wtf?

felix schwenzel


voll viel re­spekt

felix schwenzel

köh­ler: „tie­fen Re­spekt
thier­se: „mit Re­spekt
anda: „mit ho­hem Re­spekt
prantl: „ge­wis­sen Re­spekt
aa­che­ner zei­tung: „Re­spekt!
mün­te­fe­ring: „mit Re­spekt
schön­bohm: „Re­spekt ver­dient
mil­brandt: „zollt […] Re­spekt
(frank) hen­kel: „Re­spekt ab­ver­langt
ta­ges­spie­gel: „Bei al­lem Re­spekt


toll

felix schwenzel


com­pu­ter …?

felix schwenzel

[der bes­te com­pu­ter be­zo­ge­ne film-gag der welt, via itw]


kloe­pa­per

felix schwenzel

üb­ri­gens, epa­per („das zei­tungs-ori­gi­nal als in­ter­net aus­ga­be“), von mir ja schon fast aus tra­di­ti­on (zum bei­spiel hier oder hier) kri­tisch kom­men­tiert ver­n­ör­gelt (auch „über das ziel hin­aus­schies­send“), steht of­fen­bar kurz vor dem durch­bruch! die süd­deut­sche, be­reits seit weit über ei­nem jahr mit epa­per aus­ge­stat­tet hat im ers­ten quar­tal 30 mil­lio­nen 3600 epa­pers ver­kauft! wow. kein wun­der dass sich alle ver­la­ge die fin­ger nach epa­per le­cken, bei sol­chen as­tro­mi­schen le­ser­zah­len.


frü­her pla­ner guckt den film

felix schwenzel

heu­te in den ter­min­ka­len­der ein­ge­tra­gen, dass ich mir am 8. au­gust eine kino-kar­te für den 18. au­gust kau­fen will. und zwar für „pri­mer“, der läuft am 18. au­gust im rah­men des fan­ta­sy film­fest in ber­lin. hier sind noch ein paar auf­füh­run­gen in an­de­ren städ­ten.

dank an map für den tip und den hin­weis aufs fan­ta­sy film­fest.

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rie­sen­ma­schi­ne

felix schwenzel

nach­dem ich ges­tern das in­ter­net leer­ge­le­sen hat­te, be­kam ich freund­li­cher­wei­se ei­nen hin­weis auf zu­sätz­li­chen le­se­stoff. sehr viel­ver­spre­chen­der le­se­stoff na­mens rie­sen­ma­schi­ne. auch die au­toren­schaft ist sehr viel­ver­spre­chend. in letz­ter zeit wur­de die rie­sen­ma­schie­ne von kath­rin pas­sig, ira strü­bel, holm frie­be, sa­scha lobo und al­eks scholz ge­füllt. pas­sig? strü­bel? ge­nau, die le­gen­dä­ren strü­bel und pas­sig die 2001 bis 2003 alle 14 tage die in­ter­net­ru­brik der taz be­füll­ten. un­ver­ges­sen die gu­ten vor­sät­ze für das jahr 2003:

Ich will nie­man­den es­sen, den ich im In­ter­net ken­nen ge­lernt habe. Auch nicht, wenn er höf­lich dar­um bit­tet.
[…]
Wenn ich Ex-Pi­xel­park-Pro­jekt­lei­tern be­geg­ne, will ich höf­lich 50 Cent in den Papp­be­cher le­gen und ihr Mund­har­mo­ni­ka­spiel lo­ben.

auch sa­scha lobo schreibt so gut, dass ich beim le­sen man­cher sei­ner tex­te neid-de­pres­siv wer­de. noch vor drei wo­chen hab ix und don dah­l­mann ihn noch ge­fragt war­um er nicht blog­ge, jetzt bloggt er (le­cker bei­spiel ge­fäl­lig?). von ul­ri­ke sterb­lich (aka dem su­pa­top­che­cker­bun­ny) und ein paar an­de­ren als rie­sen­ma­schi­nen­fül­ler wird eben­falls ge­mun­kelt. be­son­ders ge­fällt mir aber ein au­tor, ein al­ter be­kann­ter aus funk und fern­se­hen: „In­for­mier­te Krei­se“.

auch schön, dort gibt es kei­ne „per­ma­links“, son­dern „dau­er­haf­te links“ und eine „rund­her­um su­per­sa­che“ na­mens RSS.


von spac­kow

felix schwenzel

von spac­kow lei­tet jetzt das in­ter­net.


plog­gen

felix schwenzel

die mopo ploggt.

be­ein­dru­ckend fin­de ich die pral­len in­o­va­ti­ons­kräf­te und den mut mit dem der­zeit im­mer mehr zei­tungs­re­dak­tio­nen mit dem neu­en me­di­um ex­pe­riemn­tie­ren. das ist al­les un­glaub­lich be­ein­dru­ckend, wie die fach­leu­te und pro­fis sich hier im in­ter­net prä­sen­tie­ren.

[nach­trag]
da gibts aber viel zu ent­de­cken, al­der (tnx dog­food in den kom­men­ta­ren und auf der blog­bar):


junk

felix schwenzel


nicht in den pe­nis ein­füh­ren

felix schwenzel


neu­es da­tei­for­mat: pds-dow­load

felix schwenzel

die pds links­par­tei bie­tet ihr neu­es da­tei­pro­gramm par­tei­pro­gramm als pdf pds an. freud? doof?

[via spin­dok­tor]


ge­walt tut weh

felix schwenzel

ich nei­ge nicht zu kör­per­li­cher ge­walt. ich bin ei­gent­lich ein ganz fried­li­cher typ. hilf­reich zum ab­wen­den kör­per­lich­ger ge­walt ist die tat­sa­che dass ich re­la­tiv gross ge­wach­sen bin und fet­te schul­tern be­sit­ze die sehr mus­ku­lös wir­ken. ein sol­cher wuchs ist recht hilf­reich um kon­flik­te mit streit­süch­ti­gen zeit­ge­nos­sen gar nicht erst auf­kom­men zu las­sen. auch als kind war ich all­ge­mein gleich- und gut­mü­tig, wenn auch schon da­mals von statt­li­cher sta­tur. mir wur­de von mei­nen el­tern mit­ge­teilt, dass ich beim erst­kon­takt mit dem sohn der bes­ten freun­din mei­ner mut­ter ei­neen ge­wis­sen kraft­über­schuss an den tag leg­te. ich woll­te dem gleich­alt­ri­gen zu­künf­ti­gen bes­ten freund freu­dig mit ei­nem schul­ter­klop­fer be­grüs­sen, was ihn so­gleich um­warf. das war si­cher nicht böse ge­meint, denn kin­der sind zwar grau­sam, aber nicht böse.

eine an­de­re ge­schich­te die sich ein paar mo­na­te zu­vor zu­ge­tra­gen ha­ben muss macht mich al­ler­dings bis heu­te nach­denk­lich. mein va­ter (oder mei­ne mut­ter?) er­zähl­te mir, dass ich mich bei ei­nem spa­zier­gang von mei­nem va­ter ge­löst hät­te, die stras­sen­sei­te gwech­selt und ein auf der an­de­ren sei­te mit ei­nem el­tern­teil spa­zie­ren­des mäd­chen ge­ohr­feigt hät­te, ein­fach so, um da­nach wie­der die hand mei­nes va­ters zu er­grei­fen und den spa­zier­gang fort­zu­set­zen. mein er­staun­ter va­ter frag­te sei­nen sohn was ihn denn zu sei­ner ak­ti­on be­wo­gen hät­te. da­mals war ich noch nicht so red­se­lig und ant­wor­te­te kurz und knapp: „mäd­chen guckt doof.“

das ist so­weit ich mich er­in­nern kann die ein­zi­ge be­ge­ben­heit in der ich grund­los ge­walt an­wandt habe. nun gut, ich gebe zu, ge­le­gent­lich sah ich mich be­müs­sigt mei­ne kör­per­li­che über­le­gen­heit in der schu­le zu de­mons­trie­ren, aber aus­nahm­los nie­mals grund­los und auch nur bis zu dem zeit­punkt als mir ein schwä­che­rer, aber hem­mungs­lo­se­rer so in den ma­gen box­te, dass mir fort­an die an­wen­dung von ge­walt kei­ne freu­de mehr be­rei­te­te.

ich bin seit­dem eher ein wei­ter bo­gen-ma­cher, ein weg­lau­fen­der, da ich zwei din­ge ge­lernt zu ha­ben glau­be: die an­wen­dung von ge­walt führt meist auch am ei­ge­nen leib zu schmerz und es gibt men­schen de­nen es nichts aus­macht die gren­zen zu über­schrei­ten die ich mir aus ir­gend­wel­chen grün­den selbst ge­setzt habe, was eben­falls sehr schmerz­haft sein kann.

in mei­nem sechs­zehn­ten le­bens­jahr bin ich ein ein­zi­ges mal op­fer von ge­walt ge­wor­den, habe ein ein­zi­ges mal eins „auf die fres­se“ be­kom­men — und das even­tu­ell so­gar zu recht und dank al­ko­hol­be­ding­ter se­die­rung auch recht schmerz­frei und un­blu­tig. der mann der mir mit sei­ner faust auf die lin­ke ge­sichts­hälf­te schlug trug ei­nen am kar­ne­vals-diens­tag ei­nen le­der­man­tel auf den ich, wie zu­vor bei min­des­tens 20 an­de­ren, ei­nen weis­sen punkt mit ei­nem filz­stift der mar­ke „ed­ding“ an­brach­te. das er­zürn­te den mann, mich be­lus­tig­te es, es war ja kar­ne­val und ich be­trun­ken und jung. er for­der­te mich dazu auf den punkt zu ent­fer­nen, wor­auf­hin ich ihm wahr­heits­ge­mäss mnit­teil­te, dass das nicht gin­ge. so fing ich mir lä­chelnd eins links ne­ben die fres­se ein. das ers­te und ein­zi­ge mal.

viel­leicht war es auch hilf­reich, dass ich ein even­tu­ell vor­han­de­nes ge­walt­po­ten­zi­al recht er­folg­reich mit­tels kampf­sport­ar­ten ab­bau­en konn­te, zum bei­pi­el durch rin­gen oder judo. bei­de sport­ar­ten dien­ten dem trie­bab­bau und dem be­wusst­sein dass es vie­le kör­per­lich über­le­ge­ne men­schen gibt.

bis heu­te. heu­te liess ich mein de­fen­si­ves ge­ha­be ein­mal ge­ha­be sein und ver­gass mei­ne vor­sicht und mei­nen fes­ten wil­len kör­per­li­chen kon­flik­ten aus dem weg zu ge­hen. glau­be ich zu­min­dest. denn der fahr­rad­fah­rer der mich heu­te beim über­que­ren ei­nes grün si­gna­li­sier­ten fuss­gän­ger­über­wegs, of­fen­bar we­gen aku­ter rück­sicht­lo­sig­keit und eile, am fuss und knie be­rühr­te, der fiel vom fahr­rad.


strah­len

felix schwenzel


mot­ze­rel­la

felix schwenzel

es gibt men­schen die beim ste­hen ein nor­ma­le koer­per ha­ben, aber wenn die sit­zen ma­chen splat! und der koer­per ver­brei­tet sich in alle rich­tun­gen wie eine moz­za­rel­la!

ste kämpft in der ubahn.


anus con­tent

felix schwenzel

mal wie­der anus-con­tent. dies­mal aber nicht von mir, son­dern von ei­nem lie­ben kol­le­gen. klei­nes ge­schenk nach der mit­tags­pau­se:


die schöns­te ma­schi­ne

felix schwenzel

die idee für „die schöns­te ma­schi­ne“ stammt von clau­de e. shan­non, der im jah­re 2001 starb. sei­ne „ma­the­ma­ti­sche theo­rie der kom­mu­ni­ka­ti­on“ („ma­the­ma­ti­cal theo­ry of com­mu­ni­ca­ti­on“, 1948) bil­det die grund­la­ge der bi­nä­ren ma­schi­ne. die kom­mu­ni­ka­ti­on ba­siert auf den funk­tio­nen „ein“ und „aus“. hier kann der be­trach­ter die „ein“-tas­te drü­cken. kurz dar­auf öff­net sich der kof­fer, eine hand kommt her­aus und stellt die ma­schi­ne aus. der kof­fer schliesst sich wie­der — fer­tig!

[nach­dem ix den text über­setzt hat­te, hab ix das hier ge­se­hen.]


sel­ber arsch­loch

felix schwenzel

eben noch­mal von john­ny auf die­se un­säg­li­che „su­per-e-pa­per“ schleich­wer­bung lob­hud­de­lei von frank pata­chon bei spie­gel on­line ge­stos­sen wor­den. da­nach frag­te ich mich wie pata­chon die gan­ze va­se­li­ne wie­der vom kör­per be­kom­men hat nach­dem er dem dem chef des „mit­tel­stän­di­schen Ver­lags (110 An­ge­stell­te)“ durch den kom­plet­ten end­darm ge­kro­chen war.

von john­ny habe ich mich auch mal inspie­rie­ren las­sen den su­per­pa­per- oder me­ga­su­per­ex­trem­geil­pa­per-test­zu­gang aus­zu­pro­bie­ren. na­tür­lich habe ich mich nicht mit rich­ti­gem na­men an­ge­mel­det, aber wer soll denn auch wis­sen dass ich dann mit mei­nem pseud­onym an­ge­spro­chen wer­de?

sehr ge­ehr­ter herr arsch­loch, nicht ohne stolz be­grüs­se ich sie …

die­ses su­per-e-pa­per bie­tet doch für ethi­sche jour­na­lis­ten ganz neue mög­lich­kei­ten. für den be­nut­zer zwar nicht mehr - aber wen stört das schon wenn der re­sort­lei­ter den glanz von scheis­se ent­deckt.
vor­tei­le von epa­per: kein dru­cken, kein spei­chern, kein cut+pas­te, kein ko­pie­ren, kein di­rek­tes lin­ken, kein zi­tie­ren, kei­ne bar­rie­re­frei­heit, kei­ne such­ma­schi­nen in­de­xie­rung, kein ab­ruf mit leis­tungs­schwa­chen ge­rä­ten (han­dy, po­cket pc, palm), kein ge­wohn­tes user-in­ter­face mehr, kein ab­schal­ten von blin­ken und quiecken. da­für aber wird „all das […] un­ter­füt­tert mit »der größ­ten Da­ten­bank der Bran­che«“.

wie ver­zwei­felt muss ein ver­lag sein um so eine be­nut­zungs­ver­hin­de­rungs-soft­ware zu kau­fen und auch nur 10 se­kun­den zu glau­ben da­mit er­folg zu ha­ben?


schon wie­der?

felix schwenzel


son­nen­schirm ga­lo­re

felix schwenzel

15 km (oder gar mehr?) son­nen­schir­me (süd­west­lich rechts un­ten be­we­gen, doo).

[via vowe]


herr jobs, ich will so­was ha­ben

felix schwenzel

sehr gei­les kon­zept für das zie­hen, fal­ten und fal­len las­sen auf der „Fold n' Drop Home Page“. wird aber im hau­se ap­ple si­cher nix, we­gen „nicht hier er­fun­den“.

die java-demo funk­tio­niert auch un­ter os x.

[via hot­links]