klasse, auch wenn das ende ein bisschen pathetisch war. die vorherigen 140 minuten wurde der pathos immer gut vom comic relief abgefangen, das wurde dann am ende eingespart, bzw. ein bisschen albern.
ansonsten das beste aus interstellar, 2001 odyssee im weltraum, arrival, ein bisschen the expanse und ganz viel eigenem zeug. ich mochte es sehr gerne, endlich mal sci-fi ohne schall im vakuum zu hören und endlich mal ein alien ohne anthropomorphisierung zu sehen. naja, ok, rocky ist schon auch ein bisschen anthropomorphisiert, aber immerhin ohne gesicht.
ich frage mich ernthaft, warum die kulissen, das licht, das schauspiel und das drehbuch so billig wirken. das wird von folge zu folge schlimmer. ich habe das gefühl einen low-budget-film von grundschülern auf youtube zu sehen. das ist alles so lieblos zusammengestöpselt, dass es schmerzt. ansonsten langweilig ohne ende, auch wenn sich das drehbuch stets bemüht mit storytelling 101 spannungsbögen aufzufächern. bleibt aber alles flach. ich glaub nächste woche schau ich statt for all mankind lieber eine folge derrick.
eigenartig wie verändert kermit ohne die stimme von jim henson wirkt. miss piggy ist ganz die alte, aber kermit ist wie ein neuer frosch. auch irritierend: menschen im publikum.
die witze sind flach, was mich früher durchaus mal zum lachen gebracht hat, aber in dieser reinkarnation der show nicht ein einziges mal. einmal habe ich möglicherweise gelächelt über die grimasse einer puppe. ansonsten flach, uninspiriert und unwitzig. disney slop.
bei amazon nur auf deutsch verfügbar, trotzdem gut ansehbar. wieder eine erinnerung dass whisky nicht wirklich aus gerste, wasser, hefe und zeit gemacht wird, sondern aus erzählungen und geschichten. viele geschichtenerzähler kommen zu wort und ich mag die geschichten die die schotten über dieses getränk erzählen. trotzdem ein bisschen langweilig.
wow, es ist etwas passiert in dieser staffel. aber im gleichen mass wie die story weniger langweilig geworden ist, hat sich die qualität der schauspielerei verschlechtert. teilweise hab ich das gefühl von praktikanten produzierte werbeclips mit laienschauspielern zu sehen. trotzdem 4 sterne, weil ich mich nicht so doll gelangweilt habe.
hat diese staffel denn nie ein ende? die geschichte mit antonio zieht sich schon seit vier oder fünf folgen, die szenen zwischen will und adelaide sind unerträglich und den cliffhanger am ende glaub ich erst, wenn ich die nächste folge gesehen habe (was ja der sinn von cliffhangern ist). weil die geschichte mit faith und grace aber wieder an die alten will-trent-stärken anknüpft, vier sterne.
was für eine gequirlte kacke. pathetische, illustrierte männlichkeitsphantasien, sinnlose gewalt, unlogische, vorhersehbare, weit hergeholte story. die einzige leistung dieses films scheint mir zu sein, dass man es geschafft hat teile der originalbesetzung nochmal vor die kamera zu locken um schöne bewegte bilder zu produzieren. mir hätten dann auch ein paar dieser schönen bilder in einer powerpoint-präsentation gereicht.
das frage ich mich schon langem, warum lässt man den alten, müden ed baldwin nicht einfach sterben? seine beiträge zur entwicklung der story könnte man doch auch frischen charakeren überlassen? in dieser folge wurd emein wunsch und der der maskenbildnerin endlich erhört. ansonsten ist nichts spannendes passiert. wie kann so eine ambitionierte serie so langweilig und ideenlos werden?
ich hatte mir vorgenommen die staffel bis zum ende durchzustehen, aber nach drei folgen hab ich schon keinen bock mehr. eine folge nocht. wenn die mich auch langweilt …
weiterhin wahnsinnig langweilig und mir fällt auf, dass nicht nur die maske wahnsinnig billig wirkt, sondern auch alle kulissen. das hat alles so einen star trek staffel 1 vibe, ohne die nostalgik. die story entwickelt sich schleppend, alles, vor allem das schauspiel ist irre hölzern.
auf eine art ein happy end, aber leider mit einer dicken schicht mystery-mayonnaise. trotzdem mochte ich die tatsache, dass die ersten prototypen eines quantencomputers, die man im laufe dieser folge in einem rückblick sah, tatsächlich so aussahen wie einer der ersten prototypen eines quantencomputers von IBM, den man unter anderem in diesem video sieht oder hier.
auch wenn zum ende hin alles ein bisschen ins hanebüchene und pathetische abdriftete, habe ich das gerne gesehen. trotzdem kann ich mich mit ein bisschen abstand vielleicht sogar auf die hanebüchene idee, die die serie zum ende hin andeutet, einlassen. weil das bedeutet, dass die dritte staffel dann ganz anders als die erste und zweite wird. und das muss ja nicht unbedingt schlecht sein.
na gut, es sterben doch nicht so viele lieblingsfiguren in paradise wie in game of thrones, da hab ich mich dramaturgisch in die irre leiten lassen („she was taken from me“). und die handlung wird vorhersehbarer, je mehr das drehbuch auf die action-tube drückt. ausserdem schleichen sich langsam hier und da mystery elemente in die serie, von denen ich noch nicht sicher bin ob sie mir gefallen werden. ansonsten manövriert die serie aber ganz gut durch spannungsbögen und erwartungshaltungen. trotzdem schade, dass auch hier das alte hollywood- oder james-bond-rezept durchscheint, dass es zum dramaturgischen höhepunkt immer um die rettung der welt gehen muss, statt einfach nur um ein paar komplizierte moralische konflikte. was schade ist, weil die erste staffel einfach geerdet blieb und die zwaite zum staffelende jetzt doch ein bisschen abhebt.
ach ja, the final countdown wird auch nicht besser, wenn er von amelia mclean statt europe gesungen wird.
eigentlich ist es nicht nur lobenswert, dass eine serie sich bemüht, die wirklich interessanten charaktere weiblich zu besetzen. es ist auch gleichzeitig etwas, das die qualität dieser serie und den unterhaltungswert steigert und die interessanz signifikant erhöht. „sinatra“ und „jane“ zeigen, welches potenzial bösewichte haben, wenn man sie nicht mit dem üblichen männlichen bösewichtgehabe zeichnen muss. es eröffnen sich so viele möglichkeiten, die die serie mit „sinatra“ gekonnt nutzt und — leider — mit „jane“ ein bisschen in klischees ersaufen lässt. das hätte man (noch) besser machen können, aber es war gut genug, um mich hinter dem ofen hervorzulocken.
je länger ich darüber nachdenke: alle wichtigen figuren in dieser serie — bis auf xavier — sind weiblich. und das ist nicht nur einfach mal eine abwechslung, sondern zeigt, welches potenzial andere serien und filme links liegen lassen. vielleicht hat das aber auch nur deshalb so gut geklappt, weil hier eine kombination aus einem gelungenen drehbuch und gutem schauspiel zusammenkam.
mir gefällt wirklich gut, dass die serie optimistisch bleibt und zeigt, dass auch nach einer apokalypse das gute im menschen, in gemeinschaften, überleben kann, dass man an das gute im menschen glauben kann, auch nach dem ende der zivilisation, wie wir sie kennen. dabei bleibt immer noch viel platz für abgründe und darum geht’s unter anderem in dieser folge.