heute abend ein spontanes (nur eine woche im voraus geplant) feierabendbier mit zwei kolleginnen und einem exkollegen getrunken. auf dem weg zum bier mit einem anderen kollegen telefonisch zum spontanen biertrinken verabredet (wir telefonieren am wochenende nochmal). in den terminkalender hatte ich für heute eingetragen 19:00 bis 22:15 uhr bier trinken. tatsächlich um 22:13 bezahlt und um 22:17 aus dem „schwarzen raben“ raus. vorher, aufm klo, kurz überlegt in den aschenbecher neben dem pissoir zu pinkeln, dann aber bemerkt, dass mir der gedanke daran viel mehr spass macht als die durchführung.
ach ja. das fernsehen. da fliegen die vier leute ein, fahren zwei kamerateams auf, einen rennfahrer, ein redakteur springt umher, pr- und werbemenschen sitzen im schatten, opel stellt zwei wagen zur verfügung, ein testgelände wird gemietet und einen ganzen tag lang, von 9 bis 16 uhr wird gedreht, kameras auf und abgebaut, mikrofone werden montiert und demontiert, der rennnfahrer fährt den rechten vorderreifen so brutal um die kurven, dass gummistückchen rausplatzen und das profil an der seitlichen schulter verschwindet und sich als feiner staub an der karrosserie festsetzt und was kommt am ende ins fernsehen?
ein 2-3 minuten langer beitrag, mittelmässig unterhaltsam, der mitten drin abbricht und sagt „das können sie dann bei den hobby-testern in ihren blogs lesen“. nun denn. jetzt kann man hier undda was lesen, geflickertes und gefilmtes betrachten. schon ein bisschen schade, denn lustig wars und lustiges wurde gefilmt, aber vielleicht kommt ja noch was. hier oder da. dann und wann.
die schwadroneuse hat mich gefragt: Warum bloggst Du? ich blogge nicht (mehr). aber ich schreibe aus dem gleichen grund ins internet, warum hunde sich dei eier lecken: ich kann es.
Seit wann bloggst Du? ich schreibe seit ungefähr zehn jahren ins internet (und habe es zwei drei jahre auch „bloggen“ genannt).
Selbstportrait? wirres.net ist ein einziges, lang angelegtes selbstportrait (und ne kontaktanzeige). wer im archiv stöbert kann sich ein urteil darüber bilden, was für ein arschloch ich bin.
Warum lesen Leser Dein Blog? das weiss ich nicht. anfangs diente wirres.net dazu freunde und bekannt über meinen gemütszustand auf dem laufenden zu halten. hat die aber gar nicht interessiert. selbst meine eltern lesen das erst seit ein, zwei jahren. irgendwann kamen fremde dazu und beschimpften mich, was ich denn für ein arsch wäre, was für einen dreck, viel zu klein und mit rechtschreibfehlern durchsetzt ich denn schröbe. und blieben. warum? steht vielleicht bald in den kommenmtaren.
Welche war die letzte Suchanfrage, über die jemand auf Deine Seite kam? 24.08.2006, 00:27: vulva
Welcher Deiner Blogeinträge bekam zu Unrecht zu wenig Aufmerksamkeit? keiner. zuviel bekam allerdings definitiv einer, der sich um eine wurst drehte.
An welche zwei Blogs wirfst du das Stöckchen weiter? ich hasse stöckchen, ich hasse es noch mehr sie weiterzuwerfen. am liebsten, weil er es noch mehr hasst, würde ich es an den popkulturjunkie schicken, aber ich werfe es zu niggemeier und an meinen baldigen lieblingsblogger daniel erk.
toll. nokia erlaubt den blöden nutzern jetzt auch ihre firmware selbst upzugraden (sofern sie einen pc und ein usb-kabel zur verfügung haben, siehe faq). das upgrade auf die version V5.0616.2.0.3 24-04-06 RM84 hat auch super geklappt, nur das zurückspielen der telefon-daten mit dem nokia „content copier“, das klappt noch nicht so rund. aber vielleicht muss man dem ding einfach 6 stunden zeit geben. oder warten bis ne fehlermeldung auftaucht.
[nachtrag] das schrottige nokia backuptool „content copier“ hat es wirklich nicht geschafft meinen backup vom telefon und der speicherkarte zurückzuspielen. ich habe die „initialisierung“ zuletzt nach 4 stunden abgebrochen und die sachen manuell zurückgespielt. dummerweise habe ich irgendwann im eifer des gefechts mit der schrottigen sofgtware die tomtom-speicherkarte gelöscht, von der ich selbstverständlich keinen backup hatte. don hatte glücklicherweise einen. jetzt, mit der neuen firmware steht die kamera tatsächlich nach 3 sekunden zur verfügung. mal schaun ob die akkus auch ein bisschen länger halten.
das was man da in der berliner zeitung liest, kommt für mich einer art journalistischer bankrotterklärung der faz gleich. offenbar war der faz seit april diesen jahres bekannt, dass günter grass als jugendlicher bei der waffen-ss gedient hat. die brisante enthüllung wurde aber offenbar zurückgehalten um sie pünklich zum erscheinen von grass seinem neuem buch pr-mässig ausschlachten zu können.
Die FAZ und ihr gewiefter Herausgeber Frank Schirrmacher haben es aber geschafft, eine mindestens schon im April bekannte Sensation so lange geheim zu halten, bis ihre Enthüllung verlagstechnisch gelegen kam. Der Verlag hatte das Erscheinen des Buches auf September terminiert und konnte den Skandal für Werbezwecke gut gebrauchen. Und so haben die FAZ-Journalisten in Absprache mit dem Verlag die brisante Enthüllung aus Marketingaspekten einfach verschwiegen. (weiterlesen)
die faz als promotion-agentur. klar kann man das machen, aber ich möchte nicht wissen wie viele journalistische grundsätze herr schirrmacher über bord geworfen hat um seine eigenen bücher mit faz-wind im rücken zu puschen oder wieviele artikel in der faz nicht erschienen sind, weil sie wichtige media-partner bei der vermarktung von schirrmachers büchern hätten verschrecken können. wo sind die grenzen? müssen interviews, wie das mit grass, künftig als anzeige gekennzeichnet werden, werden merkel-kritische berichte zurückgehalten, wenn sie schirrmachers neuestes buch in einer talkshow lobend erwähnt? dass man in der apothekenumschau höchstwahrscheinlich nicht allzuviel kritische artikel über die pharmaindustrie lesen wird ist logisch. aber das in einer der führenden tageszeitungen kritischer journalismus mit anzeigenkunden oder buchveröffentlichungsterminen abgeglichen wird ist mal was neues. journalismus nach gutsherrenart.
ganz ähnlich gelagert ist das gebaren der melinda und bill gates stiftung die sich eigentlich auf die fahnen geschrieben hat das elend das bill gates und microsoft in die welt gebracht haben vergessen zu machen und bill gates als gutmenschen zu inszenieren und als „spacko of the year“ aufs cover des time-magazins zu bringen. dann aber anstatt geld gegen armut und krankheit oder für bildung einzusetzen, setzt sich die stiftung nun für die liquidität von medienkonzernen ein (siehe heise newsticker und telepolis). nicht etwa um in china oder afrika die presse- und meinungsfreiheit zu stärken, nein, das geld floss in die kriegskasse der hearst corp. um aufkäufe zu finanzieren. gutmenschentum nach gutsherrenart.
Public Service Announcement The Register regrets to report that the world is about to end. It seems that Iran is going to attack Israel tomorrow, 22 August, with nuclear weapons, and initiate World War III, as famous Islamic scholar Bernard Lewis explains in his recent Wall Street Journal editorial. (weiterlesen)
demnächst auch auf bild.de, wenn die „nachtpraktikanten“ wach geworden sind.
sehr, sehr witzige versuchsanordnung bei herrn klein: einfach den hals mit dem arsch vertauschen. also natürlich nur die worte. mir fielen noch ein:
letzten donnerstag waren mcwinkel, don dahlmann, pia und ix auf einladung von motorvision in kempten. mit dabei zwei opel astra opc (mit 240 ps), tim schrick, zwei kamerateams von motorvision und mc seine kamera. so zeigt mcwinkel bereits 2 tage vor der eigentlichen sendung die wichtigsten szenen, unter anderem mich als putzfrau, als propheten und in zeitlupe. ausserdem sieht man ein erschütterndes geständnis von herrn winkel. keine ahnung wie die herrschaften von motorvision das am mittwoch den 23. august um 20:15 uhr (voraussichtlicher sendetermin) im DSF toppen wollen.
was macht eigentlich alexa hennig von lange? ah. „komplette kurzgeschichten“ aus „super stories“. erschütternd. und ist die wirklich pleite?
die beifahrerin fragt mich heute abend nun schon zum dritten mal ob sie mir eine badewanne einlassen soll. ich muss stinken wie ein wiedehopf.
wer ausser mir hat denn schon post oder cold-calls vom dr. frank huber von der aufstrebenden und vielversprechenden seite „first.info“ bekommen zwecks „Media-Vermarktung“? scheint so ne art höflicher choleriker zu sein (aber durch und durch professionell). und woher kenn ich den namen?
[nachtrag,16.08.2006] herr huber meint ich erweckte den eindruck er würde „cold calls“ machen. tut er natürlich nicht. er fragt vorher per mail an ob er anrufen darf. zumindest bei mir. wollte ja nur fragen. und mir is immer noch nicht eingefallen woher ich den namen kenn.
anruf gestern, nach diversen mails gleichen inhalts: „ich wollte nur sichergehen, dass du dadrüber noch nichts bloggst.“ ich so: „nee, klar, ja.“
wie ich das hasse. einen guten artikel verhackstücken, zerschneiden, anteasen mit „weiter-kklicks“ garnieren bis der user sich dumm und dämlich geklickt hat und der werbefilter fast voll ist. ein anständiger artikel von jörg „h“ böckem über „superman returns“ in der sz wird auf der haupt-sz seite angeteasert, auf zwei seiten (1, 2), dannn wird der leser weiter zum sz-magazin geleitet und muss sich dort durch zwei weitere seiten klicken (1, 2). vier pageviews. für einen artikel. ist das verzweiflung? geht doch auch werbefrei mit einer seite.
wenn ich ahmadinedschads blog (siehe auch spon) in safari angucke sehe ich nix. sehr angenehm, kann eh kein persisch/farsi. da ist gaddafi schon weiter; sein blog geht auch in safari und in englisch.
[gaddafis blog via sascha lobo, dem wie mir nix lustiges eingefallen ist um gaddafi zu verlinken. nur dass mir das nix ausmacht, wenn mir nix einfällt. aber architekten sind ja eh froh, wenn ihnen nichts einfällt.]
nach einem langen streit: typ links [mit schmaler oberlippe]: „du nimmst immer alles viel zu persönlich!“ typ rechts [schnoddrig]: „ja, tu ich auch. aber du auch.“ typ links [beleidigt]: „nö, tu ich nicht!“ typ rechts [patzig]: „tust du wohl. oder willst du mir erzählen du wärst entspannt?“ typ links [unentspannt]: „ja, bin ich!“ typ rechts [immer noch patzig]: „dann kannst du mich ja jetzt auch inn arm nehmen!“ typ links macht ne kurze denkpause, dann: „ja, das kann ich auch!“ und nimmt den typen rechts inn arm.