archiv: 2026/03/medienmenü ×

Paradise (2025) (S01E01) gesehen

gute emp­feh­lung von dasnuf: „schau das mal, min­des­tens eine folge.“

hab ich gemacht und ich muss sagen: das sieht gut aus. die ex­po­si­ti­on ist geschickt, subtil und geschickt pha­sen­wei­se mit rück­blen­den gemacht. nicht zu viel dialog, bei dem man das gefühl hat jetzt die ex­po­si­ti­on zu sehen., keine schau­spie­le­rei, bei der sich mir die ze­hen­näh­el nach oben rollen. das werde ich gerne wei­ter­se­hen.

was mich besonders freut: der gesehen eintrag wurde au­to­ma­tisch angelegt, der plex webhook funk­tio­niert zu­ver­läs­sig. netflix- und amazon-zeug tracke ich mitt­ler­wei­le nur noch manuell, das tracking über trakt mit cre­den­ti­al-sharing war mir zu un­heim­lich und obendrein auch noch un­zu­ver­läs­sig.


Formel 1 2026 (S2026E03) gesehen

gleiches muster wie in den vor­he­ri­gen rennen: ferrari gut beim start, mercedes nicht so gut und am ende gewinnt dann trotzdem mercedes. immerhin spielt mclaren jetzt auch vormne mit, was die spannung aber nur theo­re­tisch erhöht.




Mercy (2026) gesehen

über­kan­di­delt und vor­her­seh­bar, trotz einiger plot-twists.
insgesamt spannend und doch kreuz­lang­wei­lig, weil alles ein­di­men­sio­nal bleibt.
nicht schlecht, aber auch nicht gut.
aufwändig in­sze­niert und doch durch und durch 08/15, aus­tausch­ba­re mas­sen­wa­re.

statt die figuren komplex zu zeichnen, werden alle schwarz weiss ge­zeich­net und die kom­ple­xi­tät wird mit wendungen sub­sti­tu­iert. dieser film ist ein pa­ra­de­bei­spiel dafür, was hollywood als spannende action in­sze­nie­rung ansieht, aber in echt einfach nur auf­ge­wärm­te nu­del­sup­pe mit ein paar neuen zutaten ist. und so wie alle „AI“ auf ihre produkte drauf­kle­ben, ist AI in diesem film auch nur ein aufkleber.

vor 10 jahren wäre judge maddox noch harold finch gewesen.



Unfamiliar (S01E06) gesehen

die letzte folge mit einem cliff­han­ger (oder non-happy-end) war trotz dem ganzen action-gedöns und vielen dialogen sehr gut. sowohl bei den dialogen, als auch beim ganzen action-gedöns hatte ich ständig das gefühl das es nie zu weit hergeholt war und so auch passieren könnte. einzig und allein, bei der frage wer seestern ist war ich ent­täuscht. wäre es nicht gross­ar­tig gewesen die lan­wei­li­ge auflösung zu nehmen, statt die auflösung soch wieder, wie in jedem anderen hollywood-schinken zu vertwis­ten?

trotzdem: spannend und nach­voll­zieh­bar bis zum ende und ein gutes ende, das auf eine zweite staffel höffen lässt — oder gerade nicht.




Unfamiliar (S01E01) gesehen

er­staun­lich gute deutsche serie. hat mich zumindest gleich in der ersten folge ein­ge­fan­gen, viel­leicht auch deshalb, weil in den ersten 10 minuten gar nicht und danach ei­gent­lich auch eher wenuge geredet wird. alles er­staun­lich un­prä­ten­ti­ös und es spielt in einem berlin das ich kenne, auch wenn BND-akten und kran­ken­ak­ten ge­le­gent­lich englisch sind. mir gefällt je­den­falls sehr, dass nicht alles erklärt wird, sondern die zuschauer sich das meiste schon zu­sam­men­rei­men werden. die ex­po­si­ti­on ist nicht auf­dring­lich und, wie gesagt, es wird nicht so viel geredet. und die action szenen, sind bis jetzt, nach­voll­zieh­bar schmerz­haft und die prügel wirkt nicht wie sonst sound­las­tig und be­rüh­rungs­frei. das ich das nochmal erleben darf: eine deutsche serie, die ich gut finde.