Der Rockstar Marilyn Manson ist vom Vorwurf der Körperverletzung freigesprochen worden. Er hatte seine Genitalien an einem Sicherheitsbeamten gerieben.
der spiegel berichtet über die neue „ich liebe es“-kampagne von macdonalds (siehe auch mcdonalds duzt dich): mcdonald´s marketingchef larry light: „wir wollen unserer marke neues leben einhauchen und bei mcdonald´s das gefühl vermitteln, für immer jung zu sein.“
bei „ich liebe es™“ handelt es sich auch nicht etwa um eine „platte liebeserklärung“ oder „ein eheversprechen“, sagt marketing-deutschland-chef johan jervøe. vielmehr gehe es um den „kleinen, alltäglichen moment“, den der kunde mit mcdonald´s teile.
der kleine alltägliche moment? hmm... das gefühl im urlaub zu sein, weil niemand deutsch spricht? der trennnungsschmerz vom geld, für das man locker die doppelte menge döner bekommen hätte?
brandeins berichtet über charmin, das „neue“ klopapier von procter & gamble. interessant was man das so alles an fäkal-statistiken erfahren kann: fast die hälfte der amerikaner seien beim arsch abwischen so genannte „knüller“ die toilettenpapier zu dicken kugeln knüllen, bevor sie sich abwischen. 83 % der deutschen hingegen seien „falter“, die mehrere blatt toilettenpapier zu ordentlichen bündeln übereinander legen... bei den briten liege das verhältnis bei zwei zu eins.
60 % der verbraucher benutzen laut brandeins toilettenpapier auch zum naseputzen, 8 % zum make-up-entfernen, 7 % zum spiegelputzen und 3 % zum säubern von kinderhänden und -gesichtern. männer gehen im schnitt 4- bis 5mal und frauen 6- bis 8mal täglich aufs klo.
„der deutsche wünscht sich ein weiches papier, das auch feucht immer noch reißfest ist“
p.s.: bitte unbedingt die „nutzungsbedingungen“ auf charmin.de beachten!
24 ist ja ganz nett, aber die splitscreens und die dramatische pausen-musik erinnern mich doch ganz arg an maischberger. oder umgekehrt. irgendwie.
„das leben eines viel beschäftigten, erfolgreichen, jungen pop-autors gestaltet sich meist recht bewegt: lesungen, vorträge, tv-auftritte, recherchen.“
aha.
apple berichtet was der „vielbeschäftigte, junge“ autor benjamin von stuckrad barre (BvSB) so treibt: u.a. verbindet er „ohne aufwand“ verschiedene „komponenten“, ist „grosszügig“ und verschenkt und versteigert CDs die er auf seinen ipod kopiert hat.
die bild-„zeitung“ fragt: „machen [casting-shows] unsere kinder blöd?“ bild sagt der spd-bildungspolitiker christoph matschie meint „ja!“. mit ausrufezeichen. mich fragt zwar keiner aber ich frage: macht die bild-„zeitung“ die deutschen blöd?
wie langweilig zeitunglesen sein kann zeigt heute früh die netzeitung: brittney spears glaube sie werde glücklich wenn sie nach london ziehe weil sie sich dort „anonym“ fühle und ihr die einfache lebensart gefalle. schliesslich komme der milchmann ja noch an die türe.
ausserdem sei ein ehemaliger basketballspieler in kalifornien verhaftet worden, weil er betrunken war.
das war ich gar nicht mehr gewohnt: lustige formulierungen in der telepolis: ernst corinth schreibt, dass arnold schwarzenegger laut dem schwul-o-meter nicht schwul sei und dementsprechend nicht mit fremden eiern in brerührung komme. mit einer ausnahme, gestern.
und dieser link aus dem telepolisartikel ist es wirklich wert geklickt zu werden.
bei der werbeagentur heye ist „love“/„liebe“ gerade mächtig „in“. erst verpassen die mcdonalds „ich liebe es“ und jetzt der wagner pizza den „we love everything“-spot.
smudo sagt: „Es ist im Prinzip ein Unfall. Da passieren mehrere Sachen auf einmal: Da fährt einer zu schnell, da ist Nebel, da hat einer zu viel getrunken. Der Unfall der Musikindustrie ist, dass es kein Geld mehr gibt.“
das interview ist interessant, aber ich versteh die logik der o.g. aussage nicht ganz.
wenn ich die angestellten bei macdonalds duzen würde gäbe es sicher mächtig ärger, man würde mir wahrscheinlich fremdenfeindlichkeit unterstellen, oder so.
(siehst du natürlich nur, wenn du flash/shockwave, nen GHZ mac oder nen PC hast und popupfenster nicht unterdrückst.)
aber immerhin habe ich dort erfahren, dass mcdonalds gut für mich ist, denn macdonalds ist partner des sports, gut für kids und familie und hat jetzt auch ne „McVIP Lounge“ - für mich?. boah.
ich liebe es. [www.ichliebees.de] obwohl ich den whopper mehr liebe. [www.denwhopperliebichmehr.de]
news.at: Um vergraulte Kundschaft wieder zurückzuholen, bemüht sich die Fast-Food-Kette um verbesserten Service, besser geschultes Personal und mehr Sauberkeit in den Lokalen.