ui, sieht schlecht aus für olaf scholz: merkel spricht ihm ihr vollstes vertrauen aus. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/angela-merkel-zu-g20-krawallen-wir-haben-das-gemeinsam-gestaltet-a-1158151.html
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ups, ich wollte die furtwängler gar nicht sympathisch finden, tue ich jetzt aber. klebers fragen wären gut als provokative interview-technik durchgegangen, wenn er nicht so emotional, pampig und beisserisch seinen eigene voreingenommenheit hätte durchscheinen lassen. dieser mangel an souveränität macht ihn wirklich extrem unsympathisch.
Merkwürdiges Interview. Herr Kleber unterbricht, greift mehrmals unhöflich an. Haben ihn die Zahlen in der Studie denn...
Posted by Pro Quote Regie on Freitag, 14. Juli 2017
ich sage seit ungefähr sechs oder sieben jahren zu jeder zeit „mahlzeit“, wenn jemand an meiner bürotür vorbeigeht oder rein- oder rausgeht. das sind sehr viele mahlzeiten pro tag. wirklich sehr viele. meine alten kollegen irritiere ich damit schon lange nicht mehr, aber es ist trotzdem interessant wie jeder einzelne auf meine konsequente „mahlzeit“-begrüssung reagiert. einige ignorieren es still, andere mit einem leisen „orrr“, manche spielen es (mehr oder weniger) begeistert mit, manche antworten einfach mit „hallo“ oder, ganz neu, mit „danke“.
neue kollegen sind meist nur kurz irritiert, aber hin und wieder verliert der eine oder die andere kollegin kurz die contennance, je nach stress- und gemütslage. aber insgesamt, da bin ich mir sicher, verstehen die meisten den witz als das was er ist: ein schrecklich langfristig angelegter, schlechter dauerwitz, der nicht mehr wegzubekommen ist und mit dem man, wie mit dem wetter, irgendwie zu leben hat.
manchmal bin ich mir aber doch unsicher, ob mein dauerwitz nicht doch einfach nur nervt.
seit gestern bin ich mir relativ sicher, dass das wohl nicht so ist. weil ich ab nächster woche zwei wochen urlaub habe, hat ein kollege sich vorgenommen mich zu automatisieren. einen kleinen esp8266- oder raspberry-pi-basierten automaten, der bei bewegung in oder vor meinem büro „mahlzeit“ sagt. gestern habe ich die dafür nötigen audio-aufnahmen gemacht und bald kann ich dann auch im urlaub oder home-office meine kolleginnen und kollegen mehrfach pro tag begrüssen.
die @n26-app ist ein liebloser usability-albtraum. „überweisung“ angelegen, führt zu „dauerauftrag“ bestätigen. wtf?
in jedem discounter steckt auch ne disco.

wahrscheinlich wegen formfehlern, jetzt schon 3mal im checkpoint.
ix finde: diese schertzdarstellung sollte *immer* im CP erscheinen. immer.
seit gestern ist auch die unsynchronisierte videofassung meines #rp17 vortrags online.
(hier die synchronfassung in englisch, hier die schriftfassung)
→ weiterlesensynthetic sensors
dieses konzept eines multisensors mit integrierten lern-algoritmen finde ich unfassbar spannend. offenbar ist es noch im entwicklungsstadium und es gibt ihn noch nicht zu kaufen, aber sobald es diesen sensor gibt und er bezahlbar ist, möchte ich mit so einem sensor rumspielen.
das konzept habe ich in ansätzen und im kleinen bereits testweise umgesetzt. unter anderem habe ich mir, um in der terminologie des videos zu bleiben, einen virtuellen sensor zweiter ordnung gebaut, um offene fenster zu detektieren. wenn die temperatur in einem bestimmten zeitraum, bzw. zwischen einer bestimmten anzahl verschiedener messpunkte fällt, bzw. ein bestimmes delta überschreitet, gehe ich davon aus, dass ein fenster offen ist. das funktioniert einigermassen, aber hat grossen verbesserungsbedarf. vor allem müsste ich faktoren wie aussentemperatur, luftfeuchtigkeit und deren änderungen in die berechnung mit einbeziehen, um wirklich zuverlässige ergebnisse zu bekommen. das ist mit den werkzeugen, die mir bisher zur verfügung stehen, einfach noch zu kompliziert.
mustererkennung, bzw. machine-learning, würde hier wirklich helfen und mit dieser technologie wäre das, was gemeinhin „smart-home“ genannt wird, zumindest in ansätzen klug. bis jetzt fällt mir kein heimautomatisierungs-gerät oder -system ein, dass ich wirklich smart nennen würde. vernetzt: ja, automatisierungsfähig: auch. aber sonst: eher nichts.
und: hier steckt die smartness lediglich in der sensorik. die aktoren, bzw. die steuerung von systemen, die über einfache wenn-dann-regeln hinausgeht, ist noch ein sehr unterbearbeitetes gelände.
ich bin jedenfalls sehr gespannt, wie sich das projekt „synthetic sensors“ weiterentwickelt.
(via)
freitag-rezensions-kritik am donnerstag
wohwollende rezension meines #rp17-vortrags von „Freitag-Community-Mitglied Judith Kersting“ (die mich vor ein paar tagen auch schon portraitiert hat). leider sind die zitate beinahe durchgehend sehr unpräzise. beispiel:
„Sieht das nicht dämlich aus?“, sagt Schwenzel. „Natürlich. Ein Trottel hat einen Trend vorgemacht und Hunderte waren mit ihm gemeinsam Witzfiguren.“
gesagt habe ich:
irgendwer, oder irgendeine gruppe, muss in den achtzigern damit angefangen haben, sich schulterpolster unter die klamotten zu stecken. und plötzlich hat sich nicht nur einer lächerlich gemacht, sondern so gut wie alle.
ich hab mir für meinen vortrag die mühe gemacht, teile von carolin emkes vortrag wortwörtlich zu transkribieren, bevor ich sie zitiert habe. da ist mir zwar einmal ne wortdopplung reingerutscht, aber ich habe ihr, abgesehen davon, nichts dazu gedichtet.
lassen wir einfach so stehen. @diplix #stage1 #rp17 pic.twitter.com/kH8vEb2gn5
der vortrag steht zwar noch nicht als einzeldatei auf youtube, ist aber im „live“-stream der republica seit gestern 17:50 uhr online: youtu.be/dnV_PxSWXQ0?t=28273
da könnte man, mit pausen- und sprungfunktion, prima abschreiben und präzise zitieren.
aber das ende von judith kerstings artikel gefällt mir (auch wenns die jackettasche war):
Felix Schwenzel greift in seine Hosentasche, wirft Konfetti in die Luft und verlässt die Bühne.
wer 10 mal aufs podium rennt, gehört schon zum establishment. ix rede zum dieses jahr ersten mal (17:30 uhr) auf der #rp17 #stage1.
oh, ein portrait über mich in einem modeblog. schöner warmup für meinen vortrag um 17:30h, stage 1, #rp17 writingaboutfashion.de/wirres-zeug
ich bin 4 tage vor meinem #rp17 vortrag fertig mit der vorbereitung. und bin unsicher ob das ein gutes oder schlechtes zeichen ist. die selbstzweifel beim vortragsschreiben fehlen mir beinahe ein bisschen.
es werden wohl wieder 30-35 minuten vortrag, diesmal mit über 180 folien. der witz ist, dass die beifahrerin sich beklagte, als ich ihr eben ein paar ausschnitte zeigte, dass eine folie fast 15 sekunden lang zu sehen war, bevor es weiterging.
super artikel von @tieresindfreaks über die organisation der #rp17. gerne gelesen.
ix komm auch kurz zu wort. tagesspiegel.de/berlin/vor-der-berliner-digitalkonferenz-was-die-macher-der…
bill clinton, george w. bush und donald trump sind alle 1946 geboren. en.wikipedia.org/wiki/List_of_Presidents_of_the_United_States
heute mit jemandem geredet, die noch nie von @saschalobo gehört hat.
15 jahre wirres.net
statt gedankensplitter auf facebook oder twitter zu verblasen, bloggt cem basman sie seit ner weile. ix finds super. sprechblase.wordpress.com
erstaunlich. das hab ich in den letzten 10 jahren noch nicht erlebt. @SPIEGELONLINE seit 2 stunden nicht erreichbar. twitter.com/SPIEGELONLINE/status/846579318834839552
graturilation
turi2 hat mir graturiliert. nett und gut zusammengestellt aus den fragen die mir markus trantow per mail gestellt hat. der vollständigkeit halber hier die originalversion:
T: Was war toll am abgelaufenen Lebensjahr?
ix: alles.T: Was eher blöd?
ix: nichts.T: Was wünschen Sie sich fürs neue Lebensjahr?
ix: für mich nichts, für die welt eventuell mehr ambiguitätstoleranz.T: Wie feiern Sie den Geburtstag? Wo?
ix: ich koche für freunde und trinke bier.T: Auf welchem Weg sind Gratulationen willkommen?
ix: bloss nicht antufen!T: Was war das Beste, was Sie im Leben erreicht haben?
neugierig und wissbegierig zu sein.T: Was wollen Sie in diesem Leben unbedingt noch getan haben?
ix: seitdem ich meine spül- und waschmaschine dazu gebracht habe anzuzeigen ob sie gerade laufen und bescheid zu geben, wenn sie fertig sind, ist meine bucket-list eigentlich leer und, wenn überhaupt, mit sachen gefüllt die ich nicht tun will: zu glauben, dass früher irgendwas besser war, neugier, wissensdurst oder detailverliebtheit zu verlieren, klagen oder dinge zu tun, hinter denen ich nicht stehe. ach, vielleicht noch eins: das wort ambiguitätstoleranz öfter benutzen.T: Was beschäftigt Sie gerade?
ix: neben meiner arbeit als projektleiter (bei espresto.de) und erfüller und antizipator von kundenwünschen, beschäftige ich mich zur zeit vor allem damit, die vorbereitung meines republica-vortrags vor mir herzuschieben, zu wenig ins internet zu schreiben und die grenzen der hausautomatisierung auszuloten. und kochen.
p.s.: seit „zwei jahrzehnten“ blogge ich natürlich noch nicht auf wirres.net, sondern erst seit ziemlich genau 14 jahren, 10 monaten und 24 tagen.
ha, gut. american gods von neil gaiman wird auf amazon-prime laufen.
bezüglich des gongs isses @knetagabo ein anliegen, darauf hinzuweisen, wie toll der gong-laden ist: chinesischer operngong


