eine flasche maison lineti calibre no1 single malt, auf einem holzfussboden stehend fotografiert.
mai­son li­ne­ti ca­lib­re no1 sin­gle malt

nach ei­ner ge­schich­te in der wired hab ich mir gleich ne fla­sche die­ses fran­zö­si­schen sin­gle malt whis­ky (mai­son li­ne­ti ca­lib­re no 1) be­stellt. in eng­land. der end­preis ent­hält eine men­ge an­gels share, ein­mal für den händ­ler, für die lo­gis­tik­dienst­leis­ter und der deut­sche steu­er­zah­ler hat mit ei­ner gros­sen por­ti­on zoll auch noch was da­von. jetzt muss es nur noch schme­cken das zeug. sieht auf je­den fall schon­mal gut aus.

fei­er­abend, whis­ky ge­trun­ken

felix schwenzel in notiert

also mal ein glas ca­lib­re no1 ein­ge­schenkt und pro­biert.

eine co­gnac note ist das ers­te was mir in die nase zieht. ich bin kein fan von co­gnac. der ge­ruch weckt er­in­ne­run­gen an ju­gend­li­chen al­ko­hol­miss­brauch. kei­ne schö­nen er­in­ne­run­gen. auch strohrum no­ten zie­hen in mei­ne nase. das sind auch nicht die bes­ten as­so­zia­tio­nen.

wenn ich mei­ne nase ins glas hal­te, zie­hen leich­te, an­ge­nehe­me holz­no­ten in mei­ne nase. das ist gut. es riecht wie der whis­ky aus­sieht: hell.

mein ers­ter schluck: an­ge­nehm mild, kein co­gnac­ge­schmack, aber hel­les holz­fass. was auch im­mer ein hel­les holz­fass ist. hol­zig halt, weiss­wei­nig, nicht rot­wei­nig.

beim zwei­ten schluck schluck über­rascht mich eine hef­ti­ge süs­se beim schlür­fen. der ge­schmack ist fast scho­ko­la­dig und nussig.

das ist ein ziem­lich kom­ple­xes zeug. stark im ab­gang, aber trotz­dem mild. ich glaub ich mag das. 

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