archiv: 2026/04/medienmenü ×

Project Hail Mary (2026) gesehen

klasse, auch wenn das ende ein bisschen pa­the­tisch war. die vor­he­ri­gen 140 minuten wurde der pathos immer gut vom comic relief ab­ge­fan­gen, das wurde dann am ende ein­ge­spart, bzw. ein bisschen albern.

ansonsten das beste aus in­ter­stel­lar, 2001 odyssee im weltraum, arrival, ein bisschen the expanse und ganz viel eigenem zeug. ich mochte es sehr gerne, endlich mal sci-fi ohne schall im vakuum zu hören und endlich mal ein alien ohne an­thro­po­mor­phi­sie­rung zu sehen. naja, ok, rocky ist schon auch ein bisschen an­thro­po­mor­phi­siert, aber immerhin ohne gesicht.


For All Mankind (S05E05) gesehen

ich frage mich ernthaft, warum die kulissen, das licht, das schau­spiel und das drehbuch so billig wirken. das wird von folge zu folge schlimmer. ich habe das gefühl einen low-budget-film von grund­schü­lern auf youtube zu sehen. das ist alles so lieblos zu­sam­men­ge­stöp­selt, dass es schmerzt. ansonsten lang­wei­lig ohne ende, auch wenn sich das drehbuch stets bemüht mit sto­rytel­ling 101 span­nungs­bö­gen auf­zu­fä­chern. bleibt aber alles flach. ich glaub nächste woche schau ich statt for all mankind lieber eine folge derrick.


The Muppet Show (2026) gesehen

ei­gen­ar­tig wie verändert kermit ohne die stimme von jim henson wirkt. miss piggy ist ganz die alte, aber kermit ist wie ein neuer frosch. auch ir­ri­tie­rend: menschen im publikum.

die witze sind flach, was mich früher durchaus mal zum lachen gebracht hat, aber in dieser re­inkar­na­ti­on der show nicht ein einziges mal. einmal habe ich mög­li­cher­wei­se gelächelt über die grimasse einer puppe. ansonsten flach, un­in­spi­riert und unwitzig. disney slop.


Scotch: A Golden Dream (2018) gesehen

bei amazon nur auf deutsch verfügbar, trotzdem gut ansehbar. wieder eine er­in­ne­rung dass whisky nicht wirklich aus gerste, wasser, hefe und zeit gemacht wird, sondern aus er­zäh­lun­gen und ge­schich­ten. viele ge­schich­ten­er­zäh­ler kommen zu wort und ich mag die ge­schich­ten die die schotten über dieses getränk erzählen. trotzdem ein bisschen lang­wei­lig.


For All Mankind (S05E04) gesehen

wow, es ist etwas passiert in dieser staffel. aber im gleichen mass wie die story weniger lang­wei­lig geworden ist, hat sich die qualität der schau­spie­le­rei ver­schlech­tert. teilweise hab ich das gefühl von prak­ti­kan­ten pro­du­zier­te wer­be­clips mit lai­en­schau­spie­lern zu sehen. trotzdem 4 sterne, weil ich mich nicht so doll ge­lang­weilt habe.


Will Trent (S04E15) gesehen

hat diese staffel denn nie ein ende? die ge­schich­te mit antonio zieht sich schon seit vier oder fünf folgen, die szenen zwischen will und adelaide sind un­er­träg­lich und den cliff­han­ger am ende glaub ich erst, wenn ich die nächste folge gesehen habe (was ja der sinn von cliff­han­gern ist). weil die ge­schich­te mit faith und grace aber wieder an die alten will-trent-stärken anknüpft, vier sterne.


Peaky Blinders: The Immortal Man (2026) gesehen

was für eine gequirlte kacke. pa­the­ti­sche, il­lus­trier­te männ­lich­keits­phan­ta­sien, sinnlose gewalt, un­lo­gi­sche, vor­her­seh­ba­re, weit her­ge­hol­te story. die einzige leistung dieses films scheint mir zu sein, dass man es geschafft hat teile der ori­gi­nal­be­set­zung nochmal vor die kamera zu locken um schöne bewegte bilder zu pro­du­zie­ren. mir hätten dann auch ein paar dieser schönen bilder in einer power­point-prä­sen­ta­ti­on gereicht.


For All Mankind (S05E03) gesehen

das frage ich mich schon langem, warum lässt man den alten, müden ed baldwin nicht einfach sterben? seine beiträge zur ent­wick­lung der story könnte man doch auch frischen cha­ra­ke­ren über­las­sen? in dieser folge wurd emein wunsch und der der mas­ken­bild­ne­rin endlich erhört. ansonsten ist nichts span­nen­des passiert. wie kann so eine am­bi­tio­nier­te serie so lang­wei­lig und ideenlos werden?

ich hatte mir vor­ge­nom­men die staffel bis zum ende durch­zu­ste­hen, aber nach drei folgen hab ich schon keinen bock mehr. eine folge nocht. wenn die mich auch langweilt …


For All Mankind (S05E02) gesehen

weiterhin wahn­sin­nig lang­wei­lig und mir fällt auf, dass nicht nur die maske wahn­sin­nig billig wirkt, sondern auch alle kulissen. das hat alles so einen star trek staffel 1 vibe, ohne die nostalgik. die story ent­wi­ckelt sich schlep­pend, alles, vor allem das schau­spiel ist irre hölzern.


Paradise (2025) (S02E08) gesehen

auf eine art ein happy end, aber leider mit einer dicken schicht mystery-ma­yon­nai­se. trotzdem mochte ich die tatsache, dass die ersten pro­to­ty­pen eines quan­ten­com­pu­ters, die man im laufe dieser folge in einem rückblick sah, tat­säch­lich so aussahen wie einer der ersten pro­to­ty­pen eines quan­ten­com­pu­ters von IBM, den man unter anderem in diesem video sieht oder hier.

auch wenn zum ende hin alles ein bisschen ins ha­ne­bü­che­ne und pa­the­ti­sche ab­drif­te­te, habe ich das gerne gesehen. trotzdem kann ich mich mit ein bisschen abstand viel­leicht sogar auf die ha­ne­bü­che­ne idee, die die serie zum ende hin andeutet, einlassen. weil das bedeutet, dass die dritte staffel dann ganz anders als die erste und zweite wird. und das muss ja nicht unbedingt schlecht sein.


Paradise (2025) (S02E07) gesehen

na gut, es sterben doch nicht so viele lieb­lings­fi­gu­ren in paradise wie in game of thrones, da hab ich mich dra­ma­tur­gisch in die irre leiten lassen („she was taken from me“). und die handlung wird vor­her­seh­ba­rer, je mehr das drehbuch auf die action-tube drückt. ausserdem schlei­chen sich langsam hier und da mystery elemente in die serie, von denen ich noch nicht sicher bin ob sie mir gefallen werden. ansonsten ma­nö­vriert die serie aber ganz gut durch span­nungs­bö­gen und er­war­tungs­hal­tun­gen. trotzdem schade, dass auch hier das alte hollywood- oder james-bond-rezept durch­scheint, dass es zum dra­ma­tur­gi­schen höhepunkt immer um die rettung der welt gehen muss, statt einfach nur um ein paar kom­pli­zier­te mo­ra­li­sche konflikte. was schade ist, weil die erste staffel einfach geerdet blieb und die zwaite zum staf­fel­en­de jetzt doch ein bisschen abhebt.

ach ja, the final countdown wird auch nicht besser, wenn er von amelia mclean statt europe gesungen wird.


Paradise (2025) (S02E06) gesehen

ei­gent­lich ist es nicht nur lo­bens­wert, dass eine serie sich bemüht, die wirklich in­ter­es­san­ten cha­rak­te­re weiblich zu besetzen. es ist auch gleich­zei­tig etwas, das die qualität dieser serie und den un­ter­hal­tungs­wert steigert und die in­ter­essanz si­gni­fi­kant erhöht. „sinatra“ und „jane“ zeigen, welches potenzial bö­se­wich­te haben, wenn man sie nicht mit dem üblichen männ­li­chen bö­se­wicht­ge­ha­be zeichnen muss. es eröffnen sich so viele mög­lich­kei­ten, die die serie mit „sinatra“ gekonnt nutzt und — leider — mit „jane“ ein bisschen in klischees ersaufen lässt. das hätte man (noch) besser machen können, aber es war gut genug, um mich hinter dem ofen her­vor­zu­lo­cken.

je länger ich darüber nachdenke: alle wichtigen figuren in dieser serie — bis auf xavier — sind weiblich. und das ist nicht nur einfach mal eine ab­wechs­lung, sondern zeigt, welches potenzial andere serien und filme links liegen lassen. viel­leicht hat das aber auch nur deshalb so gut geklappt, weil hier eine kom­bi­na­ti­on aus einem ge­lun­ge­nen drehbuch und gutem schau­spiel zu­sam­men­kam.


Paradise (2025) (S02E05) gesehen

mir gefällt wirklich gut, dass die serie op­ti­mis­tisch bleibt und zeigt, dass auch nach einer apo­ka­lyp­se das gute im menschen, in ge­mein­schaf­ten, überleben kann, dass man an das gute im menschen glauben kann, auch nach dem ende der zi­vi­li­sa­ti­on, wie wir sie kennen. dabei bleibt immer noch viel platz für abgründe und darum geht’s unter anderem in dieser folge.