damit deutschland mit der neuen billig-lohn konkurenz mithalten könne setzt sich hans-werner sinn überdies für die schaffung zentralistischer strukturen, die wiedereinführung der bewährten 5-jahrespläne und für die abschaffung der „unsinnigen“ (sic!), zeitraubenden und unflexiblen parlamentarischen demokratie ein: „demokratie, lohnautonomie und wahlen führen nur zu noch mehr arbeitslosen“. von china lernen heisst siegen lernen.
sollte irgendeine pappnase das oben geschriebene ernst nehmen, es ist alles ironie und frei erfunden. es gibt im ifo gar keinen sinn...
laut einer pressemeldung der mags-licensing gmbh bietet eines „der größten Versandhandelshäuser von Erotikartikeln“ „Produkte mit alten (sic!) Abbildungen von Michaela Schaffrath unter dem Namen »Gina Wild«“ an. michaela schaffrath habe aber niemandem — und das seit jahren — das recht zur zur nutzung „dieser Bilder“ und des namens „gina wild“ erteilt.
das ist ja gut. wenn sie urheberrechte auf die bilder und „ihren“ namen zu unrecht gebraucht sieht, kann sie dagegen vorgehen. hat bestimmt auch was mit dem „geistigen eigentum“, „lizenzen“ und „urheberrecht“ an den fraglichen fick-, arsch- und tittenbildern zu tun. das weiss jetzt ja sogar der geimeine blogger, dank urheberrechtsaufklärungskampagnen die sich der androhung von strafendem analverkehr bedienen und das bewusstsein „schärfen“ wollen.
was mich aber wundert ist, dass michaela schaffrath die veröffentlichung der „alten“ bilder nicht nur als „rechtswidrig“ oder geschäftsschädigend bezeichnet, sondern als „ehrverletzend“. wow. alte fickbilder von „gina wild“ sind also ehrverletzend.
herr weber hatte ne gute idee, die ich gleich mal aufgegriffen habe: ein klick auf wegsenden öffnet eine mail, mit der man einen hinweis auf den jeweiligen eintrag verschicken kann. irgendzwohin. hth.
es ist jedem freigestelllt sich mit scheisse einzureiben und der parfümierten oma hinterherzurufen, dass ihr parfüm unerträglich stinke. [...] missionarisch? wer? ich habe schon lange damit aufgehört zu versuchen den leuten die sich aus gewohnheit mit scheisse einreiben („machen alle“, „muss ich wegen der arbeit“, „ist billiger“, „ist doch gar nicht so schlimm“) davon zu überzeugen, dass es alternativen gibt. warum? weil es so witzig ist leute zu sehen, die mit scheisse eingerieben rumlaufen.
eben, bei wetten dass, der typ der am deutsche-bahn-hochhaus am potsdammer platz 100 meter am seil nach oben geklettert ist heisst bernd strasser und hat ne eigene webseite (ok nicht er, seine firma, s' baumkletterteam).
was allerdings kaum einer weiss ist, dass man ihn auch mieten kann und mit ihm (quasi) auf bäume klettern kann. ganz faszinierend ihm a) bei der arbeit zuzuschauen (wie bekommt man ein seil in eine 30-40 m hohe baumkrone?) und b) selbst in baumkronen zu klettern. wir (mein alter laden in stuttgart) haben ihn mal angeheuert mit uns und ein paar studenten in stuttgart baumklettern zu machen, thema „nature touching“.
aber das ist ne lange und ne andere geschichte, demnächst schreib ich vielleicht mal was drüber. vielleicht.
In der Kategorie beste Website einer TV-Comedy gewann die Sat.1-Show Genial daneben mit Gastgeber Hugo Egon Balder, teilte die Jury des undotierten Preises am Donnerstagabend mit.
hab ich da was verpasst? die genial-daneben-webseite besteht aus 5 seiten und ein paar emailadressen. wozu bekommt die einen preis als beste website? da schien eindeutig zuviel koks bei der juryentscheidung im spiel gewesen zu sein. oder sind die einfach nur blöd? oder ich.
laut betriebssystem habe ich mir eben eine textdatei von etwa 1 GB grösse vom handy auf den laptop überspielt. hat 2 sekunden gedauert.
„in echt“ ist die datei nur 42 byte gross gewesen, auch wenn der finder 4 KB anzeigt. laut mac os x gilt also 1,00421143 GB = 4 KB = 42 byte — oder so.
auch wenn die eierköppe noch so jammern, als „plattenlabel“ anonym stänkern („hallo klugscheisser“), per „kopierschutz“ und DRM den eigenen markt zerstören — es geht doch: independents, als .mp3 oder .ogg, ohne DRM für preise um die 10 euro/album und 1,20 euro/ track. das schlimme ist: das ist ein alterhut...
gestern eine der anwesenden damen beim satc gucken (kussszene im hausflur): „hach. wie schön! ich will auch noch mal verliebt sein... () achso...ich bin ja verliebt...“
auf dem weg von a nach b (mit dem f) roch es mal wieder nach braunkohle, lange nicht gerochen, ich dachte schon alle heizungen wurden auf gas oder steinkohle oder so umgestellt. aber es gibt ihn noch, den „ost“-jeruch. und der herbst wirkt auch gleich viel winterlicher.
ich liebe die brandeins, das habe ich schon ziemlich oft geschrieben. ein tolles blatt. nur dieses wegschliessen von artikeln finde ich störend. zum glück haben die sysadmins noch ein türchen offen gelassen. hier ist das inhaltverzeichniss der aktuellen brandeins mit allen artikeln zum download als pdf-datei. aber das heft wird trotzdem gekauft oder abonniert!
nachdem herr renner herrn shhhh getroffen hatttte, fing er wohl an ein buch zu schreiben, jetzt füllt sich das internet mit seinen interviews, leseproben und so. demnächst gibts vielleicht bei blogbar auch noch eine diskussion mit über 250 beiträgen/kommentaren, kommt drauf an wie gut und wen don alfonso diesmal provoziert.
das interview mit tim renner in der netzeitung ist schon mal nicht schlecht, die brandeins hat rennner auch interviewt, es auf der webseite aber weggeschlossen und kostenpflichtig gemacht (die pdf-datei kann man sich aber runterladen, hihi). ausserdem gibts bei der motorpresse „exklusive“ vorabauszüge (via der grossartigen kritischen masse). na denn mal kräftig loslesen.
heute habe ich beim mittagessen im „bateau ivre“ birol ünel gesehen, nachdem mir in den letzten 12 monaten mindestens 10 freunde und bekannte erzählt haben, dass er „immer“ dort sei. bin halt ein spätzünder, aber auch nicht so oft im „bateu ivre“.
zuerst erwischte ich mich dabei wie ich birol ünel beim ersten vorbeilaufen an unserem tisch anstarrte. muss daran gelegen haben, dass ich vor drei tagen „gegen die wand“ gesehen hatte und er mir bekannt vorkam. beim drüber nachdenken woher ich ihn kannte, fiel mir dann mein starren auf. war aber ok, mein starren, denn er starrte zurück. er sah exakt so aus wie er etwa in der mitte des films aussah und beschäftigte sich damit am tisch zu sitzen, bier zu trinken, leute anzustarren und durch den laden, machmal auch raus, zu laufen. mal mit, mal ohne mobiltelefon am ohr. einmal lieh er sich auch einen stuhl bei uns aus und lief damit durch den laden.
am tisch sass birol ünels freundin, die sich in der zeit in der er wie ein 20km geher durch den laden flitzte, nicht vom platz rührte und konzentriert las. das die frau birol ünels freundin war erkannte ich an der aussage meiner begleitung, dass die beiden sich regelmässig wild schreiend im „bateau ivre“ stritten und sie ihm einmal kräftig (unter zuhilfenahme ihres gesamten linken armes) die rechte achsel kratzte, worüber er sich sehr zu freuen schien.
meine begleitung erzählte noch wie sie „gegen die wand“ im kino sah und zu ihrem freund sagte: „guck mal, das ist der typ der sich immer mit seiner freundin im »bateau ivre« fetzt“.
ich frage mich noch immer, ob man einem schauspieler in seinem wohnzimmer sagen darf, dass einem seine arbeit äusserst gut gefallen hat. nachdem ich „gegen die wand“ gesehen hatte, wollte ich das eigentlich tun.