it-si­cher­heit

felix schwenzel

it-si­cher­heit und it-qua­li­tät wer­den ge­ra­de bei ei­nem klei­nen ber­li­ner start­up auf herz und nie­ren ge­prüft. von sog. schwarm­in­tel­li­genz und fon­si. das ist gut so. nur soll­te man nicht aus den au­gen ver­lie­ren wie­vie­le sys­te­me eben­sol­che schwach­stel­len ha­ben. ein schö­nes bei­spiel kann man hier beim ccc be­trach­ten. ich den­ke auch an man­gel­haf­te sys­te­me wie das der bun­des­agen­tur für ar­beit, be­reits vor drei jah­ren von frau el­fen­gleich aus­ein­an­der­ge­nom­men. die welt ist voll von pro­gram­mier­tem schrott.

man soll­te ein­fach wis­sen, die mensch­ge­mach­te sys­te­me sind meist noch dum­mer als die men­schen die es pro­gram­miert ha­ben. umso wich­ti­ger ist mei­ner mei­nung nach die ein­sicht, dass es es­sen­ti­ell ist, dass „die gu­ten“ schwach­stel­len auf­de­cken und die­se öf­fent­lich ma­chen. al­les an­de­re führt zu noch mehr schrott. also; nicht den bo­ten er­schies­sen (auch nicht die pro­gram­mie­rer).


gün­ther jauch

felix schwenzel

dass der jauch alle sei­ne wer­be­ein­nah­men spen­det wuss­te ich nicht. wo ichs ge­le­sen hab, hab ich ver­ges­sen.

[nach­trag]
int­re­view mit gün­ther jauch bei ste­fan nig­ge­mei­er:

Aber der gute Zweck war schon ein­ge­baut. Das ist er bei der Wer­bung, die Sie heu­te ma­chen, nicht.
Das stimmt des­halb nicht, weil ich das Geld, das ich mit der Wer­bung ver­die­ne, so­wie­so kom­plett nicht be­hal­te.

wir­nen­ne­nes­ar­beit

felix schwenzel

wenn man ei­nen li­ter milch kauft und eine wei­le ste­hen lässt, wird sie schlecht. mir ge­lingt das so­gar mit h-milch. so ist das auch mit tex­ten fürs in­ter­net. wenn man sie zu lan­ge la­gert, wer­den sie schlecht. denn ei­gent­lich woll­te ich die ul­ti­ma­ti­ve lob­hud­de­lei auf die­ses buch ver­fas­sen. nur so eine lob­hud­de­lei schreibt sich nicht von al­lei­ne. ix schob sie also vor mir her, die lob­hud­de­lei und wuss­te tief im in­nern, das wird nix. also rot­ze ich hier ein­fach ein we­nig lo­ben­den schleim ab, ohne doll in die tie­fe zu ge­hen, wie man das im in­ter­net ja so ger­ne macht.

denn die­ses buch hat schleim ver­dient. viel schleim. weil es, ganz kurz ge­sagt, das was was ich die letz­ten sechs, sie­ben jahr tat, zu­erst mit ei­nem schlüs­si­gen theo­re­ti­schen fun­da­ment er­klärt und da­nach anhnd prak­ti­schen bei­spie­len ver­tieft. mir er­klärt, mei­nen el­tern er­klärt, mei­nen freun­den er­klärt. nur wenn man es kurz zu­sam­men­zu­fas­sen ver­sucht be­lei­ben schmie­ri­ge schlag­wör­ter üb­rig: di­gi­ta­le bo­hè­me, di­gi­ta­les pre­ka­ri­at, ge­ne­ra­ti­on prak­ti­kum, sankt ober­holz, lap­top, ur­ba­ne pen­ner. bei ober­fläch­li­cher wahr­neh­mung bleibt fast ein neo­li­be­ra­ler schmutz­rand am zei­tungs­le­ser zu­rück, der sich aber mei­ner mei­nung in wohl­ge­fal­len auf­löst, wenn man das buch liest oder die bei­den au­toren auf ei­ner le­sung er­lebt.

so ge­ni­al auch die re­duk­ti­on auf die­se schlag­wor­te mar­ke­ting­tech­nisch funk­tio­niert, sie greift zu kurz. das wort „di­gi­ta­le bo­hè­me” kann man be­reits nach der drit­ten re­zen­si­on nicht mehr hö­ren, aber es funk­tio­niert, je­der be­nutzt es, wie man hört re­det selbst hu­bert bur­da von nichts an­de­rem mehr. aber es ist ein mar­ke­ting schlag­wort, der zaun­pfahl um das buch im ge­spräch zu hal­ten.

man soll­te es ein­fach le­sen und nicht nur dar­über le­sen. aus­ser­dem ist es das ers­te buch, in dem ich in der dank­sa­gung zwei­mal vor­kom­me.

ei­gent­lich woll­te ich, dass mein gast­au­tor ge­org das buch nie­der­macht und dar­über ab­läs­tert. lei­der fand er es auch gut. is­ses aber auch. wie­der­ho­le ich mich?

[das oben ge­sag­te gilt voll­um­fäng­lich üb­ri­gens auch für die­se buch, das eben­so wie das oben ge­nann­te ein le­sens­wer­tes blog zum buch hat.]


Wir nen­nen es Wir­res

Der In­halt des Bu­ches ist schnell zu­sam­men­ge­fasst:

An­ge­stell­te sind un­zu­frie­den im Be­ruf und le­ben in stän­di­ger Exis­tenz­angst. Au­ßer­dem zah­len sie in die so­zia­len Si­che­rungs­sys­te­me ein. Ur­ba­ne Frei­be­ruf­ler der IT-Bran­che füh­ren ein selbst­be­stimm­tes und ent­spann­tes Le­ben. Sie ar­bei­ten für die Zu­kunft der Ge­sell­schaft.

Ver­pa­ckung des Bu­ches ist ver­gäng­li­ches In­ter­net-Wis­sen. Ver­gäng­lich wie die Ver­si­ons­num­mer 2.0.

Sau-durchs-Dorf-trei­ben und Selbst­re­fe­ren­tia­li­tät-der-Blogs sind the­ma­tisch aus­ge­klam­mert. Oder han­delt das gan­ze Buch da­von?

Der wah­re Ver­dienst der Au­toren ist viel­leicht, „Wir nen­nen es“” wie­der stär­ker in den Sprach­ge­brauch ge­rückt zu ha­ben.


dun­kel­heit macht schlank

felix schwenzel

ix, © mi­cha­el te­wes

das bild hat mi­cha­el te­wes vor ein paar mo­na­ten für die gdi-im­puls auf­ge­nom­men und mir freund­li­cher­wei­se er­laubt es hier für ego­zen­tri­sches ge­ha­be zu ver­wen­den.


stutt­gart

felix schwenzel


hu­ber-lo­gik

felix schwenzel

le­ser­zah­len ver­fünf­fa­chen kann wirk­lich je­der.

und das pro­fil­neu­ro­se zu ne­nen ist un­ter­trie­ben:

Fa­zit: die Re­so­nanz die­ses Blogs ist be­acht­lich, der Pa­ge­Rank des Pro­jek­tes auf­grund des ra­ke­ten­ar­ti­gen Star­tes und der Träg­heit Goo­gles der­zeit noch ge­ring.

fa­zit, dr. hu­ber hat nicht nur nen schat­ten, son­dern of­fen­bar auch ne rosa bril­le.


aus­fäl­le

felix schwenzel

eben auf­fer ar­beit war plötz­lich das in­ter­net weg. herr 0800 33 02000 sag­te mir die stö­rung sei ein­ge­tra­gen und wür­de heu­te bis 23:59 uhr dau­ern. um 12:57 uhr ging das in­ter­net dann aber wie­der.

um 13:34 uhr kam dann über das wie­der­her­ge­stell­te in­ter­net eine email mit dem be­treff „Ihre PACK­STA­TI­ON ist aus­ge­fal­len“. huch:

lei­der ist die PACK­STA­TI­ON 154 in B.-Prenz­lau­er Berg (Pap­pel­al­lee 54, Kai­ser’s-Markt) aus­ge­fal­len. Da­her kön­nen Sie zur Zeit Ihre Sen­dung nicht ab­ho­len.
Wir be­nach­rich­ti­gen Sie, so­bald der Feh­ler be­ho­ben wur­de und die PACK­STA­TI­ON wie­der un­ein­ge­schränkt zur Ver­fü­gung steht. Wir ent­schul­di­gen uns für die Un­an­nehm­lich­kei­ten, die Ih­nen bei der Nut­zung von PACK­STA­TI­ON ent­stan­den sind.

Vie­len Dank für Ihr Ver­ständ­nis.

Ihr PACK­STA­TI­ON Team

wo­für ich nun über­haupt kein ver­ständ­nis habe ist der satz „Vie­len Dank für Ihr Ver­ständ­nis“ und der un­fass­bar spa­cki­ge be­griff „PACK­STA­TI­ON Team“ (seit 14:47 uhr geht die spack­sta­ti­on wie­der).

scheint heu­te der na­tio­na­le stö­rungs­tag zu sein.


zeit hat of­fen­bar kein in­ter­es­se an stu­divz-be­richt­erstat­tung

felix schwenzel

falk lü­cke, der ewi­ge zeit-prak­ti­kant blog­ger und ge­le­gent­li­che pa­pier-schrei­ber für die zeit hat end­lich mal ei­nen fun­dier­ten ar­ti­kel ge­schrie­ben, schön ge­mischt mit per­sön­li­chen er­leb­nis­sen und sau­be­rer re­cher­che, sein klei­nes meis­ter ge­sel­len­stück. wit­zig, sein haus­blatt, die zeit, hat of­fen­bar kein in­ter­es­se den ar­ti­kel zu ver­öf­fent­li­chen — war­um? naja. es geht um stu­divz und da hat holtz­brinck, die mut­ter der zeit, ei­ni­ge koh­len im feu­er.

na­tür­lich ist es rei­ne spe­ku­la­ti­on ob die zeit den ar­ti­kel wirk­lich ab­ge­lehnt hat, aber ein ge­schmäck­le hat das trotz­dem. denn dies­mal liegt es wirk­lich nicht an der qua­li­tät des ar­ti­kels.

[via]


er­näh­rungs­fra­ge

felix schwenzel

kann man was­ser auch aus der hen­ne trin­ken?


wer­bung wirkt manch­mal

felix schwenzel

ich brauch das ding nicht. aber nach die­ser elo­ge und die­sem spot wer­de ich mir den clip wohl kau­fen müs­sen.

Start with a gre­at pro­duct, add this com­mer­cial spot that amounts to a per­fect ex­am­p­le of Ap­ple’s se­cret sau­ce that stirs up some se­rious mys­tique, and you have an­o­ther win­ner from the Cup­er­ti­no fruit com­pa­ny. Beau­tiful­ly done.

[via fsck­log]

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kla­ge­wei­ber

felix schwenzel

ro­bert ba­sic, der irre der sich täg­lich wahr­schein­lich um die 6000 rss-feeds rein­zieht und das was ihn in­ter­es­siert auf sei­ner home­page kom­men­tiert (das nennt man blog­gen) hat ei­nen link auf die den pr­nach­wuchs aus­ge­gra­ben und kom­men­tiert. in dem ar­ti­kel auf pr­nach­wuchs.blogs.com geht es um ei­nen bei­trag über den sich der pr-mann und ge­schich­ten­er­zäh­ler klaus kocks über ei­nen bei­trag be­schwert und die ver­öf­fent­li­chung ei­nes le­ser­brie­fes ver­langt:

(...) mei­ne Pres­se­rechts­kanz­lei, die rou­ti­ne­mä­ßig das Netz ab­sucht, macht mich dar­auf auf­merk­sam, dass in „pr­ethik.de“ mit mir ziem­lich un­gnä­dig ver­fah­ren wird. Un­ter­stell­ter Kon­sum il­le­ga­ler Dro­gen. Fin­de ich nicht in Ord­nung, to say the least. Es ist pres­se­recht­lich so, dass Ver­let­zun­gen des Per­sön­lich­keits­rech­tes auch dann un­ter­sagt sind, wenn die Schmäh­kri­tik wie hier als Zi­tat ei­ner an­de­ren Quel­le vor­ge­nom­men wird. Das weiß die Re­dak­ti­on wohl nicht. Nor­ma­ler­wei­se schöp­fen wir in sol­chen Fäl­len den Rechts­rah­men aus und ver­lan­gen Un­ter­las­sung mit Straf­an­dro­hung und Scha­dens­er­satz. Da wäre dann das Bafög der Ethi­ker für ei­ni­ge Zeit weg. Aber na­tür­lich nicht bei un­se­ren ge­mein­sa­men Stu­den­ten. Ver­gleich­vor­schlag: Als Wie­der­gut­ma­chung ver­lan­ge ich den An­druck des an­lie­gen­den Le­ser­brie­fes. (...)

der le­ser­brief wur­de ver­öf­fent­licht (kocks hät­te den selbst­ver­ständ­lich auch als kom­men­tar ver­öf­fent­li­chen kön­nen,aber pol­tern ge­hört ja zu pr) und wird nun von den kom­mentarto­ren bei pr­nach­wuchs, ro­bert und si­cher noch dem ei­nen oder an­de­ren blog­ger aus­ein­an­der­ge­nom­men. ei­ner­seits zu recht, der mann ver­dient ja schliess­lich mit kom­mu­ni­ka­ti­on sein brot, an­de­rer­seits, wie ix fin­de, zu un­recht.

war­um? da­für muss ich ein we­nig aus­ho­len. es gibt ja die ver­schie­dens­ten for­men sich mit kri­tik aus­ein­an­der zu set­zen. man kann kri­ti­ker die mit ih­rer kri­tik oder wort­wahl et­was zu weit ge­hen ver­kla­gen, ab­mah­nen, we­gen be­lei­di­gung an­zei­gen, ge­gen­dar­stel­lun­gen ver­lan­gen, selbst et­was ver­öf­fent­li­chen, es igno­rie­ren, auf­bau­schen, al­les drin. man­che, wie kai dieck­mann zer­ren ge­le­gent­lich an­de­re zei­tun­gen vor ge­richt, oder fah­ren kam­pa­gnen, kohl hat so gut wie al­les was ihm an die bir­ne den kopf ge­wor­fen wur­de igno­riert, blüm schreibt brie­fe, kocks auch.

so gibt es also grob ge­sagt qua­si zwei ar­ten mit kri­tik um­zu­ge­hen. die ei­nen nenn ich ein­fach mal „kla­ge­wei­ber” die ih­ren an­walt an­ru­fen und wei­ter das trei­ben was sie vor­her ge­trie­ben ha­ben (und mit dem was ihr an­walt dann so treibt par­tout nix zu tun ha­ben wol­len) und die, die auf die kraft ih­rer ar­gu­men­te, ih­rer wor­te ih­rer per­sön­lich­keit ver­trau­en und et­was er­wi­dern, in den dia­log tre­ten. die letz­te­re grup­pe ist et­was dif­fe­ren­zier­ter und viel­far­bi­ger als die ers­te­re. denn auch die die vor dem be­schrei­ten ju­ris­ti­scher schrit­te noch ge­wis­se hem­mun­gen ha­ben und die­se keu­le nur ver­bal schwin­gen aber nicht zu­schla­gen sind wie die die ein­fach an die kraft ih­rer bes­se­ren ar­gu­men­te glau­ben im­mer­hin be­reit zu re­den. selbst je­mand wie der ge­schäft­füh­rer ei­ner gros­sen, um­strit­te­nen web­de­sign­fir­ma aus düs­sel­dorf hat mitt­ler­wei­le er­kannt, dass der kla­ge- und ab­mahn­weg nicht im­mer der ef­fek­tivs­te und ziel­füh­rends­te ist, auch wenn er ihn in der ver­gan­gen­heit si­cher ei­ni­ge male ge­gan­gen ist hat er sich jetzt zu­min­dest an­satz­wei­se um­ent­schie­den und macht jetzt eine te­le­fo­ni­sche charme­of­fen­si­ve, quer durch die blogo­sphä­re.

ich habe vor ei­ni­ger zeit mal eric hauth „auf das gröb­lichs­te” be­schimpft, er rief mich an und ich ent­fern­te die an­geb­li­che be­lei­di­gung. was mich da­mals ein biss­chen ir­ri­tier­te war dass er in un­se­rem ge­spräch gleich die ju­ris­ti­sche keu­le schwang. sei­nem wunsch bin ich trotz­dem nach­ge­kom­men und habe die stel­le ge­schwärzt. nichts de­s­to­trotz fand ich das rum­ge­dro­he und die mehr­fa­che er­wäh­nung von der „jus­ti­zia­bi­li­tät” lä­cher­lich und ant­wor­te­te dar­auf, in­dem ich ver­such­te ihn als klein­geist und ko­rin­then­zäh­ler dar­zu­stel­len in­dem ich ein­fach die hal­be da­ma­li­ge blogos­hä­re gröb­lichst be­schimpf­te. ge­ge­seen. im­mer­hin hat­te er den mumm mich an­zu­ru­fen und mir sei­ne sicht der din­ge dar­zu­stel­len. es fällt mir schwer das zu sa­gen, aber ein biss­chen re­spekt nö­tig­te mir das aus heu­ti­ger sicht dann doch ab.

eben­so fin­de ich, kann man klaus kocks zu­min­dest mut nicht ab­spre­chen, denn mit solch ei­nem pein­li­chen le­ser­brief in eine art dia­log zu tre­ten er­for­dert schon mut. er droh­te zwar da­mit, rief sei­nen gros­sen bru­der der jura stu­diert hat aber eben nicht. und in die­sem licht be­trach­tet, fin­de ich sein in­ter­view in der zeit auch gar nicht so lä­cher­lich wie ro­bert.

auch wenn es manch­mal eben pein­lich ist sie in der öf­fent­lich­keit zu zei­gen, erst recht wenn sie stark be­haart und fal­tig sind, der mann hat eier. von kla­ge­wei­bern wird dann dem­nächst noch aus­führ­lich die rede sein. ver­spro­chen.


um­lau­te ei­nen bo­gen ma­chen

felix schwenzel

den zeit-news­lett­ter habe ich glau­be ich seit 100 jah­ren abo­niert. ich glau­be seit­dem es die zeit im in­ter­net gibt. frü­her war der so­gar ganz lus­tig und auch bis zum heu­ti­gen tage ist er an­satz­wei­se le­sens­wert, un­ter an­de­rem we­gen der wor­te der wo­che die in je­dem zeit-brief am mitt­woch drin­ste­hen.

frü­her gab es hier und da schwie­rig­kei­ten um­lau­te in emails kor­rekt dar­zu­stel­len, aus die­sem grund hat man wohl ir­gend­wann ein­fach uf um­lau­te ver­zich­tet und ver­zich­tet auch jetzt noch auf sie, wohl weil die zeit zu 80% aus tra­di­ti­on be­steht. heu­te stand im zeit-brief die­ses:

»Die Par­tei­mit­glie­der ge­ben mir Kraft. Ich kos­te die­sen
Au­gen­blick des Gluecks aus.«
Sé­golè­ne Roy­al, so­zia­lis­ti­sche Prae­si­dent­schafts­kan­di­da­tin in
Frank­reich, nach ih­rem Sieg bei der par­tei­in­ter­nen Vor­wahl

»Sie steht fuer al­les, was ich im­mer ver­hin­dern woll­te.«
Li­o­nel Jo­s­pin, frue­he­rer so­zia­lis­ti­scher Pre­mier, ueber Roy­al

hm. auf um­lau­te ver­zich­tet man, nicht aber auf ak­zén­te (oder wie heis­sen die din­ger auf deutsch?). war­um?


wahn­sinn

felix schwenzel

rai­mund bin­der kann wör­ter „ur­he­ber­recht­lich kre­ieren” in­dem er eine do­main an­mel­det. ich bit­te alle le­ser das ur­he­ber­recht zu wah­ren und das wort „wir­res” nicht mehr zu be­nut­zen um das ur­he­ber­recht zu wah­ren.


hein­rich hei­ne

felix schwenzel


kaf­fee.satz.le­sen 34

felix schwenzel

eine ver­an­stal­tung auf der je­mand auf­tritt der sich „dj scheis­se” nennt soll­te man meie­ner mei­nung nach nicht ver­pas­sen. viel­eicht bie­tet sich ja auch ge­le­gen­heit eins der 500 bei­ne um ver­zei­hung zu bit­ten weil ich mal an eins der 500 ge­pin­kelt habe. si­cher ist, am 26.11 wer­de ich wie­der ein we­nig in den zu­schau­er­rei­hen lau­schen und dö­sen.

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ver­bie­ten?

felix schwenzel

schüt­zen­ver­ei­ne und waf­fen ver­bie­ten?
rea­li­tät ver­bie­ten?
si­nead o’con­nor und soul asyl­um ver­bie­ten?
po­li­ti­ker die recht vor mensch­lich­keit und gna­de stel­len ver­bie­ten?
ta­ges­schau, kino und bü­cher ver­bie­ten?
das in­ter­net ver­bie­ten und lö­schen?
schu­len schlies­sen?
ver­bie­ten ver­bie­ten?


oh­ne „al­les”

felix schwenzel

sha­na123(*) über smart­phones:

Aus­ser­dem sind Smart­phones ver­hält­nis­mä­ßig groß und schwer. Größ­ter Nach­teil: Geht das Smart­phone ka­putt oder ver­lo­ren, steht der Nut­zer ohne al­les da.

ehr­lich­ge­sagt ist das quatsch. kein smart­phone ist so gross, dass da „al­les” rein­passt. ich habe es beim früh­stück aus­pro­biert, es passt noch nicht mal ein rog­gen­bröt­chen oder eine schei­be käse in mein smart­phone. oder habe ich da was mis­ver­stan­den? kann es sein, dass smart­phone-nut­zer sich ent­klei­den, wenn ihr ge­rät ka­putt oder ver­lo­ren geht? das wäre ja mal ein phä­no­men.

spass bei­sei­te. ein klei­ner tipp für tech­nisch min­der­be­gab­te: ein­fach ein blue­tooth-ka­bel kau­fen und „al­les” syn­chro­ni­sie­ren. dann geht auch „al­les“ nicht mehr ver­lo­ren.

* war­um ha­ben fast alle die bei turi in sei­nem blog kom­men­tie­ren oder gast­schrei­ben ei­gent­lich zah­len hin­ter ih­rem na­men?


„se­cret lo­ca­ti­on”

felix schwenzel

50% ab­ge­hun­ger­te tan­ja an­jas, 30% ty­pen die aus­se­hen wie meis­ter pro­per, vie­le mit­te-schnit­ten mit und ohne milch­ge­sicht und meist spär­li­cher bis grau­me­lier­ter be­haa­rung im ge­sicht und der rest fo­to­gra­fen. so sieht das aus, wenn man eine par­ty aus der al­ten schön­hau­ser stras­se in den tie­fen wes­ten an der ge­däch­nis­kir­che, in die „pan am lounge” aus­la­gert. die the­ke ist hoff­nungs­los über­for­dert und die kü­che auch, man be­kommt das ge­fühl die leu­te es­sen und trin­ken sonst nix. hübsch is­ses hier, 60ies stim­mung und alle und al­les voll. aus­ser­dem mer­ke ich nach dem 4ten tan­nen­zäpf­le, dass ich das ei­gent­lich gar nicht mag. und bald ein taxi rufe. oder hei­ne­ken trin­ke.

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lee ber­lin store schon vor der er­öff­nung of­fen

felix schwenzel

ges­tern war ich mal an der al­ten schön­hau­ser stras­se 38, den neu­en lee-la­den an­gu­cken, der laut mei­ner ein­la­dung heu­te er­öff­nen soll. und sie­he da. der la­den war schon of­fen. aus­ser­dem ist die alte schön­hau­ser stras­se ist nicht wie­der­zu­er­ken­nen. ne­ben der pony­bar ist kei­ne grün­flä­che mehr, son­dern ein haus, lau­ter fri­seu­re und im­mer mehr ess­pres­so- und teu­re hipps­ter-lä­den ma­chen dort auf.

da in mei­ner äus­serst auf­wän­di­gen ein­la­dung ein schlüs­sel war mit dem ich, laut ein­la­dung, mein le­ben lang dort im lee-la­den mit 25% ra­batt ein­kau­fen kann (huch?), hab ich mir mal an­ge­guckt was die da so sa­chen ha­ben: lau­ter jeans! und ein paar jeans­hem­den, t-shirts und gür­tel. kei­ne an­zü­ge! ich habe frü­her ja durch­aus jeans ge­tra­gen, zu­letzt hat­te ich be­merkt, dass die 501 von ei­nem an­de­ren jeans-her­stel­ler mir ganz gut pas­sen, aber mich hat dann ir­gend­wann mein zu­neh­men­der kör­per­um­fang und die preis­dif­fe­renz von jeans in deutsch­land zu den prei­sen in den usa da­von ab­ge­hal­ten wei­ter­hin jeans zu kau­fen. vor al­lem wenn man für den preis ei­ner jeans in deutsch­land manch­mal schon ei­nen gan­zen an­zug für 20-30 euro mehr bei h&m be­kommt.

nun pas­sen mir zwar we­der 501 noch an­zü­ge von h&m (ix kau­fe an­zü­ge jetzt bei c&a und sehe un­ten­rum im­mer mehr nach ei­nem leicht ver­staub­ten ver­käu­fer aus), da könn­te ich dem­nächst ja viel­leicht noch­mal ne jeans aus­pro­bie­ren, ohne da­für nach ame­ri­ka flie­gen zu müs­sen. mal rech­nen; eine jeans habe ich im lee-la­den für 90 euro ge­se­hen. mi­nus 25% macht das knapp 70 euro. mmh. mal gu­cken ob mich die ge­reich­ten „short drinks” heu­te abend über­zeu­gen kön­nen mal wie­der jeans zu kau­fen. viel­leicht ha­ben die ja wirk­lich was für mild adi­pö­se ver­käu­fer-ty­pen wie mich.


lan­ge nicht mehr …

felix schwenzel