pa­ra­di­se staf­fel 1

felix schwenzel in gesehen

die se­rie war eine emp­feh­lung vom nuf und ich habe die ers­te staf­fel sehr ger­ne ge­se­hen. das the­ma ist auf den ers­ten blick ein biss­chen aus­ge­lutscht, weil sich ak­tu­ell fall­out und silo um ganz ähn­li­che ge­schich­ten dre­hen. dazu kommt ein biss­chen the tru­man show, a house of dy­na­mi­te und way­ward pi­nes — und trotz­dem schafft es die se­rie ori­gi­nell und fes­selnd zu sein, weil sie auf eine art eine true de­tec­ti­ve ge­schich­te ist.

ich moch­te es sehr, wie dif­fe­ren­ziert, viel­schich­tig und nach­voll­zieh­bar die „bö­se­wicht­in“ ge­zeich­net war. der good guy war eine spur zu ein­di­men­sio­nal, aber das pass­te schon.

ich habe ich meh­re­re näch­te in fol­ge über die mo­ra­li­schen kon­flik­te die in der se­rie dis­ku­tiert wer­den ge­träumt. das ist im­mer ein gu­tes zei­chen da­für, dass mich eine se­rie und ihr in­halt ge­packt hat.

theo­re­tisch hät­te ich die ers­te staf­fel schnel­ler als in fünf ta­gen weg­ge­bin­gen kön­nen, weil sie zu kei­nem zeit­punkt lang­wei­lig oder an­stren­gend war oder gar ab­hob. und ich woll­te auch ein biss­chen, dass es nicht zu schnell vor­bei ist, so wie ich da mitt­ler­wei­le oft mit dem abend­es­sen ma­che: wenn ich abends nicht al­les auf­es­se, habe ich ein tol­les, re­a­dy-made früh­stück am nächs­ten tag.

nach der ers­ten staf­fel habe ich mich ge­freut her­aus­zu­fin­den dass die zwei­te staf­fel auch schon streamt. da­mit habe ich noch­mal min­des­tens 5 tage gute abend­un­ter­hal­tung.