warum sollten die grünen, egal wie weit sie sich aus dem fenster lehnen und mit dem zeigefinger winken, auch nur eine spur glaubwürdiger sein als all die anderen bigotten pappnasen?
oder andersrum, auch mit nem grünen zeigefinger fällt es leichter auf andere als auf sich selbst zu zeigen. und weil ich in der wortspielhölle landen will, noch eins: toyota predigen, bmw fahren (immerhin ist die begründung gut: kein anschaffungspreis).
[nachtrag 17.02.2007] offensichtlich rüstet die parteispitze der grünen auf verbrauchsärmere autos um. viabenedikt.
ich hab zwar kein kommenta.rlog aber ich hab del.icio.us. für kommentare die ich mache. kann man auch hier sehen. das mache ich seit etwas über 2 jahren, dass ich da jeden link zu jedem kommentar den ich schreibe reinwerfe. als ich mir heute mal die tag-wolke dazu angeguckt habe, hab ich gestaunt. beim johnny hab ich am meisten kommentiert (was man dort auch sehen kann).
ich gebe zu. auch ich habe mich nicht um die vernachlässigten themen 2006 gekümmert. um kein einziges:
1. Fehlende Therapieplätze für Medikamentenabhängige 2. Über eine Million politische Gefangene in China – unmenschliche Haftbedingungen und Organhandel? 3. Stromfresser Internet 4. Biowaffen aus dem Internet 5. Wenn Insider Alarm schlagen - Whistleblower haben in Deutschland einen schweren Stand 6. Keine Zukunft für die Sahrauis 7. MEADS: Auf welche Berater verließ sich die Bundesregierung? 8. Agrarsubventionen: EU verhindert rechtzeitige öffentliche Debatte 9. Öl-Konzern hintertreibt Klimaschutzpolitik 10. Pauschale Bonitätsprüfung
Titel: Mal eben ums Blog - die Handelsblatt-Weblog-Lesung Veranstaltungsgenre: Belletristik Veranstaltungsart: Lesung Autoren/Mitwirkende: Don Alphonso; Don Dahlmann; Lyssa; Madame Modeste; x Thema: Unbemerkt von großen Verlagen hat sich im Internet eine neue Form der Literatur entwickelt: Weblog-Autoren. Das Handelsblatt präsentiert einige der bekanntesten deutschen Blogger. Moderation: Julius Endert; Thomas Knüwer Datum/Uhrzeit: 22.03.07, 21:00 Uhr Ort: Volkshaus Leipzig, Karl-Liebknecht-Str. 30-32, 04107 Leipzig
jetzt muss ich nur noch rausfinden was „belletristik“ ist und dann „belletristik“ üben.
„the cure for information overload? more information.” david weinberger beim elektrischen reporter über das internet.
„morning pages - morgens aufwachen, noch bevor du scheissen gehts, nimmst du von deinem schreibtisch den schreibblock und schreibst auf [...] was dir sofort einfällt.” smudo im johnny spreeeblick podcast über inspiration, transpiration, scheissen und musik.
die adresse von ellen barkins plastischem chirurgen hätte ich auch gern. brauche ich wahrscheinlich auch bald mal. im trailer zu „oceans 13“ ist sie kurz zu sehen, komplett gesichtsgelähmt, aber immer noch, nun ja, frisch. dass ellen barkin 53 jahre alt ist und von sich sagt „i fucked george clooney“ wird mich nicht davon abhalten oceans 13 zu gucken.
nett: burnster interviewt seine leser. teil 1, markus kavka (leser die sich von mir interviewen lassen wollen bitte hier melden. voraussetzung für ein interview ist allerdings ein albernes, gemeinsames händchenhalten-bild mit mir).
öde: wenn harald martenstein schreibt muss ich meist lachen und bekomme das bedürfnis ihn anzurufen und ihn zu fragen ob ich sein praktikant werden könne. wenn martenstein an einer videokamera sitzt oder steht und in die videokamera redet merkt man, dass martenstein besser ist, wenn er nachdenkt. viel besser.
peinlich: nein nicht nur die readers edition perfektioniert gerade ihre meisterschaft in peinlichkeiten, auch kulturstaatsminister bernd neumann lässt seine redenschreiber und reden-ins-internt-verschicker hinweise auf inkompentenz in zukunftsfragen ausstreuen. lange nicht mehr so gelacht.
wenn ich ein blogger wär, würd ich mich stasi-blogger nennen müssen wenn ich schriebe, dass gregor gysi eben in die kneipe kam in der ich sass um sich mit angela marquard zu treffen. aber da ich weder blogge, noch soetwas jemals ernsthaft behaupten würde, bin ich wohl kein stasiblogger. obwohl mir, zugegebenermassen, das wort stasiblogger gefällt.
ausserdem hat angela marquard ja eh mit der pds abgeschlossen.
Die große Frage der kommenden Monate wird die des publizistischen Profils der RE sein.
sagt mir jemand bescheid wenn die frage beantwortet wurde? ich habe die RE seit monaten im rss-feed. mehr als zwei absätze lese ich in den artikeln dort selten. noch ist das profil eine geschwungene linie mit einem punkt drunter. in etwa so: ?
nichts desto trotz. kaum macht sich michael maier (sehr lesenswert) auf um unsicherheit, offenheit und diskussionsbereitschaft zu signalisieren, kommt dieser alte affe arroganz bei der reader edition wieder durch. offenbar hat thomas gigold einen manuellen trackback thomas gigolds wordpress einen standardmässigen ping unter den beitrag gesetzt. das wiederum nimmt ein arroganz-sprachrohr, das sich „Redaktion Readers Edition“ nennt, zum anlass den trackback ping mit erhobenem zeigefinger zu löschen:
Lieber Thomas Gigold,
auf Readers Edition schätzen wir Kommentare und Diskussionsbeiträge. Wenn sich aber jemand ohne jeden Kommentar, nur über einen Snippet aus seinem Blog einen Link abholen will, dann macht es auch bei uns Schnipp und der Link ist weg. Siehe auch unter den Teilnahmebedingungen: „3. Künstlich generierte Seitenaufrufe, die missbräuchliche Löschung von Inhalten oder die sonstige missbräuchliche Verwendung des Systems sind unzulässig und führen zum Ausschluss.“
Redaktion Readers Edition
was für ein affiges verhalten. nur mal so nebenbei, ich bin auf den artikel über gigolds blogpiloten gekommen. gigold link-absahnerei vorzuwerfen ist arrogant und dumm. positiv ausgedrückt, offensichtlich hat man sich in der „redaktion readers edition“ gedacht „learning by fallling on the fresse“ sei die solideste art zu lernen. und das wiederum macht spass dabei zuzugucken.
[nachtrag 13.02.2007] offenbar erfindet man bei der RE gerade eine neue diskussionskultur: trackbacks (und kommentare?) werden dort redaktionell verbessert, also nacheditiert.
andererseits entschuldigt man sich jetzt auch, zuerst bei ausgewählten kommentatoren, dann irgendwie bei allen. und wer ist schuld? es „war eine wirklich erhebliche Fehlleistung eines Moderators.“
ich wette das nächste was die RE macht ist aus der readers edition eine grosse flash-datei zu machen, auch weil man dann nicht mehr diese blöden pings und trackbacks bekommt.
[nachtrag 13.02.2007, 20:00h] na klasse. ursula pidun, moderatorin und pressemeldungsunterbringerin der RE meint zu recht: „Wir alle machen Fehler.“ logische konsequenz, der moderator der thomas gigolds ping/trackback zersägte wurde 1-2-3 gefeuert. das ist alles so billig, fahrradfahren (unten treten oben buckeln) auf ganz hohem niveau. da wird man vom fremdschämen grün und blau.
neben der wut wahrscheinlich eine der hauptingredienzien der motivation um ins internet zu schreiben, peinliche geständnisse:
Abends in der Kneipe wird man für solche Geständnisse nur abfällig angestarrt, da nehme ich doch lieber in Kauf, dass ihr abfällig auf den Rechner starrt und weiterklickt.
nach franzis peinlichem geständniss, hier meins: ix hab ne oomph-CD.
Kurz, die einzige echte Emotion in der Runde war die Angst von Frau Illner, zu lange zu überziehen. Alles andere, vor allem von Metzger und Blüm, war spontaner Emoschaum. Ein Schauspiel für’s Volk. Scheinkonfrontation. Politiker sollten Medienstuntmen genannt werden, vielleicht ist es das Bewusstsein, dass politische Lösungen sowieso hinter den Kulissen zurechtgekungelt werden müssen, die solche Blüten hervorbringen.
[nachtrag 11.02.2007] oswald metzger nennt in seinem „ blog“ die sendung in der er meist vorgebeugt und schreiend zu sehen war „eine absolute Krawall-Runde“ und gibt zu: er hätte sich selbst nicht ausgehalten und die sendung abgeschaltet. vor allem wundert er sich aber über die quoten: seinen „schlechten Fernsehauftritt“ sahen 3.1 millionen und seine „gute Performance“ (damit meint er seine 15 minuten redezeit) im baden-württembergischen landtag sah so gut wie niemand. über die after-show beschimpfungen von lobo verliert er kein wort. schade eigentlich.
dass hugh hefner anna nicole smith überlebt hat, hab ix gerade eben erst gelesen. seit gestern allerdings stürmen hunderte (meist amerikanische) besucher auf diese seite auf wirres, offenbar weil dort der name „anna nicole smith“ steht. referrer tragen die browser besucher nicht mit sich. sehr rätselhaft.
nach dem ich dieses video auf dem oliver gehrs „nett“ über die erstausgabe von „vanity fair” lästert gesehen habe (via stefan), war mir auch danach die vanity fair zu verreissen. ausserdem habe ich noch überprüft ob stefan niggemeier wirklich sudokus im zug gelöst hat. die ausgabe die ich verissen habe war nämlich von ihm und tatsächlich war ein sudoku angelöst. Link: sevenload.com
nachdem ich hier ständig selbstverliebt von mir selbst schwärme jetzt mal was fremdverliebtes. sascha lobo diskutiert morgen, donnerstag, mit sarah wagenknecht, norbert blüm, einem metzger und anderen in berlin mitte im 2df. find ich gut un dwerde mal wieder seit monaten fernsehen gucken.
[apropos selbstverliebt. dass der schockwellenreiter bedauernswert ist, weiss ja mittlerweile jeder (wenn er bloss dieses arroganzdings loswerden würde). dass seine jubelperser noch bedauernswertere arme pappnasen sind, kann man hier wunderbar komprimiert schon nach zwei kommentaren erfahren. via schwadroneuse]