zubereitung man nehme die gutgeformten beine auseinander, schaue in die lachenden augen und massiere leicht die beiden milchbehälter, bis die pelzbesetzte rührschüssel gut geölt ist. öfter mit dem zeigefinger probieren. man nehme die große banane und schiebe sie langsam in die inzwischen gut geölte rührschüssel. anschließend mit den eiern bedecken. der kuchen ist fertig, wenn die banane weich ist. die schüssel nach gebrauch auswaschen oder ablecken. sollte der kuchen aufgehen, empfehlen wir schnellstens, sich aus dem staub zu machen. viel erfolg
PLANETOPIA zu sehen, bedeutet, Einblick und Verständnis zu gewinnen, für eine Welt, die sich rasend schnell verändert. Der Mensch ist nicht mehr in der Lage, alles zu verstehen, was in seiner Lebenswelt passiert. Denn im Zuge des Fortschritts verschmelzen Natur und Technik, Alltag und Forschung.
Genau da setzt PLANETOPIA an: Verständlich berichtet die Redaktion aus Wissenschaft, Technik, Natur und Umwelt. PLANETOPIA will seinen Zuschauer beeindrucken - durch spannende Stories, faszinierende Bilder, neue Erkenntnisse, Hoffnungen und Ideen. Aktuell und informativ bietet das Magazin populär aufbereitete, verläßliche Information, keine Scheinseriositäten.
PLANETOPIA begleitet den Menschen mit seinen Fragen, Ängsten und Sehnsüchten. Themen wie Klimakrise, Überbevölkerung, Naturgewalten oder Umweltzerstörung haben nichts von ihrer Sprengkraft verloren.
PLANETOPIA macht neugierig auf die Welt.
PLANETOPIA - die Welt von heute auf dem Weg nach morgen!
was ist das? radio mit „skip“-funktion und „shuffle“ durch die persönliche lieblingsmusik. iPod shuffle als webapplication. ziemlich faszinierend. und yep, funktioniert.
nachdem ich mir den falten schaum vorm mund weggewischt habe, wende ich mich jetzt wieder dem kreuen zu: am samstag ökknete ich meinen briekfasten, eine tätigfeit die mich immer sehr viel überwindung fostet, es fönnten ja rechnungen oder post vom kinanzamt drin sein. am samstag tat ich es trotzdem:
vor meinem auge tauchte ein fleines kragezeichen auk. wie um himmels willen hatte der briekträger das in den briekfasten befommen? ich brauchte kast eine minute um das amazon-päcfchen zu bekreien. das lag vielleicht auch daran, das auk dem päcfchen stand, dass mir jemand eine kreude machen wollte.
und tatsächlich. jemand hatte mir etwas von meinem amazon-wunschzettel geschenft: der fönig von walter moers (ix berichtete). andreas war der wohltäter der den fampk mit der miesen amazon wunschzetteltechnif auknahm und heldenhakt gewann. vielen danf nochmal. fantelte mich sehr.
wichtigtuende, mit lederjacken verkleidete journalistendarsteller im fernsehen nerven. wer verantwortet eigentlich eine solche scheisse? der wichtigtuer mit der lederjacke oder die tussi im studio? oder die „redaktion“?
und... wie wäre es mit einer google bombe? ganz einfach cut+paste: <a href="http://blog.schockwellenreiter.de/7793">Planetopia Lügt</a>
ich fürchte planetopia heute abend um 22:55h werde ich mir nicht antun, die ankündigung lässt schlimmes ahnen.
aber vielleicht ist richterin barbara salesch bei zimmer frei heute abend auch total scheisse? und herrn häusler und herrn knudelkantel würde ich schon gerne sehen...
Wir wollen doch, dass mehr wirtschaftlicher Sachverstand in die Politik kommt. [...] Deshalb fördern wir als Unternehmen, dass gute Mitarbeiter in die Politik wechseln.
so argumentieren sicherlich viele firmen und sehr viele firmen „unterstützen“ ihre politiker. das problem fängt an einer winzigkleinen stelle an: bei der verschwiegenheit, bei der konspirativen natur dieser förderungen, abseits der öffentlichkeit.
die paralelle liegt auf der hand, wir hatten in deutschland bis vor kurzem eine firma die ebenfalls politiker bezahlte und peinlichts darauf bedacht war nicht darüber zu reden: die stasi.
ein absurder vergleich? keinesfalls, die ähnlichkeit der vorgehensweise ist bestechend. die „förderung“ ist sehr strategisch und langfristig angelegt, bereits der aufstieg wird begleitet und gefördert, die abhängigkeiten sind sehr hintergründig und subtil. aber das wichtigste ist und bleibt der mantel des schweigens. niemand redet darüber oder deckt seine verbindungen auf, alles schwer konspirativ.
einen unterschied bemerkt man aber doch. das ist die bewertung durch die betroffenen: heimlich von der stasi gefördert zu werden wird und wurde von allen verurteilt, heimlich von siemens, der deutschen bank, RWE oder sonstwelcher firma gefördert zu werden sei ok und wichtig für die pluralität der meinungen im parlament. dass die meinungen der politiker sich dann gerne mit denen beispielsweise der rüstungslobby oder der pharmalobby überschneiden ist dann eben ein ausdruck der vielschichtigkeit der lobbyistenmeinungen. der politologe thomas leif ist heute im tagesspiegel der meinung, dass lobbyisten die parlamente unterwandern.
nochmal, das einzige kraut das gegen einen völligen vertrauensverlust in die „politische elite“ gewachsen ist, lautet transparenz, offenheit und respekt vor dem wähler. seine wähler für dumm verkaufen funktioniert nicht mehr, „duck and cover“ auch nicht, die debatte fängt jetzt erst richtig an und es werden noch eine menge verschwiegene köpfe rollen. darauf lass ich einen!
die erklärung für diesen peinlichen und sinnentstellenden übersetzungsfehler auf bild.de ist ganz einfach: bild-„zeitungs“-redakteure haben eine zwangsvorstellung von der sie nicht differenzieren können. sie meinen alle, dass ein kleiner penis frauen „gaaanz fürchterlich erregt“. deshalb lesen sie solchen mumpitz überall raus.
erregbar soll übrigens dieses kettchen („long DONg silver stand up“) sein.
noch mehr erregbare penis-kettchen kann man hier, hier oder hier kaufen.
nachtrag: auf dieser seite sieht man ein animiertes bauchnabelpiercing-gif, dass auch auffassungsverzögerten bild-„zeitungs“-redakteuren die funktion des „schmuckstücks“ erklären könnte. [via lupo, sebastian s., bildschirmarbeiter]
aha. ix mache also bierwerbung. aber hätten die nicht ein bild von mir nehmen können auf dem ich die augen geöffnet habe? ix weiss, dass es solche bilder von mir gibt.
nachtrag: ich möchte noch auf den text aufmerksam machen der neben dem foto von mir und may-britt steht:
die bar verströmt einen hauch von cosmopolis — makellose menschen, kantige männer und frauen wie eine fleischgewordene stromlinie reden sich durch die nacht als gäbe es kein morgen: „wirklich charmant sind die leute, die offen aussprechen, was sie gar nicht denken...“
nachtrag 2: wie jeder weiss trinkt man im fluido kein becks sondern augustiner bräu, ein sehr feines bier, das sogar mir alten flaschentrinker aus dem glas sehr gut schmeckt.
überall liest man zur zeit lobeshymnen auf die neuen technorati-tags. zu recht. was mir immer wieder positiv auffällt wenn ich im angloamerikanischem raum rumlese ist die offenheit, genauer die fairness und ehrlichkeit dem leser gegenüber. wenn cory doctorow über technorati schreibt sagt er am ende, dass er technorati berät. david weinberger, der sich ebenfalls positiv über die technorati tags äussert schreibt gleich am anfang dazu, dass er in technorati‘s „board of advisors“ sitzt. er geht sogar noch weiter und veröffentlicht ein „disclosure statement“ in dem er versucht mögliche abhängigkeiten oder störungen seiner objektivität darzustellen. ross mayfieldschreibt zu seinem technorati-tags-lob auf corante, dass seine firma socialtext kunde von technorati ist und er dort viele leute kenne. gen kanai tut das auch.
irre ich mich hier in meiner wahrnehmung, oder warum ist mir das noch nie in deutschland aufgefallen? wer gibt hier von sich aus zu, dass er in seiner wahrnehmung, seinem urteilsvermögen eingeschränkt sein könnte und nennt von sich aus die gründe dafür? und wenn es mal eine flunder erwischt dann sind es die anderen schuld und die verantwortung für das eigene handeln wird brüsk abgelehnt.
frau christiane war im t-punkt. sie wollte dort später nochmal anrufen. telekomische antwort der punkt-verkäuferin: „Wir sind telefonisch nicht zu erreichen“ — ein brüller!
[der „gag“ telekomisch taucht bis jetzt erst 54mal bei google auf, im gegenteil zu telekomiker. der taucht über 10000mal (anteil swr: 54mal) auf]
1. warum bleibt der spiegel nicht bei seiner kernkompetenz, der politik? die boulevard-themen im spiegel und spargel-online nerven und sind durch blödsinnige wortspiele und dummes, altkluges gelaber völlig verspargelt. das neueste spiegel-steckenpferd, apple, aber auch alle anderen technik-themen sind durchtränkt mit inkompetenz, verwechselungen und halbwissen. wenn der spiegel allerdings politische theman anpackt bringt er mich manchmal sogar zum lachen. auf einmal scheint das auch mit der recherche zu klappen und die berichte sind fundiert (was natürlich auch daran liegen kann, dass ich 0ahnung von politik habe und die fehler nicht sehe).
zuletzt lesenswert fand ich den artikel über „transparente“ parlamentarier im internationalen vergleich. da liest man dann, das die britischen parlamentarier im prinzip alle nebentätigkeiten angeben müssen, aber auch journalisten, die über das parlament berichten, müssen ihr einkommen offenlegen. in den USA müssen politische mandatsträger die hosen noch weiter runterlassen, sie müssen alle einkünfte, honorare und schulden offen legen, ebenso wie ihre engsten familienangehörigen. schweden geht noch einen schritt weiter, dort kann man das einkommen jedes bürgers einsehen, also auch jedes parlamentariers. nur in deutschlland wehren sich parlamentarier vehement — wie kleine kinder die ihr spielzeug abgeben müsssen — gegen mehr transparenz.
2. wie kann ein mitglied des bundestages wie ronald pofalla ungestraft im fersehen behaupten transparenz bei den abgeordneten-einkünften würde zwangsläufig zu einem parlament führen, in dem nur angestellte des öffentlichen dienstes sitzen würden. er hatte noch mehr haarsträubende pseudo-argumente parat mit denen er hauptsächlich versuchte probleme herbeizukostruieren, seine tätiglkeit als rechtsanwalt und den mandantenschutz betreffend. dummerweise war frau illner so mit moderieren beschäftigt, dass ihr die naheliegendste frage an herrn arsch
pofallla nicht einfiel: „würden sie, herr pofalla, von ihrem bundestagsmandat zurücktreten wenn sie ihr einkommen und nebentätigkeiten offenlegen müssten? zurücktreten um einem abgeordneten aus dem öffentlichen dienst platz zu machen?“ etwas späer kam in der illner runde doch noch das britische-unterhaus-argument, dass dort alle einkünfte der abgeordneten öffentlich seien und trotzdem kein „öffentlicher dienst parlament“ entstand. jaaa. das sei ja was ganz anderes!
diese ganze diskussion um politikergehälter, nebeneinkünfte und transparebnte abgeordenete stinkt. wie wollen politiker die sich gegen die offenlegung ihrer finanziellen verhältnisse sträuben, vertrauen (zurück)gewinnen, wenn sie den eindruck erwecken, sie hätten etwas zu verbergen? und schlimmer noch, dem souverän, dem wähler zurufen: „was wir machen, das geht euch gar nichts an. vertraut uns doch einfach. wir lieben euch doch!“
heute früh habe ich das template meines kleinen CMS so umgebaut, dass es die von mir relativ wenig genutzten kategorien (themen) als technorati-tag-link ausspuckte. heute abend wies cory doctorow in boingboing auf dieses technorati tags bookmarklet hin. das ist sehr geil. ein klick auf das bookmarklet öffnet ein javascript popupfenster, lässt mich beliebig viele tags eingeben udn spuckt den fertigen html-code aus. den kann ich dann ans ende meiner einträge kleben.