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blö­de sprü­che, dies­mal nicht von mir

felix schwenzel

der ta­ges­spie­gel fragt: „was ist links“ („um­fra­ge zur tau­fe ei­ner par­tei“). jens spar­schuh ant­wor­tet: „Alte re­gel: Wo der Dau­men rechts ist. (Das sagt nichts, aber es er­lärt vie­les!)“

da fällt mir nochg ein re­ak­tio­nä­rer, be­klopp­ter spruch ein, den ich vor 20 jah­ren bei mei­nem ar­ro­gan­ten und dum­men mu­sik­leh­rer auf­schnapp­te: „wer nach al­len sei­ten of­fen ist, kann nicht ganz dicht sein.“ sagt auch nichts, ge­fällt mir aber trotz­dem.

[nach­trag]
Kon­fu­si­us sagt: „Oben ist im­mer da, wo der Dau­men un­ten ist!“











kloe­pa­per

felix schwenzel

üb­ri­gens, epa­per („das zei­tungs-ori­gi­nal als in­ter­net aus­ga­be“), von mir ja schon fast aus tra­di­ti­on (zum bei­spiel hier oder hier) kri­tisch kom­men­tiert ver­n­ör­gelt (auch „über das ziel hin­aus­schies­send“), steht of­fen­bar kurz vor dem durch­bruch! die süd­deut­sche, be­reits seit weit über ei­nem jahr mit epa­per aus­ge­stat­tet hat im ers­ten quar­tal 30 mil­lio­nen 3600 epa­pers ver­kauft! wow. kein wun­der dass sich alle ver­la­ge die fin­ger nach epa­per le­cken, bei sol­chen as­tro­mi­schen le­ser­zah­len.


frü­her pla­ner guckt den film

felix schwenzel

heu­te in den ter­min­ka­len­der ein­ge­tra­gen, dass ich mir am 8. au­gust eine kino-kar­te für den 18. au­gust kau­fen will. und zwar für „pri­mer“, der läuft am 18. au­gust im rah­men des fan­ta­sy film­fest in ber­lin. hier sind noch ein paar auf­füh­run­gen in an­de­ren städ­ten.

dank an map für den tip und den hin­weis aufs fan­ta­sy film­fest.

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rie­sen­ma­schi­ne

felix schwenzel

nach­dem ich ges­tern das in­ter­net leer­ge­le­sen hat­te, be­kam ich freund­li­cher­wei­se ei­nen hin­weis auf zu­sätz­li­chen le­se­stoff. sehr viel­ver­spre­chen­der le­se­stoff na­mens rie­sen­ma­schi­ne. auch die au­toren­schaft ist sehr viel­ver­spre­chend. in letz­ter zeit wur­de die rie­sen­ma­schie­ne von kath­rin pas­sig, ira strü­bel, holm frie­be, sa­scha lobo und al­eks scholz ge­füllt. pas­sig? strü­bel? ge­nau, die le­gen­dä­ren strü­bel und pas­sig die 2001 bis 2003 alle 14 tage die in­ter­net­ru­brik der taz be­füll­ten. un­ver­ges­sen die gu­ten vor­sät­ze für das jahr 2003:

Ich will nie­man­den es­sen, den ich im In­ter­net ken­nen ge­lernt habe. Auch nicht, wenn er höf­lich dar­um bit­tet.
[…]
Wenn ich Ex-Pi­xel­park-Pro­jekt­lei­tern be­geg­ne, will ich höf­lich 50 Cent in den Papp­be­cher le­gen und ihr Mund­har­mo­ni­ka­spiel lo­ben.

auch sa­scha lobo schreibt so gut, dass ich beim le­sen man­cher sei­ner tex­te neid-de­pres­siv wer­de. noch vor drei wo­chen hab ix und don dah­l­mann ihn noch ge­fragt war­um er nicht blog­ge, jetzt bloggt er (le­cker bei­spiel ge­fäl­lig?). von ul­ri­ke sterb­lich (aka dem su­pa­top­che­cker­bun­ny) und ein paar an­de­ren als rie­sen­ma­schi­nen­fül­ler wird eben­falls ge­mun­kelt. be­son­ders ge­fällt mir aber ein au­tor, ein al­ter be­kann­ter aus funk und fern­se­hen: „In­for­mier­te Krei­se“.

auch schön, dort gibt es kei­ne „per­ma­links“, son­dern „dau­er­haf­te links“ und eine „rund­her­um su­per­sa­che“ na­mens RSS.



plog­gen

felix schwenzel

die mopo ploggt.

be­ein­dru­ckend fin­de ich die pral­len in­o­va­ti­ons­kräf­te und den mut mit dem der­zeit im­mer mehr zei­tungs­re­dak­tio­nen mit dem neu­en me­di­um ex­pe­riemn­tie­ren. das ist al­les un­glaub­lich be­ein­dru­ckend, wie die fach­leu­te und pro­fis sich hier im in­ter­net prä­sen­tie­ren.

[nach­trag]
da gibts aber viel zu ent­de­cken, al­der (tnx dog­food in den kom­men­ta­ren und auf der blog­bar):