zi­ta­te mit fonts

felix schwenzel in notiert

eben hat­te ich eine schnaps­idee, ob­wohl ich kei­nen schnaps trin­ke. ich dach­te kurz, wie das wohl aus­sieht, wenn man zi­ta­te aus an­de­ren blogs in de­ren schrift­art ein­färbt. ich woll­te es mal aus­pro­bie­ren, jetzt sehe ich, es ist we­ni­ger be­ein­dru­ckend als ich ge­hofft hat­te. aber wie das beim „blog­gen“ so ist, auch wenns scheis­se ge­wor­den ist, kann man es ja trotz­dem ver­öf­fent­li­chen:

me­qui­to.org (EB ga­ra­mond):

Mei­ne Frau hat gro­ße Plä­ne für die Ver­schö­ne­rung un­se­rer Woh­nung. Ihre Plä­ne er­for­dern je­doch im­mer mei­ne tat­kräf­ti­ge Un­ter­stüt­zung. Al­les, was Kraft und Ma­schi­nen ver­langt, wird di­rekt in mei­ne Auf­ga­ben­lis­te ge­schrie­ben. Ich füh­le mich sehr ge­ehrt da­von, wenn ich sehe, was sie mir al­les zu­traut. Ich stren­ge mich na­tür­lich an, die hand­werk­li­che Er­war­tung an mich zu er­fül­len. Viel­leicht macht sie das aber auch mit Ab­sicht. Ich habe sie nach 17 Jah­ren noch nicht ganz durch­schaut.

bei uns ist das an­ders: al­les was kraft und ma­schi­nen ver­langt, neh­me ich aus der auf­ga­ben­lis­te der bei­fah­re­rin raus und schrei­be es in mei­ne lis­te.

eine brot­schnei­de-ma­schi­ne ha­ben wir uns un­ter an­de­rem des­halb ge­kauft, da­mit sich die bei­fah­re­rin we­ni­ger oft beim brot­schnei­den ver­letzt. mei­ne sor­gen um ihre fin­ger be­ru­higt die brot­schnei­de­ma­schi­ne, nur mal so als bei­spiel, dann aber auch nicht wirk­lich. an­de­rer­seits ha­ben die bei­fah­re­rin und ich bei­de eine gros­se af­fi­ni­tät zu ma­schi­nen. wir lie­ben bei­de un­se­re werk­zeu­ge und ma­schi­nen und un­term strich stimmt es gar nicht was ich im ers­ten ab­satz schrieb: wir nut­zen ein­fach bei­de un­se­re ma­schi­nen.

an­ke­groe­ner.de (quat­tro­cen­to sans):

Vor­ges­tern abend gab’s bei mir ei­nen Kra­cher­sa­lat aus den neu­en Meal Plans von Ni­sha, den ich ges­tern noch­mal in der Mit­tags­pau­se ge­noss. Und weil gleich zwei Kol­le­gin­nen das Re­zept ha­ben woll­ten, tip­pe ich es aus­nahms­wei­se mal ins In­ter­web, was ich ei­gent­lich mit den Re­zep­ten aus den Meal Plans nicht ma­che, weil Ni­sha da­mit ihr Geld ver­dient. Aber die­ser Sa­lat soll­te nicht nur von uns Abon­nen­tin­nen ge­ges­sen wer­den!

wir wa­ren auch ein paar mo­na­te abon­nen­ten von ni­sha. das war im­mer sehr le­cker und lehr­reich mit dem food-prep und den teil­wei­se un­ge­wöhn­li­chen zu­be­rei­tungs­ar­ten von alt be­kann­tem. ich glau­be nach ein paar mo­na­ten wur­de es uns dann doch ein biss­chen zu ki­cher­erb­sig und ein­tö­nig, aber den grü­nen sa­lat den anke hier ab­ge­schrie­ben hat, den ko­che ich noch­mal nach.

couch­blog.de (over­pass):

Wie auch im­mer, [Der Schim­mel­rei­ter] ist ein in­ter­es­san­tes, sehr auf­re­gen­des, aber auch ir­ri­tie­ren­des Buch. Be­son­ders die Schluss­sze­ne ist so span­nend er­zählt, wie ich es sel­ten er­lebt habe. Hier kann man das gan­ze Buch on­line le­sena.

ich will die­ses jahr auf je­den fall mehr klas­si­ker le­sen. des­halb ist der link auf den schim­mel­rei­ter voll­text eine no­tiz an mich selbst.