mut­ti

felix schwenzel in gekocht

wir sind gros­se dis­coun­ter fans. ger­ne im­mer die güns­ti­gen do­sen­to­ma­ten, die schme­cken auch in ganz güns­tig min­des­tens so gut wie sugo aus fri­schen treib­haus-to­ma­ten. jahr­zehn­te­lang ha­ben wir im­mer die ganz güns­ti­gen do­sen­to­ma­ten ge­kauft.

vor ein paar wo­chen er­wähn­te eine freun­din der bei­fah­re­rin, dass es bei ih­nen im­mer nu­deln mit to­ma­ten­sos­se aus mut­ti-do­sen­to­ma­ten gäbe.

also kauf­te die bei­fah­re­rin zwei do­sen mut­ti-to­ma­ten. gut zwei bis drei­mal so teu­er wie der dis­coun­ter-preis — aber, lei­der, merk­lich sehr viel le­cke­rer, sä­mi­ger, fruch­ti­ger, süs­ser als un­se­re bis­he­ri­gen do­sen­to­ma­ten.

mir ist das ei­gent­lich nicht recht, weil ich ger­ne be­haup­te dass die qua­li­tät von dis­coun­ter-pro­duk­ten min­des­tens so gut ist, wenn nicht so­gar bes­ser, als die von mar­ken­pro­duk­ten. das gibt’s auch in jour­na­lis­tisch auf­ge­ar­bei­tet beim SWR: „(Mar­ke vs. No-Name-Pro­duk­te – was ist bes­ser?)“. aber in die­sem fall blei­ben wir jetzt lei­der mal bei der mar­ke.

foto einer dose gehackter tomaten der marke „mutti“
eine dose mut­ti auf dem bo­den, da­mits schön aus­sieht