man soll sich ja nicht über anderer leute rechtschreibung lustig machen. oder grammatik. oder fehler. ausser natürlich bei „porno-ralle“. aber dieser händler hat mich eigentlich auch eher erfreut als belustigt. feiner unterschied wie jeder witzelsüchtige weiss. der händer verkauft nämlich „Becks doze“ und „Pilsator doze“ für je einen euro! „doze“ bitte mal auf der zunge zergehen lasssen.
also auch wenn die damen und herren der CDU den händler wegen fehlendem patriotismus und unwilligkeit die deutsche sprache zu erlernen ausweisen wollen, ich finde das sehr gut und lasse ein ausrufezeichen springen!
fahre gerade durch den „anhalter bahnhof“. wundere mich ob des namens, denn angehalten hat die s-bahn nicht. sollte man eventuell umbenennen in „durchfahrer bahnhof“.
bis zum 24.12. täglich ein neues t-hemd auf wirres.net, als adventskalender-ersatz. für jedes verkaufte t-hemd bekomme ich einen euro provision, die ich entweder verfresse oder rumlungernden punks auf der schönhauser-allee in den becher werfe.
heute inspiriert vom klassischen megawitz: „lieber fettarm als gar keine arme.“
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manchmal ist mir dieser unwitzige typ mit der nervigen und piepsigen stimme doch sympathisch. zum beispiel wenn er sich von einer boxerin die nase brechen lässt oder sich auf pferde setzt die ihn 100% abwerfen werden oder wenn er sich mit einem arroganten, geldgeilen, humorlosen multimillionär und autofahrer anlegt.
der typ mit der piepsigen stimme, stefan raab, hat sich letzte woche über ein sogenanntes „finanzielles investment“ von ralf schumacher in ein tochterunternehmen von beate uhse lustig gemacht (siehe auch bild[blog]). mit seinen schlechten wortspielen „porno-ralle“ und „hard-cora“ hätte er selbst gegen malcolms schlechte witze verloren.
aber schlechte witze gewinnen durch wiederholung, davon kann mein bekanntenkreis ein lied singen, denn diese kunst beherrsche ich besser als raab, leider nicht so öffentlichkeitswirksam wie raab.
„porno-ralle“ allerdings war so blöd sich von diesem schlechten, letze woche ständig wiederholten wortspiel provozieren zu lassen und dem raab seine anwälte an den hals zu hetzen. das ist ungefähr so imagefördernd wie den kanzler zu ohrfeigen, frank elstner sein glasauge zu klauen oder thomas gottschalks kopfpelz mit farbbeuteln zu bewerfen.
den brief von „porno-rallles“ anwälten las raab in seiner sendung vor (windowsmediastream der sendung, via bildblog). selten hab ich bei raab so gelacht. das erfreuliche: nicht nur raab macht sich lustig über ralf schumacher, seine anwälte spielen ihm auch noch 1a pässe zu und eskalieren die sitation, sprich reiten porno-ralle noch tiefer in die scheisse. 1a marketing und ideenlieferung zum nulltarif. „ralles“ anwälte als raabs sidekicks — das ist mal ein innovatives konzept.
jetzt verkauft raab nicht nur t-shirts mit „porno-ralle“ aufdruck, auch käppis und fahnen. zwei neue motive sind auch hinzugekommen: „investment-ralle“ und „anlagerisi-cora“. den erlös der shirts spendet raab angeblich an CORA ev, auch ein brüller.
ein prozsess ralf schumacher vs. stefan raab in der sache „porno-ralle und hard-cora“ wäre ein gefundenes fressen für die boulevard-geier der welt. obwohl — wahrscheinlich würde ich meinen hut vor „porno-ralle“ ziehen wenn er den mut hätte so einen prozess durchzuziehen. hat er aber natürlich nicht. muss sich ja um seine investments kümmern.
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aus der sonntagsausgabe des tagesspiegels, meine lieblingsrubrik „berliner liste“, kleine begebenheiten, in maximal 15 zeilen aufgeschrieben. eine davon heute:
Freitagsfrüh in der U-Bahn-Linie 1 Höhe Dahlem Dorf. Eine Studentin schält eine Frucht. Die ältere Frau gegenüber: „ah, eine Orange, Sie sind für Demokratie in der Ukraine.“ Die Studentin antwortet: „Nein, Demokratie in China. Das ist eine Mandarine.“
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die idee für dieses hemd ist übrigens von frau beat. dankeschön dafür. ausserdem bin ix wieder mal krank, ein herrlicher, fesselnder grippaler infekt.
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wenn ich das richtig verstanden habe, ist cellspotting.com soetwas wie ein mobiles plazes.de. wobei plazes „nur“ netzwerke sammelt, kategorisiert und verörtlicht und cellspotting dasselbe mit mobilfunk-zellen macht. beide bieten so im prinzip ortsgebundene dienste und sammeln die daten, indem sie den benutzer die netzwerke oder zellen markieren, beschreiben und katalogisieren lassen. beides spannend, finde ix.
bei plazes hab ich mittlerweile 22 netzwerke markiert (getagged) und bin damit auf der liste der „topuser“ (registrierung notwendig) auf platz 6, direkt nach joi ito, der hat 23 plazes getagged. eine zelle hab ich auch schon markiert. eigentlich geil, selbstorganisierende, von den mobilfunkunternehmen unabhängige, offene ortsgebundene dienste (location based services).
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Die neue Schmidt-Show hat einen Namen. Bei der Namensfindung konnten die Kreativen endlich einmal ihr volles Potential abrufen. Vorhang auf, die Sendung heißt: „Harald Schmidt“. Kein „Lateshow“, kein „Latenight“, auch nicht „Kaffeeklatsch mit Manuel“. Einfach nur „Harald Schmidt“. Das ist kein Scherz von mir, sondern steht so in der Pressemitteilung der ARD.
da, entgegen meiner vermutung die bild-„zeitung“ nicht über pochers rasierten sack, seine vergangenheit als zeuge jehovas oder seine bettnässerei geschrieben hat, habe ich gestern, wie versprochen, der mini-punkerin die immer vor „meiner videothek“ rumsteht zwei euro gegeben.
eigentlich bettelt die dame ziemlich aggressiv; sie stürmt sehr direkt auf die leute los, guckt ihnen ungeduckt in die augen — man denkt zuerst sie möchte eine auskunft oder hilfe und bleibt deshalb stehen — um sie dann nach kleingeld zu fragen. zum glück reagiert sie auch auf kleine gesten und lässt von einem ab, wenn man auch nur leicht mit dem kopf schüttelt. von mir liess sie auch ab, seitdem ich ihr mal was gegeben habe und am tag darauf nicht.
wie war das nochmal? tue gutes und halt die schnauze. aber was soll ich dann hierrein schreiben?
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