“you can see ever­y­thing”

felix schwenzel in notiert

der spie­gel ist hell­auf be­geis­tert vom trai­ler der doku „you can see ever­y­thing“:

Nicht je­der Film, ob Doku oder Fik­ti­on, gibt eine sol­che An­kün­di­gung her. Und oft ge­nug hält das ei­gent­li­che Werk nicht, was die Vor­schau ver­spricht. Der Trai­ler zu »You Can See Ever­y­thing« aber setzt neue Maß­stä­be. Gäbe es ei­nen Os­car für den bes­ten Trai­ler, wäre er die­sem ver­stö­ren­den Psy­cho­thril­ler im Mi­nia­tur­for­mat nicht mehr zu neh­men.

der ar­ti­kel ist hin­ter der pay­wall (hier ein ge­schen­klink der aber nur 10 klicks lan­ge hält), aber be­steht ne­ben be­geis­te­rung ohn­hin nur aus der nach­er­zäh­lung des trai­lers. den trai­ler kann man sich auch so an­schau­en.

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als ich den trai­ler ge­se­hen habe, wuss­te ich nicht um was es geht. nach­dem ich den trai­ler ge­se­hen hat­te, wuss­te ich es im­mer noch nicht. ich wun­der­te mich aber, dass der film als do­cu­men­ta­ry an­ge­kün­digt wird, ob­wohl er doch so nach ei­nem spiel­film aus­sieht. und ich habe mich ge­wun­dert, wo man eine schau­spie­le­rin ge­fun­den hat, die eli­sa­beth hol­mes so ähn­lich sieht.

stellt sich raus, das ist tat­säch­lich eine doku.

Drei Jah­re sol­len Fiel­der und Op­pen­heim un­ter strengs­ter Ge­heim­hal­tung an die­ser Do­ku­men­ta­ti­on ge­ar­bei­tet ha­ben. 34 Tage, be­vor sie ihre Haft an­tre­ten soll­te, hat­te Hol­mes die Fil­me­ma­cher ein­ge­la­den, ihr Le­ben zu be­glei­ten: »Ihr könnt al­les se­hen!«

auf me­ta­cri­tic gibts bis jetzt nur 6 kri­ti­ken, aber alle po­si­tiv, was zu ei­ner punkt­zahl von 94/100 führt. Ro­ge­rE­bert.com wird dort wie folgt zi­tiert:

A tri­um­phant, rive­ting, and con­ti­nu­al­ly shape-shif­ting pie­ce of crea­ti­ve non-fic­tion with cu­rio­si­ty and a playful sen­se of un­com­for­ta­ble hu­mor that will be no sur­pri­se to an­yo­ne fa­mi­li­ar with Fiel­der’s work, it’s the kind of do­cu­men­ta­ry that is per­sis­t­ent­ly in­qui­si­ti­ve and skep­ti­cal: both about its alar­mingly wide-eyed sub­ject who of­ten re­fu­ses to blink, and the pro­cess of do­cu­men­ta­ry film­ma­king its­elf.

al­lein we­gen des trai­lers über­le­ge ich ernst­haft zum ers­ten mal seit ein paar jah­ren mal wie­der in ein kino zu ge­hen. laut wi­ki­pe­dia star­tet der film am 16. ok­to­ber.

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