Das Ge­dan­ken­spiel, was ei­gent­lich anders wäre, wenn Frauen an der Macht wären, führt Ladies First in eine Welt, in der Frauen sich komplett ego­is­tisch verhalten und nur auf ihr eigenes Wohl bedacht sind. Sie über­neh­men keine Ver­ant­wor­tung für Sor­ge­ar­beit, belegen selbst­ver­ständ­lich alle Füh­rungs­po­si­tio­nen, fördern sich nur ge­gen­sei­tig. Männer be­trach­ten sie als un­gleich­wer­tig, als Lust­ob­jek­te, die hübsch anzusehen, aber nicht ernst­zu­neh­mend sind.

Selbst als Spiegel des Pa­tri­ar­chats wäre das äußerst plump und viel­leicht in den 1950ern als gelungene Satire durch­ge­gan­gen.