schon erstaunlich wie furchterregend bösewichte gezeichnet werden können, wenn man aufs testosteron verzichtet. „sinatra“ hat das potenzial meine lieblingsbösewichtin jemals zu werden.
die geschichten „draussen“ sind signifikant spannender als die „drinnen“, aber die erzählweise gefällt mir weiterhin sehr gut. langsam webend, aber nie mit längen, wird das handlungsnetz gesponnen. freue mich jetzt schon, dass es eine dritte staffel geben soll.
nicht schlecht, die ganze erste folge mit einer neuen geschichte zu verbringen, die dann erst am ende ein paar fäden mit den ereignissen der ersten staffel verbindet. die ganze geschichte ist gegen die genre-erwartungen gebürstet, was mir sehr gut gefiel. scheint nach ner guten ersten staffel, ne gute zweite staffel zu werden.