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find ich gut, nicht weil ich dem ordnungsamt gerne müll melden würde, sondern, weil das technisch brilliant simpel gelöst ist. so wie like buttons auch funktionieren sollten ohne eine datenspur zu hinterlassen oder einen login erfordern sollten, kann man hier gegetaggte bilder hochladen. eigentlich ist das indieweb.
eine sehr schöne „schreibübung“ von horax:
Vor acht Jahren (tagebuch)bloggte ich in Sätzen mit zwei Worten – eine spielerische Modifikation – über einige Sonntage. Die Tage in dieser Kürze zu beschreiben fiel mir nicht leicht da die Worte im Text möglichst nicht wiederholt werden sollten. Das ging stockend von der Hand. Vielleicht werde ich die Schreibübung in unregelmäßigen Abständen wiederholen.
… und das macht er dann auch und ich finde es gut.
gerne gehört und gelernt: perter lustig hiess tatsächlich peter lustig, latzhose trug er auch privat. und er war ein früher maker.
anke gröner über einen text von englisch-professor walt hunter im atlantic: „Stop Meeting Students Where They Are“ (geschenk-link von anke).
Keine pseudokluge, weil angelesene Wiedergabe von fremden Positionen, sondern das Abarbeiten am eigenen Unverständnis. Die Konfrontation mit Fragen anstatt die Suche nach der einen Antwort, die es eh nicht gibt. […]
Lesen [ist] eben immer mehr ist als Lesen: Fragen stellen, nachdenken, Positionen überdenken. […]
When phone cameras got good enough, portrait photographers scolded people who took their own headshots.
And when the Mac got pretty good at typesetting, professional designers pointed out that people who can’t tell a font from a typeface and don’t care about kerning should avoid it.
Professional translators bring humanity and insight to transforming writing from one language to another, but many people continue to use Google Translate…
Here’s the thing: the translators take their own headshots. Web designers often use translation software. And life coaches build their own websites with Squarespace and put their own selfies on Linkedin. We all make our own decisions, and most of the time, we use tech to do it ourselves.
das sind natürlich auch alles „Standardsituationen der Technologiekritik“.
was für ein grossartiger titel:
Ãoebersichtlicheres, benutzerfreundliches Design, auch verfügbar für alle führenden Mobilgeräte
das sieht sehr, sehr langweilig aus.