pi­wik-sta­tis­tik (mitt­ler­wei­le zwei pi­wik-sta­tis­ti­ken, mo­ko­no zählt auch noch­mal per pi­wik die be­su­cher). so­cial-but­tons oder die kom­men­ta­re wer­den beim ers­ten be­such nicht ge­la­den, auch nicht de­ren scrip­te. erst beim auf­klap­pen bei­spiels­wei­se des twit­ter sliders wird code von twit­ter nach­ge­la­den und even­tu­ell vor­han­de­ne tweet­backs (lo­kal) nach­ge­la­den. die slider­stel­lung wird eben­falls per coo­kie ge­spei­chert, bleibt also auch auf an­de­ren sei­ten of­fen.

tastaturbedienung

  • j/k — vor und zu­rück
  • n/p — vor und zu­rück
  • x — kom­pak­t­an­sicht an/aus
  • y — na­vi­ga­ti­ons­sli­der ein/aus­blen­den
  • t — twit­ters­li­der auf/zu­klap­pen
  • f — face­books­li­der auf/zu­klap­pen
  • p — plus­o­nes­li­der auf/zu­klap­pen
  • r — re­a­da­bili­tys­li­der auf/zu­klap­pen
  • l — flat­trs­li­der auf/zu­klap­pen
  • k — kom­men­tars­li­der auf/zu­klap­pen
  • s — su­che

wir­res.net re­de­sign

felix schwenzel

wir­res hat an­ge­fan­gen mit ei­nem ta­bel­len-ba­sier­ten lay­out. ganz schreck­li­che kon­struk­tio­nen wa­ren das da­mals, aber so hat man das halt da­mals ge­macht.

vor ein paar jah­ren habe ich das lay­out dann ohne ta­bel­len, mit CSS und HTML ge­baut.

jetzt fand ich es an der zeit, ein lay­out zu bau­en das zu­min­dest an­satz­wei­se auf HTML5 ba­siert. an­satz­wei­se des­halb, weil die kon­struk­ti­on, glau­be ich, nicht­mal im traum den va­li­da­tor-test be­steht. aber auch das ist ein dau­er­zu­stand, seit bei­na­he 10 jah­ren. aus­ser­dem war mir nach mehr weiss­raum und vor al­lem nach ei­nem re­ak­ti­ons­fä­hi­gen (re­spon­si­ve) lay­out, ein lay­out also, dass kei­ne se­pa­ra­te mo­bil-site be­nö­tigt um auf mo­bi­len ge­rä­ten ei­ni­ger­mas­sen aus­zu­se­hen, son­dern sich mit hil­fe von me­dia-queries an das aus­ga­be­ge­rät, bzw. die dar­stel­lungs­fä­hig­kei­ten an­passt (das ist un­ter an­de­rem hier ganz schön er­klärt). denn auch das nerv­te mich ein biss­chen, wie wir­res.net auf dem mo­bil­te­le­fon aus­sah. vor zwei jah­ren war ich kurz da­vor eine se­pa­ra­te mo­bi­le ver­si­on zu bau­en, die die brow­ser-ken­nung ana­ly­siert und ent­spre­chend zur desk­top- oder mo­bil­va­ri­an­te wei­ter­lei­tet. das hät­te aber für je­weils eine sei­te, ver­schie­de­ne URLs er­for­dert. das fand ich dann doch ir­gend­wie doof.

die ba­sis für mein re­de­sign war die HTML5 boi­ler­p­la­te. in die­sem grund­ge­rüst war die grund­struk­tur vor­ge­ge­ben und bi­blio­the­ken wie mo­der­nizr.js, re­spond.js (bei mir noch nicht 100%ig im­ple­men­tiert) oder die CSS-an­sät­ze für CSS-re­sets und me­dia-queries ent­hal­ten, auf die ich auf­bau­en konn­te. dank HTML5 ist die struk­tur der sei­te auch an­satz­wei­se se­man­tisch und et­was DIV-re­du­zier­ter als vor­her. aber auch das ist noch ver­bes­se­rungs­wür­dig. ein paar mi­cro­for­ma­te hat­te ich be­reits in der al­ten ver­si­on ein­ge­baut, ne­ben hcard und dem da­tums­ge­döns wie mi­cro­for­mats es emp­fiehlt, ist jetzt auch das hnews-mi­cro­for­mat, wie es von re­a­da­bili­ty emp­foh­len wird, ein­ge­baut. apro­pos da­tums­for­mat. bis­her habe ich das da­tum im­mer so co­diert, da­mit es such­ma­schi­nen auch er­ken­nen (bei goog­le klappt das ganz gut):

da ich das da­tum jetzt zwei­mal an­zei­ge, steht das jetzt wei­ter­hin un­ten mit <abbr> co­diert und oben in html (der time-aus­zeich­nung traue ich noch nicht so ganz):

nach dem boi­ler-pla­te-grund­ge­rüst hab ich mir die ia-sei­te ziem­lich ge­nau an­ge­se­hen und von dort ei­ni­ge CSS-styl­es ein­fach über­nom­men. an­fangs auch das ras­ter und die in sich zu­sam­men­fal­len­den spal­ten-kon­struk­tio­nen für we­ni­ger brei­te brow­ser-fens­ter.

von der boi­ler­p­la­te und dem ia-de­sign habe ich auch die schrift­grös­sen über­nom­men: 100% oder 1em. ob das so bleibt oder wel­che schrif­ten ich künf­tig ver­wen­de über­le­ge ich noch. das feed­back auf die 100%-schrift war ja auch nicht so dol­le. viel­leicht ist das al­les wirk­lich noch nen ta­cken zu gross.

der spass am re­spon­si­ve-de­sign ist na­tür­lich, dass man nicht für ein lay­out, son­dern min­des­tens drei lay­outs ge­stal­ten muss. die sei­ten­leis­te mit den ar­ti­kel­bil­dern oder der „fact­box“ die im desk­top-lay­out links raus­ragt, hat im lay­out fürs te­le­fon oder ta­blet kei­nen platz mehr, muss also hübsch kol­la­bie­ren. so sieht das dann aus:


auch die drei­ecke für die auf­klapp-slider ha­ben auf mo­bi­len ge­rä­ten kei­nen platz, dort wer­den also per me­dia­query statt drei­ecken plus- und mi­nus­zei­chen an­ge­zeigt. auch die fa­vicons bei den links rü­cken auf dem desk­top (grös­ser als 1024px) nach links, bei klei­ne­ren lay­out nicht.

die na­vi­ga­ti­on hat mir ein biss­chen kopf­zer­bre­chen be­rei­tet. grund­sätz­lich woll­te ich das lay­out so mi­ni­ma­lis­tisch wie mög­lich ha­ben, fand aber eine haupt­na­vi­ga­ti­on aus­schliess­lich am fuss et­was zu mi­ni­ma­lis­tisch. für te­le­fo­ne bleibts da­bei, ein klick aufs logo springt an den fuss zur haupt­na­vi­ga­ti­on, von wo aus man auch wie­der hoch­sprin­gen kann. auf dem desk­top öff­net sich rechts ein slider, der die haupt­na­vi­ga­ti­on, aber auch die haupt­ka­te­go­rien und ein paar ein­stell­mög­lich­kei­ten an­zeigt. der nach­teil ist na­tür­lich, dass man zum na­vi­gie­ren im­mer min­des­tens zwei klicks braucht. der vor­teil ist, dass man in so ei­nem slider ne men­ge un­ter­brin­gen kann und den rest der sei­te schön mi­ni­ma­lis­tisch hal­ten kann.

einstellungen

die wer­bung konn­te man auf wir­res.net schon im­mer ab­stel­len. frü­her über ei­nen but­ton in der haupt­na­vi und die tas­te „w“ (wie wer­bung). das kann man jetzt im sei­ten-slider ma­chen. wenn man will. eben­so kann man auf den über­sichts­sei­ten eine kom­pak­t­an­sicht ak­ti­vie­ren, ent­we­der per but­ton oder mit der tas­te x. das geht auch schon seit ein paar jah­ren (weil ich es prak­tisch fand), war aber nir­gend­wo do­ku­men­tiert. das is­ses jetzt. frü­her war die dar­stel­lung al­ler­dings ein­fach so, dass der gan­ze ar­ti­kel per jquery aus­ge­blen­det wur­de, jetzt habe ich das statt wie an­fangs an­ge­dacht mit ei­nem jquery-plug­in der die tex­te kürzt, mit der höhe der ar­tic­le-aus­zeich­nung ge­macht, die ich per CSS ver­klei­ne­re, un­ten eine li­nie und in web­kit und mo­zil­la brow­sern noch ei­nen CSS-schat­ten ein­blen­de (CSS-code für den schat­ten im goog­le-rea­der ge­klaut). find ich ziem­lich toll, da so auch die bil­der an­ge­teasert wer­den. wei­te­re ein­stel­lun­gen über die ich der­zeit noch nach­den­ke sind ein op­tio­na­ler in­sta­pa­per-but­ton hin­ter je­dem täg­li­chen link („read la­ter“) und eine op­ti­on die schrift­art auf se­ri­fen oder so um­zu­stel­len. das funk­tio­niert na­tür­lich al­les mit kek­sen, der brow­ser merkt sich die ein­stel­lung also (für zwei wo­chen — könnt ich ei­gent­lich auch län­ger spei­chern?).

faltmenues und social buttons

das so­cial-but­ton-ge­döns nervt ei­gent­lich ziem­lich, aus ge­nau drei grün­den. die face­book-, +1- oder flattr-but­tons sind alle irre häss­lich, er­hö­hen die la­de­zei­ten und er­lau­ben den be­trei­bern die be­su­cher zu tra­cken. des­halb habe ich für face­book, goog­le und flattr schon län­ger als hei­se eine zwei-klick-lö­sung ein­ge­baut. das heisst die but­tons wer­den nicht nur aus­ge­blen­det, son­dern sind bei zu­ge­klapp­ten me­nüs auch nicht ge­la­den. erst wenn man den but­ton ex­pli­zit auf­ruft, wird der ja­va­script-code der je­wei­li­gen be­trei­ber nach­ge­la­den und der but­ton ge­zeich­net. das ist jetzt et­was leich­ter zu er­ken­nen als vor­her, aber ei­gent­lich ein al­ter hut.

eben­so die an­zahl der re­ak­tio­nen die ich von ei­nem un­ter­pro­gramm per json bei goog­le, face­book, de­li­cious, twing­ly, echo, twit­ter und flattr ab­fra­ge und zwi­schen­spei­che­re (15 mi­nu­ten). so kann ich un­ter und über je­dem bei­trag dy­na­misch die an­zahl der re­ak­tio­nen an­zei­gen, ohne dass eine http-an­fra­ge vom be­nut­zer an den je­wei­li­gen but­ton-be­trei­ber geht. die queries und den code da­für kann ich bei in­ter­es­se ger­ne hier ver­öf­fent­li­chen.

die bla­se ne­ben der an­zahl der re­ak­tio­nen habe ich bei spree­blick ge­klaut, die gros­se bla­se mit den ein­zel­nen zah­len, macht der jquery-plug­in tip­ped. ohne ja­va­script sieht man die zahl der re­ak­tio­nen na­tür­lich nicht. wo­bei die no­script-ver­si­on der sei­te und die print­ver­si­on noch bau­stel­len sind.

CSS3 pseudo-klassen

irre was man mit CSS-sel­ec­to­ren so al­les se­lek­tie­ren kann. oder an­ders ge­sagt: dar­über habe ich in den letz­ten wo­chen so ei­ni­ges ge­lernt. man kann mit CSS zum bei­spiel alle bil­der se­lek­tie­ren, die das alt-at­tri­but „*“ ha­ben:

der se­lek­tor mit der url des bil­des oder links ist ja be­reits ein klas­si­ker:

oder wenn man ei­nen an­ker in der url hat, kann man die DIV oder die HTML aus­zeich­nung mit der glei­chen ID wie der an­ker se­lek­tie­ren und bei­spiels­wei­se den hin­ter­grund än­dern (mach ich bei­spiels­wei­se bei den per­ma­links für links (bei­spiel)):

kei­ne pseu­do­klas­se, aber auch sehr hilf­reich fol­gen­der CSS-code:

da­mit wer­den bei­spiels­wei­se bei iOS ein­ga­be-fel­der die 100% breit sein sol­len auch wirk­lich 100% breit an­ge­zeigt. ohne den code oben sind be­stimm­te fel­der trotz der 100%-brei­ten-de­kla­ra­ti­on brei­ter. trieb mich fast in den wahn­sinn und soll­te ei­gent­lich in alle CSS-re­set vor­la­gen mit auf­ge­nom­men wer­den.

kei­ne se­lek­to­ren, aber die CSS-tran­si­ti­ons für ef­fek­te sind auch ganz toll und spa­ren ne men­ge jquery. das mo­ko­no-logo oben rechts hab ich vor­her bei­spiels­wei­se bei ei­nem ho­ver per jquery lang­sam ein und aus­ge­blen­det. das geht jetzt per CSS. muss man nur wis­sen.

jquery

ich be­schrei­be jquery im­mer so: das ist so ein­fach, dass selbst ein honk wie ich es ver­steht. ne­ben al­ler­lei selbst zu­sam­men­ge­hack­ten code, be­nut­ze ich neu­er­dings fol­gen­de plug­ins:

schon län­ger fol­gen­de:

auf mei­ner todo-lis­te ste­hen noch ganz vie­le klei­nig­kei­ten und bei­spiels­wei­se ein HTML5-vi­deo­play­er, der­zeit be­nut­ze ich ei­nen flash-plug­in ohne HTML5-fall­back von 1975.

tech­nisch be­geis­tert mich das neue lay­out ziem­lich doll. ich habe viel ge­lernt und habe noch viel zu ler­nen, was HTML5, se­man­tik, schlan­ken auf­ge­räum­ten code und so an­geht. sehr schön ge­macht, vor al­lem im hin­blick auf den code hat je­ri­ko sein re­spon­si­ve-de­sign üb­ri­gens. ein sehr schö­nes re­ak­ti­ons­fä­hi­ges lay­out, sau­ber ge­codet. un­über­trof­fen na­tür­lich ia. oder die­se 10. oder das word­press re­act the­me. al­les ziem­lich toll. und viel ar­beit.

auch wenn das neue lay­out (noch) nicht al­len ge­fällt und sich si­cher noch än­dern wird, mir ge­fällt die hap­tik der sei­te jetzt wie­der. fühlt sich ein­fach bes­ser an. und das war ja auch der sinn der ak­ti­on.


wir­res.net 3.0

felix schwenzel

ich habe wir­res.net mal ein biss­chen um­ge­stal­tet. mög­li­cher­wei­se klappt noch nicht al­les. wenn was ka­putt ist oder nicht funk­tio­niert, bit­te ei­nen kom­men­tar hier drun­ter und ich re­pa­ri­er es. was ich wie und war­um ge­macht habe schreib ich spä­ter ge­son­dert auf.

vor­her
nach­her

php5

felix schwenzel

ich habe mir die frei­heit ge­nom­men, die ver­si­ons­num­mer von ez­pu­blish, der soft­ware auf der wir­res.net läuft, auf ver­si­on 2.3.0 zu er­hö­hen. bis­her lief hier die ver­si­on 2.2.8 (de 2001 ver­öf­fent­licht wur­de), mit ein paar patches der ver­si­on 2.2.9 (die 2003 ver­öf­fent­licht wur­de) und ei­ni­gen mei­ner bug­fi­xes und än­de­run­gen die sich über die jah­re an­sam­mel­ten. neue funk­tio­nen oder fea­tures sind jetzt nicht hin­zu­ge­kom­men, da­für soll­te ez­pu­blish jetzt auf php5 lau­fen läuft ez­pu­blish jetzt auf php5.

wäh­rend ich das schrei­be, ist zu­min­dest php5 per .ht­ac­cess ak­ti­viert:

da mein hos­ter droht mit­tel­fris­tig php4 zu de­ak­ti­vie­ren und nur noch php5 wei­ter­zu­pfle­gen, war die­ser schritt, vor dem ich ei­ni­gen hor­ror hat­te, nö­tig ge­wor­den.

glück­li­cher­wei­se muss­te ich für die php5-kom­pa­ti­bi­li­tät nicht all­zu­viel ex­per­ti­se mit­brin­gen (die ich be­kannt­lich nicht habe), son­dern nur ein biss­chen ge­duld und et­was sorg­falt. ez­pu­blish php5-lauf­fä­hig zu ma­chen hat be­reits je­mand an­ders er­le­digt und ich konn­te den code dann mit mei­ner code­ba­sis per hand, da­tei für da­tei, zu­sam­men­füh­ren. bis auf ein paar klei­ne bugs im ba­ckend, scheint al­les zu funk­tio­nie­ren, falls nicht, freue ich mich über hin­wei­se.


fol­ge mir

felix schwenzel

wir­res.net kann man fol­gen

mir kann man fol­gen

flat­tern kann man mich nicht nur un­ter je­dem ar­ti­kel, son­dern auch

beim zu­rück­fol­gen bin ich ex­trem will­kür­lich. auf twit­ter fol­ge ich fast nie leu­ten zu­rück die eng­lisch twit­tern oder das wort „so­cial me­dia“ auf ei­nen blick öf­ter als zwei-, drei­mal be­nut­zen (mei­ne der­zei­ti­ge schmerz­gren­ze). bei goog­le-buzz (oder im goog­le-rea­der) fol­ge ich fast al­len leu­ten die mir kei­ne fefe-links in den rea­der sha­ren (zwei ma­chen das schon. mehr fefe hal­te ich nicht aus) und ein oder zwei in­ter­es­san­te links in den letz­ten ta­gen geshared ha­ben. auf face­book, xing und lin­ke­din bin ich am will­kür­lichs­ten. manch­mal be­stä­ti­ge ich an­fra­gen von leu­te die ich nicht ken­ne, wenn sie ir­gend­wie in­ter­es­sant schei­nen, was aber nur geht, wenn sie das eine oder an­de­re von sich preis­ge­ben oder mir sa­gen, war­um ich ihre an­fra­ge be­stä­ti­gen soll. bei lin­ke­din und face­book ach­te ich beim be­stä­ti­gen von an­fra­gen auch auf das be­nut­zer-foto, schliess­lich tau­chen be­stä­ti­ge kon­tak­te im adress­buch mei­nes han­dys auf.

das sind na­tür­lich nur mei­ne ei­ge­nen re­gel, die sich stän­dig än­dern. viel­leicht sind mei­ne re­geln auch gar nicht so will­kür­lich, son­dern eher — äh — in­tui­tiv. weil nach­ge­dacht hab ich dar­über noch nicht be­son­ders viel. soll­te man aber mal ma­chen. ir­gend­wann.


flattr-count-an­zei­ge oh­ne api

felix schwenzel

seit ei­ni­ger zeit woll­te ich auf den über­sichts­sei­ten (also zum bei­spiel der start­sei­te) von wir­res.net eine an­zei­ge der flat­ters die je­der ar­ti­kel be­kom­men hat se­hen, so wie die an­zahl der re­ak­tio­nen, also kom­men­ta­re, track­backs oder tweets an­ge­zeigt wird. das geht zwar, in­dem man un­ter je­den ar­ti­kel ei­nen but­ton pappt, aber das fand ich vi­su­ell we­nig ver­lo­ckend. spree­blick macht das und ein paar an­de­re sei­ten auch.

flattr-an­zei­ge auf wir­res.net
flattr-an­zei­ge auf spree­blick.com

lei­der ist das REST-API von flattr noch nicht fer­tig und flattr kann nur mit ja­va­script in but­ton-form ein­ge­bun­den wer­den.

vor ein paar ta­gen habe ich dann die­se sei­te ge­fun­den, auf der ben coll­ins be­schreibt, wie er die an­zahl der flat­ters in feed­fla­re ein­ge­bun­den hat (also so, dass sei­ne feedb­ur­ner-feed-ar­ti­kel un­ten die zahl der flat­ters an­zeigt). im prin­zip hat er ein php-script ge­schrie­ben, dass den flattr but­ton für ei­nen ar­ti­kel auf­ruft und dar­aus den „flattr-count“ ex­tra­hiert. ich habe das script ein biss­chen an­ge­passt und wenn man ihm eine wir­res-url als ar­gu­ment gibt, zeigt es den flattr-count an:

http://fe­lix.schwen­zel.de/.flattr/flattr-me-sta­tic-v2.php?link=http://wir­res.net/ar­tic­le/ar­tic­le­view/5634/1/6/

die kon­struk­ti­on, wie ich es auf wir­res.net ein­ge­bun­den habe ist völ­lig hirn­ris­sig, funk­tio­niert aber. je­der pro­gram­mie­rer wür­de die hän­de über dem kopf zu­sam­men­schla­gen und wenn ende des jah­res end­lich kath­rin pas­sigs buch „we­ni­ger schlecht pro­gram­mie­ren“ her­aus­kommt und ich es ge­le­sen habe und we­ni­ger schlecht pro­gram­mie­ren ge­lernt habe, wer­de ich wahr­schein­lich auch die hän­de über dem kopf zu­sam­men­schla­gen.

ei­gent­lich schla­ge ich be­reits jetzt die hän­de über dem kopf zu­sam­men. [hier bit­te auf­hö­ren zu le­sen, jetzt wirds lang­wei­lig.] ich habe näm­lich fol­gen­de, ziem­lich un­ele­gan­te um­we­ge ge­hen müs­sen:

in den code mei­nes CMS konn­te ich das script zur ab­fra­ge nicht ein­bau­en, da es nur un­ter php5 läuft und cms nur un­ter php4. dazu kommt, dass mein hos­ter das ab­fra­gen von frem­den web­sei­ten per php un­ter­bin­det, das script also gar nicht auf wir­res.net funk­tio­niert. also habe ich es auf schwen­zel.de zum lau­fen ge­bracht. die ab­fra­ge des scripts und das ein­set­zen des flattr counts er­le­digt jquery, dass das im hin­ter­grund per ajax er­le­digt. al­ler­dings wäre so eine ab­fra­ge von wir­res.net auf schwen­zel.de ein cross-site-scrip­ting-dings, und die ab­fra­ge ei­ner an­de­ren do­main als der auf der das script läuft, er­laubt ja­ca­script aus si­cher­heits­grün­den nicht. also fragt jquery das script auf schwen­zel.de über ein klei­nes pro­xy-script ab.

die ei­gent­li­che (und ha­ne­bü­chend un­ele­gant pro­gram­mier­te) jquery-ab­fra­ge kann man im quell­code der über­sichts­sei­ten le­sen. oder es auch las­sen.

ich weiss nicht war­um, aber das woll­te ich mal los wer­den.


ix hö­re auf zu blog­gen

felix schwenzel

nur eine klei­ne rand­no­tiz: ich blog­ge nicht mehr. ich schrei­be ein­fach, wie be­reits seit über 10 jah­ren, ins in­ter­net rein. kurz­zei­tig fand ich es put­zig mich wie vie­le an­de­re auch „blog­ger“ zu nen­nen. ich fühl­te mich für eine wei­le ei­ner grup­pe zu­ge­hö­rig die nicht zu de­fi­nie­ren war, die un­fass­bar he­te­ro­gen und teil­wei­se ho­mo­se­xu­ell ist. mo­men­tan ist mir eher pein­lich mich blog­ger zu nen­nen. die web­log­be­deu­tungs­ma­fia de­fi­niert mir eine num­mer zu viel rum, da wer­den re­geln auf­ge­stellt wie man rich­tig zu blog­gen habe, was man als blog­ger zu tun habe oder nicht, ro­man­tisch in die ver­gan­gen­heit ge­blickt, wo einst ja al­les bes­ser war, da wird wie wild rum­po­la­ri­siert und ge­gen vor­geb­li­che in­ne­re und äus­se­re fein­de ge­kämpft, an al­len fron­ten: ödes rum­ge­wi­xe vor dem spie­gel­bild, selbst­ver­herr­li­chung, ab­gren­zen ge­gen al­les neue.

blog­gen ver­kommt mehr und mehr zu zu ei­nem re­gel­kor­sett. mir ist das zu eng und zu lang­wei­lig, mir ist es zu blöd mit ir­gend­wel­chen selbst­herr­li­chen ir­ren und lau­ten spa­cken in ei­nen topf ge­wor­fen zu wer­den die zwar eine min­der­heit sind aber sich be­ru­fen füh­len sich als spre­cher zu in­sze­nie­ren. ihr, nicht ich!*

ich bin nicht dick, ich sehe nur so aus.
dies ist kein blog, es sieht nur so aus.
ich bin kein blog­ger, kein a-blog­ger oder aa-blog­ger: ix bin kein-blog­ger. sonst än­dert sich nix.

[nach­trag]
dings, find ich gut.


kreis, hund und scheis­se

felix schwenzel

Die Wahr­heit hebt sich von der Lüge durch Un­glaub­wür­dig­keit ab.
El­frie­de Ha­b­lé

mottos

aus ge­ge­be­nen an­läs­sen wech­selt das mot­to die­ser sei­te re­gel­mäs­sig. hier eine lis­te der ver­gan­ge­nen mot­tos:

  • ix sein ego­zen­trum - wir­res.net
  • wir­res, un­scharf und quar­kig ohne quark
  • ix bins nur, ganz ral­lig
  • gros­se hem­den-wo­chen bei wir­res.net
  • not re­de­si­gned and not va­lid sin­ce april 2002
  • wir­res, not re­de­si­gned sin­ce april 2002
  • wir­res, kon­se­quent al­les falsch
  • wir­res, kom­plett iro­nie­resis­tent und -frei
  • tol­ler hecht - wir­res.net
  • wir­res.net: über­qua­li­fi­zier­ter di­let­tan­tis­mus
  • wir­res.net: selbst­ver­liebt, ir­rele­vant, hu­mor­los, ab­tör­nend
  • wir­res, sehr igno­rant
  • wir­res, fach­blog für ir­rele­vanz
  • wir­res, ge­schrie­be­ne scheis­se
  • wir­res, worst jour­na­li­stic blog ger­man
  • wir­res, se­cond worst jour­na­li­stic blog ger­man (af­ter spie­gel-on­line)
  • wir­res, fach­blog für ver­ba­le in­kon­ti­nenz
  • ge­wöh­nungs­be­dürf­ti­ges web­log
  • un­glaub­wür­di­ges web­log
  • un­glaub­wür­di­ge home­page
  • un­glaub­wür­di­ges dings

logos

die lo­gos auf die­ser sei­te sind zum gröss­ten teil ein­sen­dun­gen von le­sern, nach­dem ich erst­mals im fe­bru­ar 2005 fol­gen­der­mas­sen dazu auf­rief:

falls je­mand bock hat mit dem kreis obenrechtslinks (in dem zur zeit ein schnüf­feln­der hund steht) was zu ma­chen (aka zu ge­stal­ten): ger­ne. sonst mach ich das al­lei­ne.

ein­zi­ge be­din­gung, der di­cke kreis (aus­sen­mass: 100x100px), die far­be (s/w) und die scheiss­se bleibt.

alle lo­gos wa­ren für eien wei­le als logo auf wir­res.net zu se­hen.

im ok­to­ber 2005 gabs dann ei­nen er­neu­ten auf­ruf, dies­mal so­gar mit jury (sa­scha lobo) und preis­ver­lei­hung (lobo logo wett­be­werb und lobo logo wett­be­werb preis­ver­lei­hung).

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wir­res oh­ne w

felix schwenzel

aus pro­test ge­gen das „w“ bleibt wir­res für eine wo­che ohne w (und nach wie vor ohne recht­schrei­bung). viel­leicht auch län­ger. oder kür­zer. was weiss ich denn.

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wir­res bräu

felix schwenzel

un­ver­hofft kommt manch­mal: da­ni­je­la von pro­jekt­ri­ang­le hat mir mal wie­der ein ge­sicht ge­ge­ben, auf nem kron­kor­ken. mer­ci.

am sams­tag habe ich je­man­den ge­trof­fen der mein­te mein name sei fe­lix wir­res. coo­ler nach­na­me ei­gent­lich. neh­me ich als künst­ler­na­men wenn das mal nö­tig sein soll­te.

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re­de­sig­ning

felix schwenzel

ei­gent­lich ar­bei­te ich ja an ei­nem kom­plet­ten neu­de­sign der site und über­le­ge ob ich mich wei­ter mit ez­Pu­blish rum­mü­hen soll.

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