alles

wie macht die das bloss?

felix schwenzel

mei­ne kol­le­gin jule (pan­atom.de), die von ne­ben­an, war zwei­mal auf der bread and but­ter “trade­show” in ber­lin. bei­de male mit mir. ich im­mer an ih­rer sei­te. qua­si.

trotz­dem schafft sie es im­mer wie­der ohne mich “of­fi­zi­ell” fo­to­gra­fiert zu wer­den. für die “nach­schau” auf die letz­te bread and but­ter im ja­nu­ar, lan­det sie im ers­ten quick­time-pan­ora­ma (qt-pan­ora­ma 1 last event, auf die­ser sei­te) und die­ses mal am frei­tag wur­de sie auf der pres­se­kon­fe­renz fo­to­gra­fiert (me­di­en-becks-gold.de - an­mel­dung nö­tig). und ich? un­sicht­bar!

irre.

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max-plank-in­sti­tut für me­tall­for­schung

felix schwenzel in arbeiten

end­lich on­line: max-plank-in­sti­tut für me­tall­for­schung (www.mf.mpg.de/de)

das de­sign ist von pro­jekt­tri­ang­le, ich zeich­ne­te ver­an­t­ant­wort­lich für die ent­wick­lung der html-tem­pla­tes, die pro­gram­mie­rung der such­ma­schi­ne (auf ba­sis von ht//:Dig), die mit­ar­bei­ter­da­ten­bank und ein we­nig be­ra­tung hier und da.

mehr dazu...



ho­imar von dit­furth

felix schwenzel

ho­imar von dit­furth, der au­tor der mein in­ter­es­se an den na­tur­wis­sen­schaf­ten weck­te und da­mit mein ab­itur ret­te­te und we­gen dem ich mich jetzt als selbst­stän­di­ger aka­de­mi­ker nach ei­nem ge­re­gel­ten ein­kom­men seh­ne, dass ich ohne ho­imar von dit­furth zu le­sen als zu­frie­de­ner schrei­ner si­cher ge­habt hät­te... naja. egal.

hier west­fä­lisch kor­rekt und sorg­fäl­tig, die in­of­fi­zi­el­le ho­imar-von-dit­furth-sei­te.
wun­der­bar die apho­ris­men und der leicht piek­si­ge for­mu­lie­rungs­stil des au­tors (der sich auf die­ser sei­te auch vor­stellt).

Der Rea­list ist in­so­fern naiv, als er nicht zur Kennt­nis nimmt, daß wir alle nicht in der Welt le­ben, son­dern nur in dem Bild, das wir uns von der Welt ma­chen.
(Ho­imar von Dit­furth, 1989, In­nen­an­sich­ten ei­nes Art­ge­nos­sen, S. 383)




au­tis­ten

felix schwenzel

ein ar­ti­kel in der ZEIT über mei­ne lieb­lings­be­hin­der­ten, die “au­tis­ten”. ne­ben den “mo­go­lo­iden” und “so­zi­al­päd­ago­gen”.

„Je­der ist ein Sa­vant“, glaubt Bir­bau­mer. „Wir müs­sen den Rain Man in uns nur trai­nie­ren.“

eine in­sel­be­ga­bung bleibt in dem ar­ti­kel al­ler­dings un­er­wähnt: näm­lich die, scho­ko­la­de durch eine art sieb­ten sinn zu “er­spü­ren” und so­gleich am stück, kom­plett zu ver­spei­sen... chris­to­pher konn­te das... al­ler­dings auch mit zahn­pas­ta und oli­ven­öl...



ur­laub be­en­det

felix schwenzel

war bis eben im ur­laub, habe aber ei­nen ge­schmack­lo­sen spruch mit­ge­bracht:

schön ist´s auf der alm zu lie­ben, denn im herbst wird ab­ge­trie­ben.



die ah­nung

felix schwenzel

die ahnung
  von erich mühsam

  ich trank meinen morgenkaffee und ahnte nichts böses.
  es klingelte. ich ahnte noch immer nichts böses.
  der briefträger brachte mir ein schreiben. nichts böses 
  ahnend, öffnete ich es.
  es stand nichts böses darin.
  ha! rief ich aus. meine ahnung hat mich nicht getrogen.


schö­ner ge­dan­ke

felix schwenzel

tho­mas fried­mann schreibt in der new york times:

goog­le + wire­less = god?

If I can ope­ra­te Goog­le, I can find any­thing. And with wire­less, it me­ans I will be able to find any­thing, any­whe­re, any­ti­me. Which is why I say that Goog­le, com­bi­ned with Wi-Fi, is a litt­le bit like God. God is wire­less, God is ever­y­whe­re and God sees and knows ever­y­thing.
[via bo­ing­bo­ing]




ef­fe wünscht schö­nen abend

felix schwenzel

der spie­gel mel­det, dass ste­fan ef­fen­berg vom amts­ge­richt braun­schweig zu 100.000 euro stra­fe we­gen be­lei­di­gung ei­nes po­li­zis­ten ver­ur­teilt wor­den ist. effe be­haup­tet, er habe dem “scheiss bul­len” le­dig­lich ei­nen “schö­nen abend” ge­wünscht. die vor­wür­fe, er habe ei­nen po­li­zis­ten be­lei­digt, sei­en völ­lig aus der luft ge­grif­fen.

vor ei­ni­ger zeit hat ste­fan ef­fen­berg ei­ner frau in sei­ner stamm-dis­co auch schon ein­mal ei­nen “schö­nen abend” ge­wünscht. das kos­te­te ihn 147.000 euro, weil die “be­schis­se­ne schlam­pe” be­haup­te­te er habe ihr ins ge­sicht ge­schla­gen.

1994 hat er uns al­len, dem “be­schis­se­nen pu­bli­kum”, bei der fuss­ball-welt­meis­ter­schaft ei­nen “schö­nen abend” ge­wünscht.

er zeigts uns halt im­mer wie­der, der effe.

coo­le sau.






ich füh­le mich ver­stan­den teil 2

felix schwenzel

nach teil 1 zum the­ma ich füh­le mich ver­stan­den, jetzt der zwei­te teil. dies­mal in form ei­nes ar­ti­kels in der taz: das Le­ben der lo-fi-bo­he­me

Auf wun­der­sa­me Wei­se schla­gen wir uns seit vie­len Jah­ren als Free­lan­ce-Pro­le­ta­ri­er ir­gend­wie durchs Le­ben und ge­hö­ren nun ei­ner Art nied­rig­schwel­li­ger, leicht ver­arm­ter Groß­stadt­bo­he­me an. Die Old und New Eco­no­my, die Er­leb­nis- und Dienst­leis­tungs­ge­sell­schaft ging ir­gend­wie an uns vor­über, die Ich-AG ist für uns ein al­ter Hut. Wir be­kla­gen uns manch­mal, wol­len aber ei­gent­lich nicht an­ders le­ben.

via moe


auch wirr

felix schwenzel

ich bin ja nicht so ein lin­ker. also ei­ner der auf an­de­re zeigt. ma­che heu­te aber mal ne aus­nah­me. weil fa­bi­an/sub/sax ganz prak­ti­sche ver­wei­se hat um sich in ber­lin zu­recht­zu­fin­den. er schenkt der mu­sik de­fi­ni­tiv mehr auf­merk­sam­keit als ich, ist aber trotz­dem ein ech­ter wir­rer.

hier noch mehr links auf le­sens­wer­tes: