archiv: 2026/03 ×

23.03.2026

felix schwenzel in notiert

eingang des goetheparks im gegenlicht. hinter den bäumen scheint die sonne und wirft scharf geschnittene schatten auf den boden.

mor­gens war die son­ne schön. sie hat schö­nes ge­gen­licht und schö­ne schat­ten ge­macht.

abends „mer­cy“ zu­en­de ge­guckt und, naja … das war nicht schlecht, aber auch nicht gut.

was ich gut fand war ein ge­dan­ke, den ich beim früh­stück hat­te. mein ge­schmack, bzw. das …


Mercy (2026) gesehen

über­kan­di­delt und vor­her­seh­bar, trotz einiger plot-twists.
insgesamt spannend und doch kreuz­lang­wei­lig, weil alles ein­di­men­sio­nal bleibt.
nicht schlecht, aber auch nicht gut.
aufwändig in­sze­niert und doch durch und durch 08/15, aus­tausch­ba­re mas­sen­wa­re.

statt die figuren komplex zu zeichnen, werden alle schwarz weiss ge­zeich­net und die kom­ple­xi­tät wird mit wendungen sub­sti­tu­iert. dieser film ist ein pa­ra­de­bei­spiel dafür, was hollywood als spannende action in­sze­nie­rung ansieht, aber in echt einfach nur auf­ge­wärm­te nu­del­sup­pe mit ein paar neuen zutaten ist. und so wie alle „AI“ auf ihre produkte drauf­kle­ben, ist AI in diesem film auch nur ein aufkleber.

vor 10 jahren wäre judge maddox noch harold finch gewesen.