die ARD bekommt serifen und einen kreis. angeblich ist die „eins im kreis“ ein „neues gütesiegel“.
ich muss ja gestehen, dass ich das CI/CD der ARD seit jahren wegweisend finde. aber der „haus-font“ mit den leichten serifen macht mich ganz fickrig. als ob irgendwas nicht stimmen würde. in 10 tagen geht´s online.
laut.de: Kein Big Mac aus der Hip Hop-Szene, sondern ein gewisser Dra-Q aus dem Freistaat Bayern zeichnet für den McDonald´s-Rap verantwortlich.
alles schön aufbereitet für den amerikanischen markt, action, viel liebe ohne ficken, und lauter böööse bösewichter (uwe ochsen-hab-ich-lieb-knecht als papst leo XII) die luther an den kragen wollen.
aber ich kapiere zentrale aussagen (wieder mal) nicht: was bedeutet der satz: das grundproblem [der deutschen bahn ag] ist die marktreligiöse magersucht.
Der Rockstar Marilyn Manson ist vom Vorwurf der Körperverletzung freigesprochen worden. Er hatte seine Genitalien an einem Sicherheitsbeamten gerieben.
der spiegel berichtet über die neue „ich liebe es“-kampagne von macdonalds (siehe auch mcdonalds duzt dich): mcdonald´s marketingchef larry light: „wir wollen unserer marke neues leben einhauchen und bei mcdonald´s das gefühl vermitteln, für immer jung zu sein.“
bei „ich liebe es™“ handelt es sich auch nicht etwa um eine „platte liebeserklärung“ oder „ein eheversprechen“, sagt marketing-deutschland-chef johan jervøe. vielmehr gehe es um den „kleinen, alltäglichen moment“, den der kunde mit mcdonald´s teile.
der kleine alltägliche moment? hmm... das gefühl im urlaub zu sein, weil niemand deutsch spricht? der trennnungsschmerz vom geld, für das man locker die doppelte menge döner bekommen hätte?
brandeins berichtet über charmin, das „neue“ klopapier von procter & gamble. interessant was man das so alles an fäkal-statistiken erfahren kann: fast die hälfte der amerikaner seien beim arsch abwischen so genannte „knüller“ die toilettenpapier zu dicken kugeln knüllen, bevor sie sich abwischen. 83 % der deutschen hingegen seien „falter“, die mehrere blatt toilettenpapier zu ordentlichen bündeln übereinander legen... bei den briten liege das verhältnis bei zwei zu eins.
60 % der verbraucher benutzen laut brandeins toilettenpapier auch zum naseputzen, 8 % zum make-up-entfernen, 7 % zum spiegelputzen und 3 % zum säubern von kinderhänden und -gesichtern. männer gehen im schnitt 4- bis 5mal und frauen 6- bis 8mal täglich aufs klo.
„der deutsche wünscht sich ein weiches papier, das auch feucht immer noch reißfest ist“
p.s.: bitte unbedingt die „nutzungsbedingungen“ auf charmin.de beachten!
24 ist ja ganz nett, aber die splitscreens und die dramatische pausen-musik erinnern mich doch ganz arg an maischberger. oder umgekehrt. irgendwie.