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Diese Ver­schie­bung ist me­di­en­theo­re­tisch nicht neu. Wir haben sie bereits bei Such­ma­schi­nen erlebt, die Inhalte nicht mehr ver­mit­tel­ten, sondern ersetzten, indem sie Zu­sam­men­fas­sun­gen an die Stelle der Quelle setzten. Mit LLMs wird dieser Schritt ra­di­ka­li­siert: Aus der Ver­weis­struk­tur des Netzes wird eine Ex­trak­ti­ons­lo­gik. Texte werden nicht mehr gelesen, sondern aus­ge­beu­tet, ihr Kontext ver­schwin­det im Ant­wort­for­mat.

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