auch pressemeldungen sind von bürgern und so auch bürgerjournalismus mag sich die neue „chefmoderatorin“ der readers edition ursula pidun gedacht haben als ihr diese
pressemeldung ins haus flatterte und sie einfach flugs ihren namen drübersetzte und
in der readers edition veröffentlichte. warum sie das macht? weil die pressemeldung, so
antwortet sie auf
nachfrage, „nützlich“ erscheine. frau pidun stösst sich nicht daran, dass der eingetragene verein der das produkt so überschwänglich lobt
die anschrift mit dem herstelller der software teilt. erfahrungen mitzuteilen oder eine überprüfung von behauptungen zumindest mal anzudenken scheint total aus der mode. zweifel? out.
nochmal langsam: pressemeldungen in der readers edition sind
nix neues.
damals haben die moderatoren abgewägt und überlegt ob man das veröffentlichen soll und sich dann dafür entschieden. und ebendies
deutlich gekennzeichnet. jetzt sind offenbar alle abwägenden moderatoren gefeuert, ausser eben jener frau pidun (und bernhard fütterer) die offenbar nicht die spur eines problems mit der veröffentlichung von pressemeldungen unter ihrem namen hat .
was könnte man aus den
geschehnissen der letzten tage folgern? die RE scheisst auf ehrenamtliche moderatoren? die RE scheisst auf journalistische-standards? die RE ist offen für PR-schrott solange er nützlich
erscheint?
nein. natürlich nicht. die readers edition macht eine
lange nötige qualitäts-offensive, die leser sind nur zu blöd das zu bemerken. also ich zumindest.
[via
notizblog]