⭐ 👍 ❤️ KW 4 2026
ein liste von dingen, die ich in den letzten tagen anderswo geliked oder favorisiert habe, teilweise kommentiert und weiter unten mit ein paar anmerkungen aus dem maschinenraum.
auch schon etwas älter (16.12.2025), via @MostlyHarmless@thecanadian.social, die vergessen haben das original zu verlinken.
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die beifahrerin (katia) hat in letzter zeit viele ihrer bilder in witzigen serien (neu) veröffentlicht. ich finde das teilweise sehr witzig: partytime!, kulinarik & gastronomie 2/2, kulinarik und gastronomie 1/2 oder paare.
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man kann es nicht oft genug sagen, aber martin short ist wirklich einer der witzigsten gäste in amerikanischen talkshows. immer schon gewesen und immer noch.
toll: eine selbstgebaute lampe, die das wifi-spektrum visualisiert.
steve mould wie immer unterhaltsam und erkenntnisreich. quasi ein youtube-kanal ohne maus, für erwachsene. diesmal über wasserröhrchen die klacken, das physikalische phänomen der kavitation und wie ultraschall-vernebler funktionieren.
ich frage mich ja, ob man, nachdem man mehr als 100 fallow-videos gesehen hat, behaupten darf, dass man eine koch-ausbildung im fallow restaurant in london abgeschlossen hat.
ich hab hier schon ein bisschen erklärt wie ich neuerdings favoriten-, bzw. like-listen erstelle. aber ich muss nochmal drauf hinweisen, wie zufrieden ich mit diesem neuen system bin. der ablauf ist im prinzip, dass ich sachen die mir gefallen einfach per browser-bookmarklet in den favoriten-fluss schmeisse, gegebenenfalls noch ein via oder einen kommentar nachpflege und, wenn’s geht, auch noch an der quelle einen nativen like hinterlassen, also zum beispiel bei youtube oder mastodon.
wenn ich webseiten die webmentions unterstützen in den favoriten fluss werfe, landet auf der webseite automatisch ein herz (beispiel ergebnis, ursache).
das bookmarklet übermittel beim „liken“ nur die url an kirby/wirres.net und kirby baut dann, je nach url, einen mastodon-embed, eine link-box oder einen youtube-embed. das funktioniert mittlerweile ganz OK, instagram-embeds würde ich gerne näher am original rendern, aber das lässt instagram derzeit nicht zu, ausser man nutzt deren nativen embed-code, der einem dann aber ganz viele tracker und javascript-scheiss beschert. keins meiner embeds läuft über dritte, es werden mit den embeds also keine tracker, kein obskures javascript das ich nicht kontrolliere ausgeliefert oder http-request an fremde seiten geleitet.
aus dem was in den favoriten- oder lesezeichen-flüssen ,iegt, pick ich mir dann irgendwann beiträge raus und verknüfte die zu einem beitrag wie diesem hier.
mit diesem vorgehen, dieser teilaustomatisierung jedenfalls, habe ich jetzt sehr viel reibung reduziert und mir vieles einfacher gemacht. und darüber freue ich mich, auch wenn es sonst kaum jemanden vorranbringt.
apropos reibung; es gibt ja gerade eine meta-diskussion zwischen ein paar bloggern, die sich um die frage entspann, warum bloggende offenbar wenig jung sind, hier kann man sich dazu einlesen, wenn man blogdings-meta-diskussionen mag:
johannes und konstantin argumentieren vor allem damit, dass blogs deshalb verkümmert sind, weil interaktionen (likes, reposts, mentions, bidirektionale links) in auf platformen viel reibungsloser funktionieren als in blogs. und tatsächlich wünschte ich mir auch, dass es für dieses im grunde grossartige, aber praktisch viel zu komplizierte indiewebgedöns das ich mir jetzt wieder hier mühsam zusammengeschraubt habe, einfache software lösungen gegeben häte oder geben würde. ansätze gabs immer wieder (known oder micro.blog fallen mir da zum beispiel ein), aber auch die waren und sind durchgängig furchtbar kompliziert und gewöhnungsbedürftig.
von aussen sieht das system das ich mir hier zusammengebaut habe möglicherweise kompliziert aus und ich glaube dass das noch sehr weit weg ist von einem system, dass ich anderen menschen empfehlen möchte. aber trotzdem, fall jemand anders damit rumspielen möchte, hier nochmal kurz die zutatenliste:
- micropub
- quill-bookmarklets
- kirby erweiterungen und templates für favoriten und lesezeichen (mit hilfe von cursor gecodet)
- viel geduld und resilienz — und ein überbordendes (mit-) teilungsbedürfnis.








eine oberflächliche recherche zeigt, dass dieses bild in dieser und anderer form seit ungefähr den 2010er jahren durchs internet wobbelt und der vergleich auf mehreren ebenen hinkt und in der debatte um rassismus nicht wirklich hilfreich ist.