sonnenaufgang über der togostrasse

aus der kraut­re­por­ter mor­gen­post; „Mor­gen­rot, schlecht Wet­ter droht“

mal schaun.


fri­da hat­te heu­te zum ers­ten mal seit vie­len jah­ren kei­ne lust spa­zie­ren zu ge­hen. kurz vor den reh­ber­gen frag­te sie mich, ob wir wie­der zu­rück­ge­hen könn­ten. ich schlug auf dem rück­weg noch ei­nen schlen­ker über die mül­ler­stras­se vor, ein an­ge­bot was sie nor­ma­ler­wei­se nie aus­schlägt, weil es dort im­mer le­cker nach dö­ner riecht und ge­le­gent­lich dö­ner auf der stras­se liegt. nee, sie woll­te lie­ber di­rekt nach hau­se. geht mir ehr­lich­ge­sagt auch bei dem wet­ter so, ich den­ke draus­sen dann im­mer: die be­we­gung kann ich ja zu­hau­se ma­chen, lie­ge­stüt­zen und klimm­zug­übun­gen und so, über den tag ver­teilt, drei mal, dann be­komm ich trotz kurz­spa­zier­gang auch aus­rei­chend be­we­gung. lei­der ver­ges­se ich die gym­nas­tik zu­hau­se dann ger­ne. ges­tern nur ein­mal 13 (lang­sa­me) lie­ge­stüt­zen, statt drei­mal, im­mer­hin ziem­lich viel an der klimm­zug­stan­ge rum­ge­zo­gen.


ich bin heu­te und mor­gen krank­ge­schrie­ben weil ich mor­gen darm­spie­ge­lung habe. ich bin jetzt ja im vor­sor­ge­al­ter. in den letz­ten 5 ta­gen muss­te ich mich kern­los und bal­last­stoff­arm er­näh­ren. das fiel mir sehr schwer, weil ich mich ei­ner­seits ge­ra­de dar­an ge­wöhnt habe be­son­dern bal­last­stoff­reich zu es­sen und an­de­rer­seits of­fen­sicht­lich al­les was ich ger­ne esse ent­we­der vie­le ba­last­stof­fe oder ker­ne ent­hält oder aus nüs­sen ist. heu­te bin ich der emp­feh­lung auf dem zet­tel der arzt­pra­xis ge­folgt und habe 2-4 schei­ben toast mit „streich­wurst“ oder „streich­kä­se“ ge­ges­sen. das ver­gnü­gen hielt sich in gren­zen, ein def­ti­ger sa­lat zum früh­stück oder das abend­es­sen vom vor­tag liegt mur zum früh­stück sehr viel mehr. aber trotz­dem le­cker.

wo­bei: der reiz von toast­brot er­schliesst sich mir nicht mehr zu 100%. dunk­le­res oder kör­ni­ge­res brot ist so viel mehr be­frie­di­gend und ge­schmack­voll. was ich aber zu­ge­ben muss: der hefe-duft, der aus ei­ner tüte toast quillt, ist schon toll.

der toast ist die letz­te fes­te nah­rung die ich in den nächs­ten 24 bis 30 stun­den zu mir neh­men wer­de. auch wenn das nie­man­den in­ter­es­si­ert, ich bin mal ge­spannt wie ich dies­mal die ab­führ­flüs­sig­keit ver­tra­gen wer­de und ob sie auch wie­der lie­ber oben aus­tre­ten möch­te als un­ten. ich wer­de be­rich­ten.

foto des darmreinungsmittels, das ich zur vorbereitung meiner darmspiegelung bekommen habe. bemerkenswert: mango- und fruchtpunsch-aroma

ple­nvu darm­rei­nungs­mit­tel mit man­go- und frucht­punsch-aro­ma