ulrike harrer, die schwester vom zeit-aushilfs-laudatorwolfgang harrer, outet sich bei marcel von parteibuch, dem adeligen ego-polit-ritter mit pathologisch erhöhter relevanz-wahrnehmung als hinterhältige petze. sie will doch tatsächlich ihrem bruder wolfgang verraten, dass über ihn und sein aufregendes leben in einem privaten weblog gemunkelt und gemutmasst wurde:
[Ich bin] ganz erstaunt was mein kleiner Bruder angeblich alles so anstellen soll. Muss ihm diese Seite mal mailen, wird sich bestimmt schlapplachen über die schwachwichtige Diskussion, die hier geführt wird
respekt muss ix der „grossen“ harrer schwester überreichen für die relevanzpolizeiliche wortschöpfung „schwachwichtig“.
nur eins noch, könnte man im umfeld des zeitverlages nicht einfach mal darauf verzichten, wie jeder ix-belibige blogger, im volltrunkenen zustand grosskotzige und wichtigtfinderische äusserungen in die welt hinauszublasen, anstatt sie wie jeder einigermassen vernunftsbegabte mensch still und leise zu emailen oder auf privatgespräche zu beschränken?
ein sehr netter abend bei der spreepiratin, eine exklusive gästeliste, sogar eine alte nase aus stuttgart traf ix wieder. nur das aufdringliche arschloch mit dem „usual suspects“ t-shirt nervte. ausserdem bestätigt bekommen, dass mc winkel mziehwingel ausgesprochen wird und dass die spreepiratin ihren namen zu recht trägt wegen ihres verhandlungsgeschicks mit vermietern. und das bier war klasse — als es noch da war.
[nachtrag] der herr den ich 2/3 vollgetankt weiter oben als „arschloch“ bezeichnete ist wahrscheinlich gar keines, zumindest nicht in dem sinne in dem man das wort sonst verwendet und vor allem womöglich gar nicht aus dem grund der mich zu der aussage inspirierte. aufdringlich ist er — selbstverständlich — auch nicht. er wirkte nur so. aber er schreibt sehr, sehr komische emails.
Bild.T-Online wird, so die Erklärung, weiterhin gemäß der journalistischen Leitlinien von Axel Springer großen Wert darauf legen, dass Werbung auch als solche klar erkennbar ist. Ob man angesichts des hehren Vorsatzes auch den eigenen Namen ändern will, verriet die Pressemitteilung allerdings nicht.
eine der wohl beknacktesten überschriften der blogosphäre im zweitwissen.log: ein beitrag über ein produkt namens „vulva“ (naturidentischer vaginalduft) mit „Wer´s braucht ...“ überschriftet. da ist beim texten durchaus noch raum für qualitätsverbesserungen.
warum es jetzt bei mir im kopfkino nach fisch riecht? weil die zeit mir gerade eben die welt mit hilfe des logikers und philosophen alfred north whitehead erklärt hat: „wissen hält nicht länger als fisch“.
was weiss ich? fisch. (wobei fisch freilich nicht naturidentisch ist.)
zum bei der zeit beworbenen produkt „vulva“ fällt mir, genau wie dem zeitredakteur der zeitredakteurin neudecker, nix ein. ausser vielleicht dass ich froh bin, dass die „vivaeros special projects — lenssen und öztürk gbr“ das produkt „vulva“ und nicht „fotze“ genannt haben. ausserdem fällt mir noch der witz von dem blinden ein, der an einer fischhandlung vorbeigeht, aber den verkneif ich mir.
weiter mit werbung:
Nach jahrelanger Forschung ist es gelungen, die edle Substanz des weiblichen Intimgeruchs in ein enges Glasröhrchen zu füllen. Der naturidentische Riechstoff betört den Benutzer sofort, steigert den Genuss erotischer Phantasien und bringt das Kopf-kino in Gang.
heute nach gefühlten 40 bier, die ich zum grossen teil als spende ohne quittung von herrn haeusler und herrn lobo verzeichnete, behauptet in meinem zustand ganz sicher nicht mehr bloggen zu können. offenbar lag ich mit dieser einschätzung falsch.
im nachtbus war ich neben dem fahrer sicherlich der nüchternste und wohlriechenste. obwohl — sonderlich gut roch ich heute ganz sicher nicht.
gerade alle lieder von tricky aus itunes gelöscht wo der herr selbst singt. ich ertrage diese stimme nicht, der hört sich immer so an als hätte er ein riesiges stück getrockneten schleim im hals hängen, welches beim singen fröhlich im luftstrom hin und her flattert, ganz besonders in diesem stück. sollte er sich mal abgehustet haben, werde ich vielleicht nochmal ein werk von ihm anhören.
im hausflur lag heute abend ein zettel, daneben eine rose. auf dem zettel stand, man solle „mal einfach“ einen ganzen tag „freundlich“ sein. freundlich zu seinen freunden, zu fremden, zu jedem. das wäre gut und wichtig. ausserdem solle man den zettel liegenlassen, damit „jeder“ die botschaft lesen könne. ich möchte mal wissen welches arschloch das war.
Die ganze Palette der Möglichkeiten : Der neue Fäkalcontent der Wirres Verlagsgesellschaft kommt bald ...
Berlin, den 27.07.2005 -- Die Wirres Verlagsgesellschaft, einer der pan-europäisch führenden Anbieter im Bereich Weltherrschaft, kündigte heute erstmalig die Verfügbarkeit von Fäkalcontent an. Damit geht ein neues Produkt an den Start, das den Markt erneut in Bewegung bringen wird. Grundstein des neuen Releases ist die Forderung des Business nach einem einfachen, aber komplexen, in jedem Fall aber nach einem warmherzig auf inviduelle Bedürfnisse eingehenden Tool, mit welchem sich nervige Probleme - und ohne Rücksicht auf Verluste - mit Lösungen schnell, plattformunabhängig, skalierbar und komfortabel aus der Welt schaffen lassen, und das mit Vorteilen im Umfeld des Busines Process Reengeering. Das heisst aber auch: Geld sparen, Geld sparen, Geld sparen.
johnny fragte mich vorgestern was ich eigentlich für einen musikgeschmack hätte. wahrheitsgemäss antwortete ix: „keinen“.
ich habe mal dave brubeck live geshen und war beeindruckt von dem was der alte mann tat, hasse jazz aber trotzdem abgrundtief. wenn ich rammstein höre, muss ich immer lachen, höre die scheisse irgendwie gerne, finde die videos von denen ab und an sogar ganz gut, ordne rammstein aber trotzdem in die kategorie „alberner scheiss“ ein. clawfinger höre ix auch immer wieder gerne (nigger), obwohl die ätzend politisch-korrekt und klugscheisserisch sind. ideal und „berlin“ oder „blaue augen“ wecken peinliche nostalgiegefühle in mir und noch peinlicher ist mir, dass ich im laufe meines lebens 3 udo lindenberg platten gekauft habe. trotz der menschgewordenen peinlichkeit namens lindenberg ist „cello“ immer noch einer meiner lieblingssongs — ever. die schwuchtligen weichspüler-motorplatzermixtapes höre ich meist einmal kurz an, und lösche sie dann wieder nachdem ich das erbrochene aufgewischt habe. auf empfehlung von herrn jörg habe ich mir sogar mal anett louisan gekauft und — oh schreck — gut gefunden.
kurz: ich habe wirklich keinen messbaren musikgeschmack, keine vorlieben die meinen musikgeschmack kategoriesierbar machen könnten und vor allem habe ich von musik weniger als keine ahnung.
ich habe allerdings das glück gelegentlich von meinem kumpel k. aus a. (und manchmal auch von lieben lesern) ab und zu ein paar privatkopien mit mp3 dateien zu empfangen, die zumindest dafür sorgen, dass meine itunes bibliothek bestens gefüllt ist und ich komische typen wie den legendary stardust cowboy oder sowas wie die tiger lillies oder knorkator (eine ganz besondre band) kennenlernen darf.
um zu beweisen was ix für einen miesen musikgeschmack habe (und hatte), gebe ich an dieser stelle zu, dass laut itunes eins der von mir meistgehörten lieder „zigeunerjunge“ von alexandra ist. auf dieser seite kann man auch in das lied hereinhören mittels midi-datei (also ohne alexandra) und sich davon überzeugen, dass mein geschmack hoffnungslos verwirrt ist.
da ändert auch johnny nix dran, der mich vorgestern mittels bierversprechen eigentlich gegen meinen willen zu katze (releaseparty „von hinten“) schlepppte. dort auf einem bildschirm wurde ständig die worte „katze — von hinten“ eingeblendet (das nennt man visuals). tanja wurde schlecht vom gucken, ix sah ständig „fotze - von hinten“. aber das bier war klasse.
zur blogmich0502futura bold sechs bring ix den rächer mit. da sie nur einen blogger kennt, mich, hat sie natürlich einen ganz falschen eindruck von den bloggern.
dass autobahnparkplätze vor allem zur befriedigung von homoerotischen phantasien dienen ist ja mittlerweile sogar mir bekannt. aber dass raststätten in belgien offenbar per schild annoncieren, dass sie schwangeren-freundlich sind, oder schwangeren-treffpunkte zur verfügung stellen, das ist mir neu. frau beat hats fotografiert.
schon wieder ne bauchpinselei, diesmal in v.i.s.d.p. dem „magazin für medienmacher“. darin u.a. „zum sammeln: deutschlands journalisten schulen“ — zum sammeln? früher hat man die noch besucht oder verflucht, vor 26 jahren wurde eine sogar abgeschlossen, von frau fetscher. auf seite 47 schreibt stefan niggemeier (der vonner faz und dem bildblog) einen artikel eine liste von blogs zusammen, drüber eine kurze einleitung von einem klugscheisser redakteur der meint es heisse „der“ blog. herr niggemeier sagt durchgehend „das weblog“, wofür er sich ein dickes lob bei mir abholen kann, auch wenn er sich gegen v.i.s.d.p.-redakteure nicht durchsetzen kann.
wirres.net Wie der Name schon sagt. Aus dem Kopf des Berliner IT-Architekten Felix Schwenzel direkt und ohne Fäkal-Filter ins Netz; unverzichtbar in seiner Irrelevanz.
offenbar werden an alle erwähnten belegexemplare gesendet (siehe auch udo vetter, der hat den beitrag auch als pdf gelinkt). ob ich für den abdruck von zwei (1, 2) meiner bildblogpostkarten honorar bekomme ist mir nicht bekannt.