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I love all of these little people. The Warsaw one reminds me somewhat of Rocky from Project Hail Mary. Some of the ones from smaller places have more per­so­na­li­ty, but I feel like the New York and Boston ones are my favorites aes­the­ti­cal­ly. Weirdly, the iconic German Am­pel­männ­chen isn’t among the crowd here.

im wikipedia-artikel sieht man, dass der designer des ost-am­pel­männ­chens (karl peglau) auch einen (auto) ampel-entwurf gemacht hat, der sich aber of­fen­sicht­lich nicht durch­setz­te.








thomas weist auf die zdf-mediathek hin, um dort die inside CDU-doku zu sehen. guck ich aber nicht. ich hab auch schon the office oder stromberg nicht ertragen. und an­de­rer­seits denk ich auch immer: kann man alles peinlich finden und wie ein politiker fordern es besser zu machen. aber besser wäre viel­leicht auch zu sagen: wie. oder zeigen wie.

oder wie arno frank auf spon sagt:

Wer [beim Po­li­tik­ma­chen] keine peinliche Figur macht, wenn ihm fort­wäh­rend ein Mikro vor die Nase gehalten wird, ist herzlich dazu ein­ge­la­den, den Job selbst zu über­neh­men. So geht De­mo­kra­tie. Viel­leicht kann es das ge­gen­wär­ti­ge Personal wirklich nicht. Das kommende Personal, so viel ist sicher, wird es nicht einmal wollen.



Statt die eigene Per­sön­lich­keit aus­zu­drü­cken, eti­ket­tie­ren Nutzer:innen alles, was sie tun und was sie sind, mit einem der zahllosen Labels, die über ihre Bild­schir­me fliegen. Dabei passen sie sich allzu ge­schmei­dig wö­chent­lich wech­seln­den Trends an. Sie schreiben über sich selbst, ohne etwas über sich aus­zu­sa­gen.

Social-Media-Trends bestimmen, was Menschen über sich selbst sagen, wie sie sich kleiden und welche Musik sie hören, nicht aber das eigene Interesse oder der eigene Geschmack. So ver­schwin­den sie im Gleich­strom der Clean-Girl-Ästhetik oder in Cow­boy­stie­feln und Mi­ni­rö­cken in ir­gend­ei­ner Bar. Chic.

was für ein quatsch. diese kolumne hätte genauso gut vor 20, 30, 40 oder 60 jahren er­schei­nen können. dann hätte man statt von social-media-platt­for­men von mas­sen­me­di­en oder me­di­en­kon­glo­me­ra­ten geredet. oder statt tech-bros hätte man zei­tungs­ba­ro­ne, rechts­kon­ser­va­ti­ve me­di­en­mo­gu­le, medien- oder stu­dio­bos­se gesagt. die „gleich­schal­tung“ von geschmack, trends und moden wäre dann statt von „grossen tech­platt­for­men“ aus zeitungen, zeit­schrif­ten, film und fernsehen „diktiert“ worden. davor waren es weltliche und kir­chen­fürs­ten, die uns in die „kon­for­mi­tät“ drängen wollten.

alles, was carla siepmann hier über trends, mode, kon­for­mi­tät, in­di­vi­dua­li­tät und darüber, wie „die jugend“ damit umgeht, schreibt, wird seit jahr­hun­der­ten genauso über „die jugend“ ge­schrie­ben. in der regel sind das al­ler­dings alte, weisse männer, die der jugend fehlende stärke, schwache per­sön­lich­kei­ten oder einen mangel an autonomie, willen und in­di­vi­dua­li­tät vorwerfen.