gestern, auf dem weg zu kill bill im sony-kino anner „potze“ (aka potsdammer platz berlin) bin ich fast in einem haufen promis und fotografen steckengeblieben. schon auf der rolltrepppe kamen mir lauter bekannte gesichter entgegengefahren, inklusive einem stark von david metrosexuell beckhams aktueller frisur inspirierten promi-kasper. unten an der rolltreppe standen dann die promis in trauben rum, zum teil, wie die maischberger, von fotografen umringt. sie hatte einen dicken, unrasierten allseits bekannten schauspieler im arm, die fotografen die perversen säcke riefen „und jetzt der kuss“.
der kuss? rätselhaft. soweit ich sehen konnte konnte sie den kuss abwenden. im übrigen ist die maischberger gar nicht so klein wie alle sagen.
witzig: wenn man mürrisch, angepisst und leicht gestresst guckt wird man leicht für einen promineten gehalten und von den zaungästen ohne „boulevard-ausbildung“ freundlich gegrüsst. bei mir zweimal auf 10 meter.
das waren zeiten 1975: „eine minute im selbstwählferndienst nach new york telefonieren von 0.00 uhr - 12.00 uhr DM 7,33, von 12.00 uhr - 24.00 uhr DM 9,92. und in einer minute kann man viel sagen. ruf doch mal an. post.“
gestern abend kill bill geguckt. der film war so brutal, dass ich auf dem nachhauseweg mit dem fahrrad die berliner autofahrer als freundlich und unagressiv empfunden habe.
tom & jerry sind allerdings brutaler... und realistischer... nebenbei bemerkt...
in den 111 (!) minuten keine minute langeweile. super überraschend: das ende. weil es so plötzlich kommt und eben kein ende ist, „cliffhanger“ halt. der letzte satz: klasse, genauso gut wie einer der ersten sätze der braut: „it´s your baby bill“.
grosses kino! viel pathos. was ich hasse. bei tarantino aber liebe.
einem richter der sich während des plädoyers der anwälte einen runtergeholt haben soll, droht laut fuckfurzfaktusfocus die suspendierung. am ende des focus-online-artikels steht: „weiter zu: onanieren ist gesund“
„Optisch gefielen mir die blonden Schwedinnen besser.“
Max Merkel, Fussballexperte, zum WM-Titel der deutschen Frauen-Nationalmannschaft, die im Finale gegen Schweden spielte [DIE ZEIT/Worte der Woche]
optisch gefällt mir die frisur von dem anderen fussballexperten, dem günter netzer besser, obwohl die auch scheisse ist...
ich habs zwar noch nicht ganz durch, aber eins der kapitel in max goldts buch in dem er von seiner amerika-reise berichtet war so witzig, dass mich mitreisende in der eisenbahn wohl für eine art honigkuchenpferd oder geistig-herausgeforderten gehalten haben müssen, weil ich mir dass grinsen beim lesen nicht verkneifen konnte. aus las vegas berichtet roy goldt:
an der rezeption reichte man uns eine karte, die wir, da darauf ein wald, wasserfälle, ein dutzend restaurants, der swimming-pool der tiger von sigfried und roy und ein delphinarium eingezeichnet waren, zuerst für einen stadtplan hielten. es handelte sich aber lediglich um eine orientierungshilfe durch die hotelhalle.
klasse buch, das mich mal wieder daran erinnert, dass neben wladimir kaminer auch noch ein anderer „deutscher“ autor lustig ist.
man kann den spiegel-kino-kritiken ja bekanntlich nicht vertrauen, aber die „kritik“ an kill bill ist so euphorisch und gut recherchiert, dass man meinen könnte, oliver hüttmann sei der bruder von quention tarantino.
»Umringt von O-Rens Yakuza-Bande, den „Crazy 88“, steht „die Braut“ eine kunstvolle Stunt-Show durch, die Neos Kampf gegen die 100 digitalen Agenten Smith in „Matrix: Reloaded“ als hohlen Effektezauber entlarvt. […] Man muss „Kill Bill“ nicht sehen. Aber es ist brillantes Entertainment.«
ausserdem ein schöner reim aus dem film von „einem perversen pfleger“: „my name is buck and i need a fuck“
neben regulärem betrieb „drinnen und draussen“ solle es mittags einen tisch geben, dj-musik, live programm und „ausserdem kunstausstellungen und anderes mehr“ geben. scholz und mehr quasi.
karsten findet das sei eins der geilsten bilder seit langem. ich musste es eine weile lang betrachten um zu kapieren was auf dem bild nicht stimmt... und da stimmt verdammtwasnicht...
„Für die 320 Mitarbeiter im künftigen Regierungsdomizil sollen Designermöbel für etwa 8,4 Millionen Euro angeschafft werden - trotz einer Rekordneuverschuldung, die 2002 fast zwei Milliarden Euro betrug, dieses Jahr annähernd 1,8 Milliarden ausmacht und somit erneut die von der Verfassung gezogene Grenze sprengt.“
heute wurde ich juristisch inkorrekt von udo als „lufthannes“ bezeichnet. „lufthannes“ - hmmmmmmmm. wenn er „lusthannes“ gesagt hätte, dann könnte ich was damit anfangen. anderseits; luft lass ich täglich jede menge ab - fragt meinen anus!
da mir dieser begriff nicht wirklich geläufig ist und mein resthirn mit der analyse desselben auch strick (strick kommt von streiken - quasi), befragte ich schliesslich den google.
der aber spack (von spucken) mir nur einen „weihenstephan joghurt“-erfahrungsbericht von einem gewissen lufthannes aus und fragte mich angewiedert, ob ich denn doof sei und vielleicht „lufthansa“ meine?!
udo indessen nicht untätig trug einiges zur klärung bei und infote (von informieren) mich in einer weiteren juristisch inkorrekten mail, dass „lusthannes“ der bruder vom „windei“ sei.
und (man lese und staune (auch du udo!)) verwandt mit der windmole (und nicht mit nem „lufthannes“)!!!
ein herrliches prachtexemplar von einem abortprodukt ist auf dem eingangsbild hervoragend dargestellt (ich und ix hätten´s nicht besser machen können).
Auf der Bühne sah der Zungenkuss noch ziemlich intensiv und leidenschaftlich aus. Doch jetzt lästerte Madonna über die 23-jährige Britney: „Sie schmeckt einfach scheußlich!“