follow friday
journal.le-bastion.de: Ich möchte auch mal wieder auf meiner eigenen Toilette sitzen
Merk dir das als den Titel deiner Autobiographie, schreibt mir Christian. Ich sprach den Satz gestern vor dem Hautpeingang des Friedhofs, als ich auf meine Mitfahrgelegenheit wartete.
meine autobiografie würde ich „döner zum frühstück“ nennen. ich glaube deftiges frühstück habe ich lieben gelernt, als ich zum ersten mal nachtschicht gearbeitet habe. das war in heinsberg, während eines ferienjobs in einer fabrik, in der drähte gezogen und veredelt wurden. dort wurden aus dicken drähten feines metallgewebe für den mantel von autoreifen hergestellt. die drähte liefen durch öfen und zum abkühlen durch bleibäder und wurden später mit messing galvanisiesrt. die arbeit war irre ungesund und anstrengend, aber seitdem liebe ich deftiges frühstück.
aber eigentlich wollte ich nur journal.le-bastion.de empfehlen und auf meiner primäre blogrolle hinzufügen.
und wo ich gerade dabei bin: fortlaufend habe ich an dem tag entdeckt, an dem es geschlossen wurde in favor of the english version furthermore.
→ blogroll
- journal.le-bastion.de
das ist so ziemlich das minimalistischste blog das mir je untergekommen ist. so minimalistisch, dass noch nicht mal der rss feed discoverable ist, aber immerhin unter der standard-wordpress-adresse liegt. das journal besteht aus überschriften, text und einem zeitstempel. sonst nix. aber minimalsimus reicht natürlich nicht allein um meine neugier zu wecken. es sind die texte die ich sehr gerne lese. gefunden in konstantins blogrolle.
furthermore
fast so minimalistisch wie journal.le-bastion.de, nachfolger von fortlaufend auf englisch, so angenehm zu lesen, dass ich es nicht in die englischsprachige blogroll einsortiere, sondern auf meine primäre blogrolle, in der sonst nur deutschsprachige blogs sind.