nachtrag 30.04.2004: soulcore hat entdeckt, dass sich eine ganze webseite mit dem skatenden hund beschäftigt: skateboardingbulldog.com. faszinierend!
_golem hat sich vom oben erwähnten heise-artikel „inspirieren“ lassen und eigene recherchen angestellt. linken auch auf mich. ausserdem den ersten link beim swr bekommen. zum selben thema schreibt mario sixtus, dass die zeiten für pressesprecher härter werden.
_de:bug, ebenfalls zum thema telefonzellen-wlan, fragt: „wer will schon zwischen starbucks und dönerladen sein laptop auspacken“ und linkt auf mich. ich gebe zu, ich stand zu den zeiten als das starbucks wlan noch kostenlos war schon gegenüber inner dönerbude mit aufgeklapptem laptop. aber ich bin ja auch verwirrt.
markus war eine ganz coole sau. er verlor seinen ringfiger als er während des studiums nebenbei als rowdyroady bei irgendeinem konzert arbeitete. er drohte dem typen der ihm die freundin ausspannte prügel an. er fuhr ein auto mit spoiler. seine augenbrauen wuchsen über den augen zusammen. aber ich mochte ihn, weil er nicht angepasst, ehrlich und geradlinig war. wie ich, ein assi mit niveau. er hatte quasi seinen eigenen stil. wir sahen uns nicht oft. im studium hatten wir immer nur am rande miteinander zu tun, meistens trafen wir uns mit eigentümlicher regelmässigkeit beim saufen. auf parties und in kneipen.
was mich besonders an ihm faszinierte; er zeigte mir nicht nur durch sein verhalten dass er mich mochte, er war einer der wenigen menschen die einem das direkt sagen konnten. und er sagte mir das auch jedesmal wenn wir uns meist zufälllig trafen. ich beliess es meist dabei ihm meine sympathie durch mein verhalten zu bekunden. ich war nie so cool wie er. er schwebte ein wenig über den dingen. ganz klassische coole sau.
einmal drohte ich ihm prügel an. er hatte mich durch etwas zu langes tür-zuhalten auf einer party zur weissglut gebracht. das schaffen nicht viele. natürlich beliess ich es bei der drohung. später sagte er mir dass er wirklich froh darüber war, denn er hätte mir dann wehtun müssen: „du bist mir zwar körperlich weit überlegen“ sagte er mir, „aber ich bin hemmungslos und gemein.“
schon während des studiums war er beruflich ganz erfolgreich. kein theoretiker, ein klassischer, bodenständiger macher. ein zwei jahre arbeitete er im ausland, später hatte er einen anständigen und interessanten job in deutschland von dem er gerne erzählte. „und für dich felix, finden wir auch nen guten job. hör auf mit den idioten zusammen zu arbeiten, mach was anständiges. ich bring dich irgendwo unter" meinte er und das auch ernst.
ein ehrlicher, gradliniger typ. gestern erzählte mir brigitte, dass er sich vor ein paar tagen umgebracht habe. ich mochte ihn wirklich gerne. aber ich hatte noch nichtmal seine handy nummer.
bin ich blöd? ich dachte immer artisten laufen auf hochseilen, können salto mortale oder den kopf von hinten durch die beine stecken. und heute malen artisten leute an? die welt verändert sich.
"Jetzt komm mir nicht mit Grammatik, Brummbär! Größer wie oder größer als, das ist doch ein und dasselbe!" - "Nein, es ist nicht dasselbe. Es ist nicht mal das Gleiche!", stellte der Chef klar. "Bei Gleichheit sagt man wie, und bei Ungleichheit als." - "Genau! Das nennt man Positiv und Komparativ!", trumpfte der Grimmige auf. "Woher weißt du denn so was?", fragte der Dicke ungläubig. "So steht's im Grimmschen Wörterbuch!", erwiderte der Grimmige von oben herab, worauf der Dünne patzig zurückgab: "Ach, quatsch doch keine Märchen!"
wirres-mining: 1 (1), 2 (2) und 3 (3). ganz alte wirrigkeiten hat die tiffy da ausgegraben. kein „via“, aber immerhin gibts ein „muchas gracias wirres.net“. wobei ich mich über jedes „via“ freuen täte, um endlich von den mittleren plätzen nach oben zu kommen...
achso. zum thema „egozentrum“: ix habe es erstmals 1996/97 verwendet. wollt ich nur gesagt haben...
Koolhaas: Ich würde auch einen Abriss nicht empfehlen, denn er wäre ebenso künstlich wie seine Erhaltung. Aber sein derzeitiger zwiespältiger Zustand ist doch auch interessant. Der Palast ist eine Konstruktion mit ungewissem Status, die noch immer große Möglichkeiten bietet. Man sollte sich jetzt darauf konzentrieren, wie er sofort zu nutzen wäre.
er spricht mir aus dem herzen...
rem koolhass ist bei mir nicht unumstritten, manchmal finde ich das was er sagt und tut richtig langweilig und doof, manchmal finde ich ihn ganz gross. seine layout exzesse und collagen sind zum kotzen, seine bauten meist ganz weit vorne. unbestritten, einer der grössten architekten unserer zeit.
Das Smart Magazine ist eine interaktive Zeitung, die eins zu eins im Internet abgebildet wird und die mit verschiedenen Mehrwerten angereichert wird. Stellen Sie sich eine Frauenzeitschrift vor. Es gibt zum Beispiel die Möglichkeit, Fotos von Modestrecken anzuklicken, die dann einen Film mit einer Modenschau abspielen. Oder man klickt auf eine Abbildung mit Armreifen und kann sie gleich bestellen, weil man auf der Webseite des Herstellers dieser Armreifen landet. Zudem gibt es Zusatzinformationen zu bestimmten Produkten.
Es geht also um eine Eins-zu-Eins-Darstellung des Printformats, erweitert mit den Möglichkeiten des Internets. Dabei soll nicht die Printversion ersetzt, sondern eine erweiterte Variante angeboten werden. Wir wollen so neue Zielgruppen erschließen.
hört sich verdächtig nach diesem e-paper „wir verkaufen euch hochglanzverpackten alten fisch“ marketing gewäsch an.
eben beim draussensitzenden pizzaessen: m: blah, blah... ix: bitte? was hast du gesagt? ich war grad ganz woanders... m: wo warst du denn? ix: im internet.
der drucker meiner schwester wollte nicht drucken. hp deskjet 930. sie hatte gerade eine s/w patrone für 31,- euro gekauft, aber drucken wollte er immer noch nicht. also hat sie bei der hotline angerufen (16 cent/min) und sich mit dem „hp mac center“ verbinden lassen. schon mal ein wunder dass die sowas haben...
was die dame an der leitung meiner schwester empfahl ist jedoch das allerletzte und vorsätzliche computerverletzung: sie wies meine schwester an im ordner /Library/Printers „alle drucker“ zu löschen (wohlgemerkt in der system-library, nicht der user-library ~/Library).
mit dieser anweisung hat der hp-support den rechner meiner schwester aller vorhandener druckertreiber entledigt. die dame vergass auch nicht auf dem leeren des papierkorbs zu bestehen. nachdem also alle druckertreiber sicher gelöscht waren fiel dem support ein, dass es auch an der evtl. leeren farbigen druckerpatrone liegen könne, dass der drucker nicht druckt.
der support empfahl meiner schwester daraufhin diesen treiber runterzuladen. der hat über 30 MB. mit dem modem meiner schwester extrem beschwerlich unmöglich.
ich fasse zusammen:
kosten für den anruf bei der hotline: ca. 6 euro
ergebniss: alle druckertreiber gelöscht, ein neuer (ausschliesslich für hp-deskjet) ist per modem nicht herunterzuladen
was die sich dabei denken, einen unbedarften computer benutzer „zu fuss“ in den tiefen des systems rumfummeln zu lassen ist mir nicht verständlich. für mich grenzt das an sachbeschädigung was die HP-hotline in diesem falle gemacht hat. von den verloren stunden mal ganz zu schweigen.