selbst am boden liegend, vom gurkenlaster überfahren und schwer verletzt kann er nicht die schnauze halten:
Im Fahrzeug ist er eingeklemmt, aber ansprechbar. Der Autofahrer, der als erster an der Unfallstelle ist, fragt in den Crash-Astra: „Mädel, fehlt dir was?“ Antwort: „Du blöder Hund, ich bin doch der Küblböck!“ Danach klagt der „Superstar“ laut über starke Schmerzen, wird darum vor Ort narkotisiert.
ich weiss ja nicht was mit den hart-schlager-musikanten los ist, aber deren neue „kampagne“ irritiert mich:
„it cool to be a hater! join the international hate campaign! be part of the unique limpbizkit world where fans have faces!“
drei ausrufezeichen? und wie sieht so eine hass-kampagne aus? fensterscheiben einschlagen? „uncoole“ verprügeln? selbstmord-anschläge? entführungen? untätowierte rockmusikanten beschimpfen?
das blöde ist ja; wenn man limpbizkit wirklich sagen würde was man von ihnen hält: die würden einen sofort verklagen...
witzig auch; der webdesigner der band die es cool findet zu hassen reagiert ziemlich ungehalten, wenn er das gefühl hat nicht geliebt zu werden und an seiner arbeit rumgenörgelt wird. wie reagieren solche leute wenn ihnen hass entgegenschlägt? cool?
die new york times findet mel gibsons „the passion of the christ“ nicht gut;
I thought of Homer [Simpson] more than once, [...] as Mr. Gibson presented his new movie, «The Passion of the Christ». [...] Mr. Gibson is [...] a connoisseur of violence...
das ende des films sei doof und homer simpson hätte das ende besser hinbekommen.
was mich wirklich mal interessieren würde: ob die deutschen in ihrem synkronisierungswahn auch diesen film synkronisieren werden? mel gibson legte ja grossen wert auf die angebliche authentizität des filmes und liess seine schauspieler ausschliesslich aramäisch und latein sprechen.
wie keiner weiss und es auch keinen interessiert, benutze ich seit geraumer zeit ein CMS namens ezpublish für wirres. die kommentarfunktion von ez ist doppelt doof; man muss sich umständlich anmelden und einloggen um zu kommentieren. ausserdem gabs immer probleme mit den magic und nicht so magic quotes. editieren ist auch irre umständlich. alles scheisse. schluss jetzt damit. anke groener macht das auch so, also kann es nicht so schlimm sein: kommentarfunktion outsourcen. why not?
denk mit spülmittel - geht das? besser als „trink mit spülmittel“. oder „spül mit spülmittel“. oder „telefonier mit wasser“. auch egal. scheiss kalauer. sowas wollen die leute doch gar nicht lesen (sage ich zu mir selbst). die wollen alle nur pornos mit Sib*l K*killi haben (sage ich der welt). genug. mein traffic limit ist überschritten. bin mal gespannt ob ich die seite schliessen muss für diesen monat.
kürzlich in köln. beim frühstück. bei meiner schwester. auf dem zuckerrübensirup steht: „unter ständiger kontrolle eines lebensmittelchemikers“. ich habe 4 stunden gewartet. aber ich habe keinen lebensmittelchemiker gesehen der das zeug kontrolliert hätte. also eine glatte lüge? trotzdem lecker das zeug.
die bild fragt sich und einen „ experten“ ob der komiker olli dittrich den „nazi-hetzer“ goebbels in einem „fernsehdrama“ spielen „darf“.
der „experte“, goebbels-biograph dr. ralf georg reuth (50) erklärt bild, warum es gefährlich sei, einem Komiker diese Rolle anzuvertrauen: „Goebbels war ein Fanatiker mit teuflischer Überzeugungskraft. Dazu gehörte eine spezielle Mimik, Gestik und Betonung in der Stimme.“
aha! spezielle betonung in der stimme. was experten alles wissen. huh!
der experte warnt: „Aber die Gefahr, Goebbels Rolle ins Lächerliche zu ziehen, ist groß. [...] Die Zuschauer von heute würden denken: Mein Gott, waren die Leute dumm, dass sie auf den hereingefallen sind. Was bei Olli Dittrich vielleicht lustig wirkt, war damals bitterster Ernst!“
genau. deshalb war charlie chaplin als „der grosse diktator“ auch so gefährlich. schliesslich hat er hitler und mussolini ins lächerliche gezogen. bitteren ernst ins lächerliche ziehen! leute lächerlich machen auf die die leute doch hereinfallen sollten! wo kommen wir denn da hin? plötzlich zerstören komiker unsere bitteren erinnerungen, unseren ernst. schluss damit! setzten! verbittern! marsch, marsch, marsch!
freitag/samstag: 23:00h: vorglühen bei bb 00:30h: geburtstagsparty bei matthias 03:40h: notbremse gezogen 03:40h-03:50h: fussweg 03:50h-03-58h: kurzstreckentaxi für 3,- euro 04:00h-04:10h: fussweg 04:10h-04:20h: nicht onaniert, kein-gute-nacht bier, eingeschlafen 08:30h: anruf meines vaters, er habe eine grammatikalische frage bezüglich einer email die er empfangen habe. was es bedeute, wenn ein semikolon, ein bindestrich und mehrere klammern am ende einer email stünden. 08:30h-08:40h: erklärung was ein smiley ist 08:41: mein vater zu mir: „du bist gut!“
obwohl meine schwester eine neue brille hat, sagte sie kürzlich, in köln, in der nähe der uni: „guck mal, alaska döner...“ ich antwortete ihr, das der döner-laden „al-aksa döner“ hiesse und wunderte mich. sehr.
die fas meint es sei das erste gespräch mit der berlinale-gewinnerin sibel kekilli. trotzdem ein lesenswertes interview; also flott zu „star bucks“, da liegt die frankfurter allgemeine sonntagszeitung umsonst rum. oder jetzt auch hier online.
unter anderem zitiert sibel kekilli ihr film-alterego:
„wenn sie ihr leben beenden wollen, dann beenden sie doch ihr leben, aber dafür müssen sie doch nicht sterben.“ ich habe meine vergangenheit beendet, ohne dass ich mich umgebracht habe. ich habe ein anderes leben angefangen.
hier ist die übersetzung der szene aus „lost in translation“, in der der regisseur des suntory-spots bill murray erklärt was er machen soll. den suntory-whiskey gibts also auch in echt.
Wer hätte gedacht, dass die Bild-Zeitung den Berlinale-Gewinn reflexhaft zu einer Hetzkampagne gegen Sibel Kekilli, die Hauptdarstellerin von Gegen die Wand, nutzen würde? Von der „rassigen deutschen Film-Diva“ war die Rede, die „in Wahrheit Porno-Star“ sei. Nicht die angebliche Aufdeckung ist der Skandal, sondern der schmierige Gestus, mit dem man eine Schauspielerin diffamiert, um ihren Regisseur nicht weniger schmierig als vorübergehenden Erfolgsdeutschen zu adoptieren, der „wehendes, drahtiges Schwarzhaar und eine wunderbare olivenfarbene Haut“ besitzt und dennoch „hamburgisch wie Hans Albers“ spricht. „Sie machen uns Deutsche und Türken zu einem Land“, wendet sich die Zeitung an Fatih Akin.
interessant auch, dass die bild den ersten „enthüllungsartikel“, inklusiven den pornobildchen mit denen man die schmierige posse illustriert hatte, vom netz genommen hat. muffensausen? überdosis schleimlösende medikamente? richtungswechsel?