nied­rig­schwel­li­ge kom­men­ta­re

felix schwenzel in notiert

via benedikt.io

clau­dia hat auf­ge­schrie­ben, was sie beim kom­men­tie­ren nervt. von mei­nen vor­he­ri­gen kom­men­tar­sys­tem war sie (zu recht) ge­nervt. mit der ein­bin­dung von isso ist sie zu­frie­den, aber ich selbst auch.

ob­wohl ich isso jetzt seit fast zwei mo­na­ten in be­trieb habe, ist hier noch kein spam-kom­men­tar ge­lan­det. das mag dar­an lie­gen, dass es (der­zeit noch) aus­schliess­lich über ja­va­script funk­tio­niert. das nervt clau­dia nicht, aber an­de­re — und ich möch­te das lang­fris­tig noch än­dern. an­sons­ten habe ich isso wirk­lich nied­rig­schwel­lig kon­fi­gu­riert: wer min­des­tens drei zei­chen kom­men­tar ein­gibt, kann das for­mu­lar und da­mit ei­nen kom­men­tar ab­schi­cken. die an­ga­be des na­mens, der email­ad­res­se oder der ei­ge­nen web­site ist op­tio­nal. so oder so gibts eine vor­schau und die op­ti­on den kom­men­tar 30 mi­nu­ten lang (nach der ver­öf­fent­li­chung) zu edi­tie­ren (über ei­nen coo­kie). mark­down ist un­ter­stützt, links wer­den klick­bar, le­dig­lich der hin­weis dar­auf, dass mark­down un­ter­stützt wird fehlt noch. wo­bei ich glau­be dass aus­ser ein paar spe­zia­lis­ten oh­ne­hin nie­mand weiss was mark­down ist.

je­den­falls den­ke ich, clau­dia hat recht. ich fin­de es auch ex­trem ner­vig, wenn man ei­nen kom­men­tar schreibt und nach dem sen­den ent­we­der nix pas­siert oder ein hin­weis auf mo­de­ra­ti­on er­scheint. wenn schon mo­de­ra­ti­on, dass könn­te der kom­men­tar mir selbst doch we­nis­tens wei­ter an­ge­zeigt wer­den?

ich kom­men­tie­re schon län­ger so, dass ich kom­men­ta­re, die ich an­ders­wo hin­ter­las­se, auch hier ver­öf­fent­li­che. wie al­les was ich hier ma­che, ma­che ich das na­tür­lich in ers­ter li­nie für mich selbst. so kann ich spä­ter schau­en ob es ant­wor­ten gab, ob die mo­de­ra­ti­on er­folg­reich war oder ge­lösch­tes zu­min­dest bei mir selbst be­hal­ten. und für die eine oder an­de­re per­son mag es so­gar in­ter­es­sant sein zu se­hen, was ich an­ders­wo ins in­ter­net schrei­be.

aber am liebs­ten ist mir das kom­men­tie­ren per web­men­ti­on. das geht nicht über­all, aber zum bei­spiel bei eay.de oder dem kopf­zei­ler. ich schrei­be aber beim web­men­ti­on-kom­men­tie­ren nicht nur eine ant­wort un­ter ei­nen frem­den bei­trag, son­dern ich be­hal­te auch die fä­hig­keit den zu edi­tie­ren oder zu lö­schen. das fin­de ich ziem­lich sen­sa­tio­nell. mit word­press kann man das kom­men­tie­ren per web­men­ti­on mit (na­tür­lich) mat­thi­as pfef­fer­les in­die­web-plug­in kon­fi­gu­rie­ren, mit kir­by und ein biss­chen hand­ar­beit hilft ei­nem mau­rice renks in­die­con­nec­tor.


was mich im ge­gen­teil zu clau­dia nicht nervt: wenn man gar nicht kom­men­tie­ren kann.

Kom­men­tie­ren un­mög­lich: Blogg doch selbst, steht dann z.B. da. Ok, al­les klar, ich lese dann aber auch nicht mehr mit. Für mich sind Blogs die ein­zig ver­blie­be­nen Me­di­en, wo noch gute Ge­sprä­che mög­lich sind – kei­ne Wand­zei­tun­gen.

die ge­sprä­che sind ja im­mer noch mög­lich. die­sen ser­mon hier möch­te ich nicht un­ter clau­di­as ein­trag pos­ten, aber trotz­dem ist die­ser bei­trag auch ein kom­men­tar. clau­dia wird die­sen ar­ti­kel se­hen, ent­we­der in ih­ren re­fe­rern oder bei riv­va. oder weil sie hier zu­fäl­lig mal rein­ge­schaut hat. das ist ja das tol­le am in­ter­net, an links, an ei­enr wand­zei­tung. be­steht al­les ir­gend­wie aus ge­sprä­chen und kom­men­ta­ren.

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