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die bei­fah­re­rin über das kind, kunst und sich selbst. epischer text, gern gelesen — auch beim vierten mal.

malerei erklärt sich nicht durch sprache, weder in die eine noch in die andere richtung. in die eine richtung kommen il­lus­tra­tio­nen heraus, in die andere werden äpfel zu birnen. was gemalte bilder sind und was sie zeigen kann sprache nur umkreisen. wer seine malerei tat­säch­lich voll­stän­dig in sprache über­set­zen kann der braucht aus meiner sicht ei­gent­lich nicht malen.



ich mach wieder mit bei pentiment diesen sommer und würde mich freuen, euch dort zu treffen!

mein kurs heißt diesmal: bockige bilder und folgendes habe ich mir überlegt:

Bilder halten sich an nichts. Sie folgen keinen Plänen, sind nicht brav und oft haben sie andere Vor­stel­lun­gen als wir. Man malt los, meint es gut, und ir­gend­wann stellt man fest: das Bild macht doch, was es will. Je­den­falls nicht das, was man vorhatte. Das ist kein Fehler, sondern der Zustand, in dem Malerei in­ter­es­sant wird. In diesem Kurs geht es um genau diesen Moment: wenn Bilder wi­der­spens­tig werden, sich quer­stel­len und anfangen, eigene Be­din­gun­gen zu stellen.