schwanzvergleich mit länge und dicke
also ich finde das hört sich interessant an: blog-ratio, linkanzahl / besucher * 1000. oder ist das quatsch?
also ich finde das hört sich interessant an: blog-ratio, linkanzahl / besucher * 1000. oder ist das quatsch?
nichts gegen den herrn gigold. im gegenteil. der hat das iaa-weblog (bloggen von der internationalen automobilausstellung in frankfurt am main, eingeladen und gesponsort von BMW und knallgrau) ganz hervorragend gefüllt, allerdings für meinen geschmack mit etwas zuviel auto-content (hihi) und viel zu wenig abseitigem (kann auch sein, dass ich zuwenig zwischen den zeilen lese). ab morgen (?) übergibt er lyssa das iaa-blog-steuer. sehr klasse: „Ich hoffe, die netten Menschen vor Ort wissen, daß ich von Autos noch weniger Ahnung habe als von Hundeerziehung.“ das kann doch nur gut werden.
ausserdem wünsche ich mir noch folgende blogdinger: don alphonso von der loveparade in giessen, christoph schultheis vom sekt-empfang im springer hochhaus, johnny eine woche aus der jamba-zentrale, der popkulturjunkie aus dem tokio hotel tourbus, praschl als bildblog gastautor, sum1 von einer 3 jährigen politischen aufklärungskampgane in sachen demokratie und zenzur in china, map aus redmond, thomas knüwer als uboot á la wallraff in einer PR-agentur, the frank vom musikantenstadl, emziehwingel aus münchen und so weiter. was einem da alles so einfällt. aber jetzt erstmal weiter iaablog lesen.
in dem arte-film (real stream) wirke ich auf mich irgendwie arrogant und überheblich, mein grinsen erinnerte mich an eine naive und etwas adipöserere version von ingo aqppelt. danijela meinte ich wirke im fernsehen so wie in echt. frechheit. ich brauche dringend mehr demut im öffentlichen auftreten. ungeheuer sympathisch wirkt dagegen der shopblogger bjoern harste. vielleicht sollte ich statt mit einer klammer mit einem kittel rumlaufen? was muss ich machen um so cool und abgeklärt wie johnny zu wirken? sachen verlegen? oder schattenspiele über mein gesicht laufen lassen?
achso, falls jemand mal wieder ideen oder entwürfe für ein neues logo oben links hat, ich nehme die freudig entgegen und lobe und verlinke den urheber auch gerne. was war noch? achsoja, die arschloch-geschichte gibts auch ungenuschelt.
bauchpinselei auf franzsösisch und mein vorname mit lustigem krümmel auf dem „e“ — eine ganz neue erfahrung:
Sur « Wirres.net », le site internet de Félix Schwenzel , il y a également de quoi rigoler. Félix ne mâche pas ses mots. Même Victoria Beckham se fait découper en rondelles. Chaque jour, son site enregistre 2 500 visiteurs. Et la tendance est à la hausse !
gibts aber auch auf deutsch. und heute, donnerstag, im fernsehen, ca. sieben minuten lang: „visions - weblogs“ — huuh.
ich kann hier im hotel in utrecht tatsächlich arte amfangen, jetzt bin ich mal gespannt, ob ich heute abend im fernsehen französisch rede. wenn ja, bekomme ich wahrscheinlich „visions“.
heute habe ich ganz, naja, zwei drittel von utrecht zu fuss erkundet, ungefähr. und das obwohl ich den ganzen tag gearbeitet habe. in der mittagspause sind wir erstmal mit unseren holländischen kollegen und ein paar kollegen aus kanada 15 minuten ins alte stadtzentrum gelaufen. zum mittagessen. dort habe ix festgestellt, dass nicht nur die preise im restaurant unserer miesen absteige „little siam hotel“ mehr als stattlich sind, sondern überall in der stadt. so stattlich wie die preise sind, so klein die portionen. ich übertreibe natürlich masslos. nur mit dem hotel übertreibe ich nicht. ich stosse beim schlafen mit kopf und fuss an jeweils zwei verschiedene wände, die quittung für die vorausbezahlten zimmer ist kleiner als ein post-it und das ganze hotel riecht nach thailand-friteuse. das essen aus der thai-friteuse ist mit 12,50 euro etwa 4 mal so teuer wie ein qualitativ gleichwertiges thaimahl in berlin. immerhin gibts (ausversehen) kostenloses wlan. das nicht vorhandene wlan des hotels würde — wäre es da — 5 euro die stunde kosten.
nach der arbeit sind wir wieder in die stadt gelaufen und haben uns in der angesteuerten gastronomischen einrichtung nochmal über die preise gewundert. ich rang meinem geiz eine senfsuppe und zwei bier im fingerhut ab. danach wollten mein kollege und ich den weg nachhause zu fuss bewältigen. dank meines untrüglichen orientierungssinnes fanden wir den weg sofort, nur einmal gab ich dem quengeln meines kollegen nach und liess mich darauf ein nach links abzubiegen (spd-mitglied, tz) statt rechts. das führte zu einem kleinen umweg den wir dank der in allen bushaltestellen angebrachten stadtplänen und ein bisschen zurücklaufen korrigieren konnten.
als wir am hotel angekommen waren und weder ich noch der kollege auf dem weg zum hotel unseren durst auf dosenbier und schokoladenriegel stillen konnten, betraten wir ein „dominos pizza“ um nach dosenbier und schokoriegeln zu fragen. der angestellte sagte sowas hätten sie nicht, aber es gäbe in der twijnstraat noch einen „albert heijn“ der bis 22 uhr geöffnet habe. im prinzip schickte er uns auf genau den weg den wir gerade gekommen waren, also zurück, nur das verstanden wir nicht auf anhieb. das wiederum hatte einen sehr ausgedehnten stadtspaziergang zur folge währenddessen wir uns ständig fragten ob wir auf dem rechten wege seien, ob wir den dominos pizza typen wegen unfähigkeit den weg zu erklären verprügeln sollten, warum fast nur frauen auf fahrrädern an uns vorbeifuhren (eine zählung brachte das ergebniss 50:50 männer und frauen, wobei 50% der frauen beim fahrradfahren telefonierten und 25% eine weitere frau, im damensitz, auf dem gepäckträger transportierten) und ob uns die holländer wohl verprügeln würden, wenn wir allzu deutsch in ihre offenstehenden, erdgeschossigen wohnräume glotzen würden. nach gefühlten 30 kilomnetern fanden wir den supermarkt und ich konnte mir mein abendbrot kaufen: worteltjes peultjes (vers, gezond en gemakkelijk), heineken, tuc paprika, tonijn salade.
der heimweg zum glutamat-hotel hatte nur noch gefühlte 10 kilometer länge. gelernt habe ich heute, dass das niederländisch auch vernederlenglischt, zum beispiel nennt man rennräder hier „racefiets“. ausserdem gibt es hier schoenmachereien („schoenmakerij“) und blokker, die treppen sind unglaublich steil, die CSU macht hier sauber und die busse haben hier zum teil zwei gelenke. alles andere was ich heute gelernt habe ist an dieser stelle unglaublich langweilig.
post von frank ilgener von arte:
Hi,
wollte nur noch mal daran erinnern, daß am Donnerstag, den 22.9. gegen 23.30 Uhr (Wiederholung am Sa, den 24.9 gegen 17.45 Uhr) der Weblogs-Beitrag auf ARTE bei TRACKS läuft!
über den dreh schrob ix ja schon mal, jetzt hoffe ich nur, dass meine medienpräsenz nicht zum overkill und zur schwenzelsättigung bei der werten leserschaft führt (apropos: hallo telepolis-leser, hier findet sich nur irrelevantes zeug).
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was kommt? die ampel, die schwampel oder die hampel? eiertanzel?
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ix bin arrogant, aufgeblasen und abgehoben, wirtschaftlich abhängig und leicht unter kontrolle zu halten, below nullwertlinie, lachhaft und käuflich. ausserdem habe ich die arroganteste und schlechtest gepflegte blogrollen von allen. findet nicht nur frau schnatterliese.
vor allem bin ich aber müde.
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gibt es in hamburg nicht eine ubahn-haltestellle mit dem namen „darmflora“?
warum gibt es eigentlich keine pflegenswerte darmfauna, fragt timor?
was ist mit der haltestelle mehringdarm in berlin oder dem bahnhof dammriss dammtor in hamburg?
und — eine damengrippe, ist die ansteckend?
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wo kann ich jetzt täglich meinen sixtus lesen?
der stern macht den erklärbär:
Bloggen ist einfach
Bloggen ist kostenlos
Bloggen ist vielseitig
ausserdem viel zeit, strom und ein zuhause.
schreibt der stern schon immer so dass es auch der hinterletze dorfdepp versteht oder war ich selber so deppert als ich den stern zuletzt vor 15 jahren las? der blogger-artikel in der print ausgabe war ja nicht nur idiotensicher geschrieben, sondern auch noch maximal stereotyp und fehlerhaft - ich habe gehört, dass sich sogar die autoren dafür geschämt haben.
am freitag bin ich auf die iaa gefahren, aus irgendeinem, mir nicht ganz nachvollziehbaren grund wurde ich dahin mit ein paar anderen bloggern von bmw und knallgrau eingeladen. man traf sich, flickerte sich gegenseitig, wartete auf die nachzügler und lief dann ein bisschen rum, ass ein bisschen, lief noch mehr rum und als es dann interessant wurde musste ich schon wieder zur bahn. da sich die bahn, sowohl auf der hinfahrt als auch auf der rückfahrt dazu entschieden hatte mich in einen ice ohne steckdose zu stecken, konnte ich nur zwei stunden meinen rechner benutzen. eine kurze steckdosenpause auf der iaa brachte mir nochmal 30 minuten computer-zeit. den rest musst eich „stadt der träumenden bücher“ lesend verbringen. auch schön. von frankfurt fuhr ich nach hamburg um mich dort mit ein paar bloggern zu treffen die nicht flickerten, sondern nur redeten, assen und tranken. danach bin ich mit zwei bloggern in ein nordic-walking paradis zwischen hannover und hamburg gefahren, um dort einige nahe verwandte zu besuchen, viel zu essen und ein bisschen zu flickern. jetzt bin ich irgendwo in hamburg, besuche morgen noch eine alte sandkastenfreundin und ihre brut um dann abends wieder nach berlin zu fahren. zum arbeiten bloggen komme ix da irgendwie nicht, zumal ich die ganze nächste woche ziemlich viel (wirklich) arbeiten muss (blogopause).
deshalb bin ich mir auch nicht ganz sicher ob ich morgen noch senf, zum beispiel von wahlparties in diversen parteizentralen, abgeben werde oder einfach nur faul auf der futura bold rumsitzen werde und hier die fresse halte.
sorgen um mich sind also unberechtigt, wenn es hier und anderswo leise wird, mir gehts gut, danke der nachfrage, ich werde nur gerade vom sog. „echten leben“ etwas abgelenkt. dafür kann man im kölner stadtanzeiger was über einen mann namens ix (und andere) lesen.
demnächst mehr.
schon erstaunlich, was für ein christliches demokratieverständnis die bild hat. hetzen bis die fetzen fliegen. was springers hetze bewirken kann, ist ja hinlänglich bekannt.
→ weiterlesenpatalongus wurde mal wieder von seinem chefredakteur dazu angehalten blogs abzublumencronen und schreibt so unglaublich langweilig, wie man es von ihm erwartet. ich muss wenn ich diese langweilige scheisse lese, immer an das bereits öfter zitierte bild von dem besoffenen penner mit der vollgeschissenen hose denken, der passanten als dreckige, besoffene und dumme penner beschimpft.
Denn eine kostenlose Software allein macht noch keinen Egon Erwin Kisch, und nicht jeder, der tippen kann, kann auch schreiben - oder hat wirklich etwas mitzuteilen. Dass etwas "Blog" ist, heißt nicht automatisch, dass es auch gut ist - auch wenn "Wahl" davor steht. Wie in der "großen" Medienwelt schreibt sich ein gutes Blog nicht von allein: Es bedeutet eine Menge Fleiß und Arbeit, und das auch noch "ehrenamtlich" neben anderen Tätigkeiten.
so isses. denn eine festanstellung beim spiegel online, ein privileg „telearbeit“ zu machen und nicht ständig dem mundgeruch des chefredakteurs ausgeliefert zu sein heisst noch lange nicht schreiben zu können. tippen kann er ja, der schwachalong. aber was will er uns eigentlich mitteilen? dass er sein leben und alles was er anfasst unglaublich langweilig findet? angekommen.
auf den nachfolger von sancho patalong (in der „netzwelt“ [sic!]) darf man dann wohl wirklich gespannt sein. muss man aber nicht.
wenden wir uns ab von den frustrierten bei spon, hin zum schönen und erfreulichen. denn das rennen (wenn es denn eins gibt) mache nicht ich, sondern mario sixtus (und christof wolff) mit seiner blogtour. ich finde das so unglaublich gut, dass ich den beiden den grimme online-preis, den bob und jeden erdenklichen preis an den hals wünsche. harald martenstein macht übrigens etwas ähnliches, im tagesspiegel, er reist auch durch die provinz, berichtet vom provinz-wahlkampf; grandios. leider nur nicht richtig zugänglich, eben kein blog. trotzdem, sehr witzig — zum beispiel — sein bericht aus fulda. das archiv gibt noch ein paar berichte her, aus saarbrücken, von der loreley, köln, herne und mödlareuth. aber sowas liest man beim spon nicht. da massiert man sich lieber gegenseitig den spacken- und blumencronanus.
[nachtrag]
Es kommt nicht auf die Schwanzlänge an. Sondern darauf, wie man damit umgeht.
heute sitze ich abends mal im „fellas“ an der schönhauser ecke stargarder um meine runde im blogdings zu machen. hier gibts offenes kostenloses wlan, aber für den strom nehmen die hier einen euro pauschale. spackos.
blogsearch.google.com noch (?) ohne wirres.net, spreeblick.com, etc.
ansonsten: warum so spät?
wo sind die schwanzvergleiche?
…
kann mir jemand sagen, warum springer für die welt kompakt ne neue agentur sucht und warum herr abrams sich persönlich darum kümmert? herr fröhlich konnte mir nicht helfen, obwohl er um halb elf noch anfragen von bloggern beantwortet.
war die alte bockmist? gabs vorher gar keine? verkauft sich die scheisse das blatt nicht richtig? wo die alte agentur sich doch so eine mühe gegeben hat.
anbei die pressemeldung der agentur Plan.Net in der die hier angedeutete aktion (über die hier, hier, hier hier, hier und hier berichtet wurde) beschrieben wird.
Edmund Stoiber ruft bei den Bürgern auf dem Handy an und ermutigt sie, zur Wahl zu gehen. Der Wahlaufruf des CSU-Vorsitzenden ist eine "VoiceCard“, die sich in einer Art Schneeballeffekt sehr schnell verbreitet. Innerhalb von nur drei Tagen soll die mobile Überraschungswelle des CSU-Chefs mehrere hunderttausend Wähler erreichen.
angehängt ist auch die original word-datei.
→ weiterlesensonntag bei „zimmer frei“, ein wdr-witzel-typ guckt bei mieze in den kühlschrank und zitiert billy joel: abtaun, girl!
auch schön: das wort des tages aus einem gedicht von johann köhnich: „miezekotze“.
gerhardt? kirchhof? schavan? also ix bin schon seit ewigkeiten mitglied im kompetenzteam. dank tinto, damals.
the lustigst photoshop-contest seit long.
[via boingboing]
[dieser beitrag ist ein update zu „wir sind überlegen“ und „wir sind papa“]
die csu-blogger kündigen email und handy-spam an und nennen das „moderne Wahl-Werbung“. witzig ist auch, wie jeder blogeintrag erstmal drei, vier grösstenteils anonyme jubelperser-kommentare nach sich zieht:
- „Super - weiter so!“
- „find ich auch recht pfiffig!“
- „wir stehen dazu.“
- „ich finde diese amerikanische art des wahlkampfes gut!!!“
- „sehe ich auch so! Das ist (vor-)gelebte Innovation! :)“
sehr authentisch, sehr innovativ, immer am rande der legalität, die csu.
[nachtrag]
offensichtlich bedient sich die union bereits fleissig einer östereichischen „eMail-Marketing“-firma um „innovativ“ emails zu versenden: beispiel 1, 2.