helmut marko stand netflix nicht zum interview zur verfügung, bei christian horner hat netflix sogar in seiner scheune ein mini-studio aufgebaut um seine soundbites zum thema „ich bin der härteste von allen“ aufzunehmen.
die 63 minuten fühlten sich an wie 17 jahre. durchgehalten habe ich um zu schauen was aus sam wird. leider ergab die geschichte um die maker dann überhaupt keinen sinn, die traumatherapie in der academy sowieso nicht. der pathos-overload war unerträglich. ich weiss nicht, warum ich nach der letzten folge, die ich nach 20 minuten abbrechen musste, überhauopt nochmal reinegschaut habe. ich empfehle mir dringend starfleet academy nicht mehr zu schauen.
das einzig bemerkenswerte an dieser folge war, dass ich in den metadaten gesehen habe, dass steven colbert eine sprecherrolle übernommen hat, nämlich die einer KI, die über das intercom der akademie durchsagen macht. das imdb-rating liegt bei 4.2/10 und offenbar ist bereits eine zweite staffel freigegeben.
ich bin immer wieder fasziniert davon wie gut diese mittelgute fernsehserie es schafft klassischen krimi, slapstick und die aufarbeitung von traumata seiner protaginisten zu einer unhaltsamen dreiviertel stunde fernsehen zu bündeln. die summe der gar nicht mal so guten teile dieser serie verbindet sich zu einem ganz gutem ganzen.
gordon ramsay ist ein mittelsympathischer unsympath. für diese serie ist ihm ein filmteam über ein paar monate gefolgt um ihm gelegenheit zu geben sich zu inszenieren. am anfang musste ich ein, zweimal lachen, als er „shut the door“ statt „fucking shit“ sagt oder mal eben aus dem auto springt um einen local coffee shop zu unerstützen, indem er dort einen „fucking“ cafe latte kauft. aber irgendwann wird die ganze eigenlobhuddelei doch etwas ermüdend. ich weiss nicht ob ich das weiterschauen will.