nor­ma­ler­wei­se bin ich kein fan von schlecht­ge­laun­ten blogs. bei un­sto­ry bin ich ir­gend­wie hän­gen­ge­blie­ben. die­se sei­te hat­te ich jetzt ein paar tage als of­fe­nen brow­ser-tab:

Few months ago Cloud­fla­re in­tro­du­ced Mark­down for ma­chi­nes:

You get HTML, tra­ckers, coo­kie ban­ners, po­pups, and Ja­va­Script. This needs a brow­ser built by thou­sands of en­gi­neers just to show you a pa­ra­graph.

Ma­chi­nes get the clean ver­si­on.

fair point, auch weil es mei­nem con­fir­ma­ti­on bias dient. heu­te hab ich mal ein biss­chen wei­ter auf un­sto­ry ge­le­sen. das ist al­les sehr schlecht ge­launt aber auch nicht falsch.

ich wür­de die fra­ge war­um web­brow­ser mark­down nicht na­tiv un­ter­stüt­zen (bzw. ren­dern)  …

Web brow­sers are not do­cu­ment view­ers. They are cus­to­mer ac­qui­si­ti­on chan­nels for mas­si­ve tech eco­sys­tems. They don't ser­ve users, but cor­po­ra­ti­ons. AI fea­tures, VPNs, cryp­to wal­lets, and count­less of other non­sen­se.

… zum be­si­pi­el an­ders be­ant­wor­ten: weil es noch kei­nen be­darf da­für gab und „wir“ erst jetzt drauf ge­kom­men sind beim nach­den­ken dar­über wie wir es ma­schi­nen leich­ter ma­chen kön­nen. das sagt der mensch hin­ter un­sto­ry an an­de­rer stel­le auch (ir­gend­wie):

The peo­p­le buil­ding the hu­man web cho­se the ma­chi­ne for­mat. The ma­chi­nes mo­ved to the hu­man for­mat.

das ei­gent­li­che pro­blem scheint zu sein, dass wir kom­ple­xen pro­ble­me ger­ne mit kom­ple­xen lö­sun­gen be­geg­nen und den blick fürs ein­fa­che ver­lie­ren. manch­mal ist ein per­spek­tiv­wech­sel hilf­reich um ein­fa­che lö­sun­gen zu er­ken­nen. die per­spek­ti­ve von men­schen oder ma­schi­nen ein­zu­neh­men, die be­stimm­te kom­ple­xe din­ge nicht kön­nen, ist auf je­den fall im­mer hilf­reich.

je­den­falls neh­me ich den rat von un­sto­ry.eu an und fol­ge ihm nicht, hof­fe aber alle paar wo­chen dar­an zu den­ken mal dort vor­bei zu schau­en.

(ge­fun­den auf bubbles)

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