in dieser saison wird viel überholt. das erhöht schon die spannung beim zuschauen, trotz der offensichtlichen dominanz von mercedes und ferrari. zum ende hin wird’s dann aber wieder wie gewohnt langweilig.
würdiges aber trotzdem mittelmässiges ende einer leider ziemlich schlechten staffel. pathetisch, unsubtil, zu knallig, zu dick aufgetragen, zu viel bling-bling, ruckelige dialoge. viele folgen hab ich gerad eso ertragen, folge 7 nicht, die hab ich nicht beenden können.
netflix schrieb zu person of interest: „new seasons“ — und ich hab einfach auf play gedrückt. zuerst dachte ich: „respekt! die führen die neue staffel genau so fort, wie sie die ersten 5 staffeln gemacht haben.“
dann merkte ich, dass ich staffel 3 folge 1 sehe. das mit der neuen staffel bezog sic auf das hinzufügen der staffel 5 von 2016 zum netflix katalog, bzw. neue lizenzen. trotzdem gerne gesehen, obwohl person of interest wirklich absurd ist. aber es ist so überdreht, dass ich’s schon wieder gut finde. es wird nie in frage gestellt, dass harold finch immer alles weiss und jede „ressource“ rechtzeitig organisiert bekommt. warum john reese unverwundbar ist wird auch nie erklärt, ebenso wenig wie die beziehnung von „root“ und der maschine. alles egal. die serie lebt in ihrer eigenen welt und wenn man sich drauf einlässt, kann das ein grosses vergnügen sein. ich hab mich jedenfalls amüsiert.
ich dachte eigentlich auch, dass ich person of interestdamals durchgeschaut hatte. aber an den inhalt dieser folge konnte ich mich nicht im geringsten erinnern.
die erste staffel liess sich gut wegbingen. in der zweiten staffel lässt sich eher gut cringen.
die zweite staffel spielt offenbar in berlin und ich muss immer zusammenzucken, wenn ich schlecht geschauspielertes deutsch höre. die BVG hat für den film ne neue futuristische, fotogene leitstelle spendiert bekommen und im film sind die ansagen in den ubahnen plötzlich verständlich?
das wäre doch mal was für die echte BVG: alle fahrer für 5 jahre auf die schauspielschule, damit die durchsagen verständlich und schlecht geschauspielert klingen.
ich wollte, nachdem ich mich durch die 40 minuten geqäult habe, eigentlich nicht weitergucken. aber der plottwist am ende („i’m hijacking this train“) wird mich dazu bringen doch noch eine folge zu schauen.
ein paar schöne aufnahmen aus kolumbien, ein, zwei vorhersehbare twists und eine längliche koks und sauf-szene die so öde war, dass ich insgesamt bestimmt 10 minuten vorgespult habe.
„vielleicht doch nicht so schlecht, was die FIA sich da hat einfallen lassen“. in den ersten 10 runden ungefähr 20 führungswechsel zwischen russel und leclerc, verstappen von ganz hinten auf platz 10. da ging es schon sehr viel hin und her. danach wurde es es dann wieder etwas ruhiger. bemerkenswert die dominanz von mercedes und ferrari, audio beim ersten rennen auch mit einem auto in den top ten.
verspricht nicht uninteressant zu werden, diese saison.
etwas viel exposition, die man vielleicht auch so auslegen hätte können, dass man sich nicht wie ein doofkopp behandlet vorkommt. bei jeder rückblende hörte ich eine leise stimme im off: „hast du jetzt kapiert worum es geht du zuschauer?“
dann war mir alles zu vorhersehbar. trotz des bemühten spannungsbogens war das extrem langweilig und inspiriert mich eher dazu john le carrees original zu lesen, als weiterzugucken. eine folge probier ich morgen aber vielleicht noch.
erfreulich wenig academy-quark, pathos und techtelmächtel-gedöns, sogar ansatzweis spannend und ein ordentlicer cliffhanger zum finale der ersten staffel.
verhältnismässig anstrengend und im prinzip geht’s die ersten 120 minuten nur darum dass marty versucht an geld zu kommen und dabei gegen immer härtere wände des amerikanischen traums rennt. nach ungefähr 90 minuten hab ich ne kurze poause gemacht und geschlafen und dabei wilde träume davon gehabt, dass ich auch hinter irgendwas herrenne und mich dabei bei immer mehr menschen unbeliebt mache. insofern war der film wie ein alptraum, aber auch ein bisschen unterhaltsam und ok geschauspielert. selbst gwyneth paltrow war erträglich.