wtf?
wtf ist „eine gewisse sexuelle Herzenswärme“?
[via bildblog]
wtf ist „eine gewisse sexuelle Herzenswärme“?
[via bildblog]
köhler: „tiefen Respekt“
thierse: „mit Respekt“
anda: „mit hohem Respekt“
prantl: „gewissen Respekt“
aachener zeitung: „Respekt!“
müntefering: „mit Respekt“
schönbohm: „Respekt verdient“
milbrandt: „zollt […] Respekt“
(frank) henkel: „Respekt abverlangt“
tagesspiegel: „Bei allem Respekt“
riesenmaschine jetzt auch für doofe.
[die denken an mich!]
[der beste computer bezogene film-gag der welt, via itw]
übrigens, epaper („das zeitungs-original als internet ausgabe“), von mir ja schon fast aus tradition (zum beispiel hier oder hier) kritisch kommentiert vernörgelt (auch „über das ziel hinausschiessend“), steht offenbar kurz vor dem durchbruch! die süddeutsche, bereits seit weit über einem jahr mit epaper ausgestattet hat im ersten quartal 30 millionen 3600 epapers verkauft! wow. kein wunder dass sich alle verlage die finger nach epaper lecken, bei solchen astromischen leserzahlen.
heute in den terminkalender eingetragen, dass ich mir am 8. august eine kino-karte für den 18. august kaufen will. und zwar für „primer“, der läuft am 18. august im rahmen des fantasy filmfest in berlin. hier sind noch ein paar aufführungen in anderen städten.
dank an map für den tip und den hinweis aufs fantasy filmfest.
→ weiterlesennachdem ich gestern das internet leergelesen hatte, bekam ich freundlicherweise einen hinweis auf zusätzlichen lesestoff. sehr vielversprechender lesestoff namens riesenmaschine. auch die autorenschaft ist sehr vielversprechend. in letzter zeit wurde die riesenmaschiene von kathrin passig, ira strübel, holm friebe, sascha lobo und aleks scholz gefüllt. passig? strübel? genau, die legendären strübel und passig die 2001 bis 2003 alle 14 tage die internetrubrik der taz befüllten. unvergessen die guten vorsätze für das jahr 2003:
Ich will niemanden essen, den ich im Internet kennen gelernt habe. Auch nicht, wenn er höflich darum bittet.
[…]
Wenn ich Ex-Pixelpark-Projektleitern begegne, will ich höflich 50 Cent in den Pappbecher legen und ihr Mundharmonikaspiel loben.
auch sascha lobo schreibt so gut, dass ich beim lesen mancher seiner texte neid-depressiv werde. noch vor drei wochen hab ix und don dahlmann ihn noch gefragt warum er nicht blogge, jetzt bloggt er (lecker beispiel gefällig?). von ulrike sterblich (aka dem supatopcheckerbunny) und ein paar anderen als riesenmaschinenfüller wird ebenfalls gemunkelt. besonders gefällt mir aber ein autor, ein alter bekannter aus funk und fernsehen: „Informierte Kreise“.
auch schön, dort gibt es keine „permalinks“, sondern „dauerhafte links“ und eine „rundherum supersache“ namens RSS.
von spackow leitet jetzt das internet.
beeindruckend finde ich die prallen inovationskräfte und den mut mit dem derzeit immer mehr zeitungsredaktionen mit dem neuen medium experiemntieren. das ist alles unglaublich beeindruckend, wie die fachleute und profis sich hier im internet präsentieren.
[nachtrag]
da gibts aber viel zu entdecken, alder (tnx dogfood in den kommentaren und auf der blogbar):
die pds linkspartei bietet ihr neues dateiprogramm parteiprogramm als pdf pds an. freud? doof?
[via spindoktor]
ich neige nicht zu körperlicher gewalt. ich bin eigentlich ein ganz friedlicher typ. hilfreich zum abwenden körperlichger gewalt ist die tatsache dass ich relativ gross gewachsen bin und fette schultern besitze die sehr muskulös wirken. ein solcher wuchs ist recht hilfreich um konflikte mit streitsüchtigen zeitgenossen gar nicht erst aufkommen zu lassen. auch als kind war ich allgemein gleich- und gutmütig, wenn auch schon damals von stattlicher statur. mir wurde von meinen eltern mitgeteilt, dass ich beim erstkontakt mit dem sohn der besten freundin meiner mutter eineen gewissen kraftüberschuss an den tag legte. ich wollte dem gleichaltrigen zukünftigen besten freund freudig mit einem schulterklopfer begrüssen, was ihn sogleich umwarf. das war sicher nicht böse gemeint, denn kinder sind zwar grausam, aber nicht böse.
eine andere geschichte die sich ein paar monate zuvor zugetragen haben muss macht mich allerdings bis heute nachdenklich. mein vater (oder meine mutter?) erzählte mir, dass ich mich bei einem spaziergang von meinem vater gelöst hätte, die strassenseite gwechselt und ein auf der anderen seite mit einem elternteil spazierendes mädchen geohrfeigt hätte, einfach so, um danach wieder die hand meines vaters zu ergreifen und den spaziergang fortzusetzen. mein erstaunter vater fragte seinen sohn was ihn denn zu seiner aktion bewogen hätte. damals war ich noch nicht so redselig und antwortete kurz und knapp: „mädchen guckt doof.“
das ist soweit ich mich erinnern kann die einzige begebenheit in der ich grundlos gewalt anwandt habe. nun gut, ich gebe zu, gelegentlich sah ich mich bemüssigt meine körperliche überlegenheit in der schule zu demonstrieren, aber ausnahmlos niemals grundlos und auch nur bis zu dem zeitpunkt als mir ein schwächerer, aber hemmungsloserer so in den magen boxte, dass mir fortan die anwendung von gewalt keine freude mehr bereitete.
ich bin seitdem eher ein weiter bogen-macher, ein weglaufender, da ich zwei dinge gelernt zu haben glaube: die anwendung von gewalt führt meist auch am eigenen leib zu schmerz und es gibt menschen denen es nichts ausmacht die grenzen zu überschreiten die ich mir aus irgendwelchen gründen selbst gesetzt habe, was ebenfalls sehr schmerzhaft sein kann.
in meinem sechszehnten lebensjahr bin ich ein einziges mal opfer von gewalt geworden, habe ein einziges mal eins „auf die fresse“ bekommen — und das eventuell sogar zu recht und dank alkoholbedingter sedierung auch recht schmerzfrei und unblutig. der mann der mir mit seiner faust auf die linke gesichtshälfte schlug trug einen am karnevals-dienstag einen ledermantel auf den ich, wie zuvor bei mindestens 20 anderen, einen weissen punkt mit einem filzstift der marke „edding“ anbrachte. das erzürnte den mann, mich belustigte es, es war ja karneval und ich betrunken und jung. er forderte mich dazu auf den punkt zu entfernen, woraufhin ich ihm wahrheitsgemäss mnitteilte, dass das nicht ginge. so fing ich mir lächelnd eins links neben die fresse ein. das erste und einzige mal.
vielleicht war es auch hilfreich, dass ich ein eventuell vorhandenes gewaltpotenzial recht erfolgreich mittels kampfsportarten abbauen konnte, zum beipiel durch ringen oder judo. beide sportarten dienten dem triebabbau und dem bewusstsein dass es viele körperlich überlegene menschen gibt.
bis heute. heute liess ich mein defensives gehabe einmal gehabe sein und vergass meine vorsicht und meinen festen willen körperlichen konflikten aus dem weg zu gehen. glaube ich zumindest. denn der fahrradfahrer der mich heute beim überqueren eines grün signalisierten fussgängerüberwegs, offenbar wegen akuter rücksichtlosigkeit und eile, am fuss und knie berührte, der fiel vom fahrrad.
es gibt menschen die beim stehen ein normale koerper haben, aber wenn die sitzen machen splat! und der koerper verbreitet sich in alle richtungen wie eine mozzarella!
mal wieder anus-content. diesmal aber nicht von mir, sondern von einem lieben kollegen. kleines geschenk nach der mittagspause:
die idee für „die schönste maschine“ stammt von claude e. shannon, der im jahre 2001 starb. seine „mathematische theorie der kommunikation“ („mathematical theory of communication“, 1948) bildet die grundlage der binären maschine. die kommunikation basiert auf den funktionen „ein“ und „aus“. hier kann der betrachter die „ein“-taste drücken. kurz darauf öffnet sich der koffer, eine hand kommt heraus und stellt die maschine aus. der koffer schliesst sich wieder — fertig!
[nachdem ix den text übersetzt hatte, hab ix das hier gesehen.]
eben nochmal von johnny auf diese unsägliche „super-e-paper“ schleichwerbung lobhuddelei von frank patachon bei spiegel online gestossen worden. danach fragte ich mich wie patachon die ganze vaseline wieder vom körper bekommen hat nachdem er dem dem chef des „mittelständischen Verlags (110 Angestellte)“ durch den kompletten enddarm gekrochen war.
von johnny habe ich mich auch mal inspierieren lassen den superpaper- oder megasuperextremgeilpaper-testzugang auszuprobieren. natürlich habe ich mich nicht mit richtigem namen angemeldet, aber wer soll denn auch wissen dass ich dann mit meinem pseudonym angesprochen werde?
dieses super-e-paper bietet doch für ethische journalisten ganz neue möglichkeiten. für den benutzer zwar nicht mehr - aber wen stört das schon wenn der resortleiter den glanz von scheisse entdeckt.
vorteile von epaper: kein drucken, kein speichern, kein cut+paste, kein kopieren, kein direktes linken, kein zitieren, keine barrierefreiheit, keine suchmaschinen indexierung, kein abruf mit leistungsschwachen geräten (handy, pocket pc, palm), kein gewohntes user-interface mehr, kein abschalten von blinken und quiecken. dafür aber wird „all das […] unterfüttert mit »der größten Datenbank der Branche«“.
wie verzweifelt muss ein verlag sein um so eine benutzungsverhinderungs-software zu kaufen und auch nur 10 sekunden zu glauben damit erfolg zu haben?
schon wieder ein grosses bloggertreffen?
15 km (oder gar mehr?) sonnenschirme (südwestlich rechts unten bewegen, doo).
[via vowe]
sehr geiles konzept für das ziehen, falten und fallen lassen auf der „Fold n' Drop Home Page“. wird aber im hause apple sicher nix, wegen „nicht hier erfunden“.
die java-demo funktioniert auch unter os x.
[via hotlinks]