kategorie: favoriten ×
lieblingströöts november 2025
ich gebe zu, ich schaue nur sporadisch in meine mastodon und bluesky feeds. das merkt man an der mageren ausbeute. früher waren meine favoriten-listen länger, aber das kann auch daran liegen, dass damals mehr favoriten in blogs geschwappt sind, wo ich sie dann aufpicken konnte. dafür sind die favoriten fast alle selbst gepflückt.
andererseits kann ich mir vorstellen, dass die „engangement“ zahlen auf mastodon und bluesky nicht mehr an die zahlen der alten twitter-zeit heranreichen. mastodon und bluesky werden einfach nicht mehr so intensiv genutzt wie früher twitter, oder?
↑ via ← mehr jens-spahn-witze
↑ wirklich schöne kleine geschichte, die sogar ich verstehe ohne nachgucken zu müssen.
via ↓
werbung (ohne werbung)

das sind unsere beiden pfeffer- und salzmühlen die wir auf dem esstisch in der küche stehen haben. die rechte habe ich vor über 10 jahren in hamburg im WMF-store gekauft. die beifahrerin fand sie sehr hässlich, aber wir haben sie behalten, weil sie den pfeffer so gut mahlt. wir haben bestimmt bereits fünf oder 10 kilo pfeffer durch sie gemahlen. tatsächlich verbrauchen wir so viel pfeffer, dass wir pfefferkörner nur noch in kilo-packungen kaufen.
wir haben auch ein paar sehr schöne pfeffer-, gewürz- und salzmühlen. das problem mit denen ist allerdings, dass sie nicht so schön mahlen. keine unserer mühlen schaffte es jemals das doch ziemlich feste himalayasalz zu mahlen. irgendwann hatte ich die nase davon voll immer nur raffiniertes streusalz zu verwenden, während die packung himalayasalz im schrank noch ein paar jahrzehnte auf ihr millionen-alter draufschlug — und fing an online nach der pfeffermühle zu suchen. leider hatten mehrere spülmaschinengänge und der zahn der zeit die markenbezeichnung auf der pfeffermühle ausgewaschen, aber mit hilfe der bildersuche und einem grossen online-händler, fand ich die mühle online ziemlich schnell und kaufte sie für — wie ich finde — ziemlich günstige 16 euro.
und was soll ich sagen: wir sind begeistert. das kilo himalayasalz ist mittlerweile fast alle und die mühle cruncht mühelos durch die steinharten salzkörner. wir haben das mahlwerk auf ziemlich grob gestellt, weshalb wir uns anfangs noch an die grossen mengen salz gewöhnen mussten, die aus der mühle kamen.

das hier ist ausdrücklich keine werbung. aber um meine empfehlung wirksam werden zu lassen, muss ich natürlich den hersteller und das model nennen — denn ich kann diese mühle wirklich empfehlen.
laut herstellerangaben besteht das mahlwerk aus keramik, was mich überhauopt nicht interessiert. mich interessiert lediglich, dass das teil extrem gut (mit pfeffer und salz) funktioniert und offenbar ewig hält.
der hersteller und das model lauten:
silit piccante salz und pfeffermühle
(artikelnummer: 2143237624)
mit diesen angaben sollte es ein leichtes sein, die mühle bei einem händler der eigenen wahl zu finden. wie gesagt, ich habe letztes jahr 16 euro dafür bezahlt.
himalayasalz kann ich nicht empfehlen. es besteht wie alle anderen speisesalzsorten aus nahzu 100% natriumchlorid, stammt in der regel aus mittelgebirgsregionen in pakistan und ist meist überteuert (siehe wikipedia). aber wir hatten halt noch ein kilo seit jahren im regal stehen und wenn das alle ist, wird es mit groben meersalz ersetzt.
befriedigende reparaturen
vor sieben monaten hab ich schonmal öffentlich von den videos von my mechanics geschwärmt: 40 minuten perfektion.
weil my mechanics jetzt offenbar mit seiner datsun-restauration weitermacht, gibt es wieder einen schwung neue videos im kanal, unter anderem dieses video in dem er zwei antriebswellen restauriert.
nachdem ich dieses video gesehen habe, fing der youtube algorithmus an mir wieder ältere videos von my mechanics vorzuschlagen. und ich muss sagen: ich schau die wirklich gerne. dabei zusehen, wie jemand aus alten, rostigen und quietschigen sachen neue, glänzende und quietschfreie sachen macht ist sehr befriedigend. und die videos sind voll mit unangenehmen, aber auch sehr befriedigenden geräuschen, zum beisspiel, wenn zwei teile anstandslos ineinander klacken.
buddenbohm-und-soehne.de: Anmerkungen zur Langlebigkeit, zum Autokauf und zur Medienkunde
Meine Mutter: „Wenn ich morgen versterben sollte …“
Ich: „Also Moment mal bitte, morgen passt mir nun wirklich überhaupt nicht!“
Meine Mutter: „Ja, das will ich dann natürlich berücksichtigen.“
Eventuell habe ich gestern eine weitere Methode gefunden, auf recht leichte Art ein bemerkenswert hohes Alter zu erreichen? Da mal weiter dranbleiben.
lieblingströöts oktober/november 2025
↑ ich fand den gag mit dem geld sparen so gut, dass ich 12 euro ausgegeben habe und jetzt ein buch lesen muss.
↑ via @mmasnik und mspro
unlustig und konstruiert bloggen
markus bloggt unlustiges und konstruiertes und ich musste sehr stark in mich hineinschmunzeln, als ich das las:
Auf dem Rückweg von der Runde mit der Hündin traf ich zwei junge Männer mit ihren Postfahrrädern in meiner Straße. Ich hielt sie gleich an und fragte, ob sie in meinem Haus die Post bereits verteilt hätten. Sie bejahten es. Dann fragte ich, ob es ein Paket für "Pfeifer" gegeben hätte. Daraufhin sagte einer der beiden, sichtlich erfreut: "Ja!" Er sagte, es gäbe ein Paket aus Meran.
Ich sagte: "Ja! Meran!"
Er erzählte mir, dass es ihn heute früh sehr gefreut hatte, als er das Paket in seinem Korb sah. Er käme nämlich aus der Gegend von Meran.
Ich sagte: "Wie schön, da komme ich auch her!"
Er sagte: "Echt? Woher denn?"
Ich so: (erklärte, dass ich bin in Bozen geboren, aber im Gadertal aufgewachsen bin und meine Familie jetzt in Meran lebt.)
Er so: (erklärte, dass er aus Bozen kommt und seine Mutter noch da wohnt.)
Er zog das kleine Paket aus seiner Box und wir unterhielten uns noch eine Weile. Ich fragte ihn, ob er wusste, dass die neue Chefin der Bahn eine Südtirolerin ist. Er wusste es auch nicht. Mich beruhigte das. Ich schrieb meiner Frau vom Bozner Postboten.
Sie sagte: "Uh, das kannst du sicherlich verbloggen."
Ich sagte: "Nah, das ist eher unlustig und es wirkt konstruiert."
Und sie so: "Ja vielleicht."
→ weiterlesen …
Die Schutzheilige von Netflix, Hildegard von Bingen
Gabriel Yoran (@GabrielBerlin) 28.07.2017 9:31
manchmal bin ich froh, dass ich früher lieblingstweets nicht nur eingebettet, sondern kopiert habe. auf twitter ist der tweet von gabriel yoran mittlerweile verschwunden, aber die „an diesem tag“ funktion in der beilage hat ihn mir heute wieder vor die füsse gespült. und wie bei allen guten witzen, hab ich 4 sekunden gebraucht um ihn (wieder) zu verstehen.
bloggen und demut
lieblingströöts september 2025
wenige trööts, aber dafür mit kalauer.
in diesem sinne fragte ich mich heute früh beim morgenspaziergang: muss es statt „unbefugten ist das betreten verboten“ nicht heissen: „unverfugten ist das betreten verboten“?
lieblingströöts august 2025
die favoriten-ernte des letzten monat ist etwas erbärmlich. ich muss aber auch sagen, dass ich weiterhin den meisten lese-input aus meinem rss-reader bekomme und das fediverse nur gelegentlich besuche und nicht als regelmässige informations-quelle nutze. ich glaube dieses format kann ich guten gewissens aufgeben.
We must all suffer one of two things: the pain of discipline or the pain of regret. Discipline weighs ounces, but regret weighs tons. Every day, you are choosing which one you will carry.
neues aus dem maschinenraum (und lieblingströöts juli 2025)
das sind diesen monat eher weniger lieblings-trööts geworden. aber eigentlich ging es mir hier auch wieder mehr um technisches gedöns, wie möglichkeiten trööts und tweets datenschutzfreundlich, also ohne tracker einzubinden. der erste embed ist tatsächlich auch ein tweet, der von bird.makeup „gebridged“ wird. das geht mit beliebigen tweets, für den fall, dass es sich nicht vermeiden lässt, nochmal etwas auf twitter gut zu finden. auch wenn ich hier temporär nochmal cloudflare aktivieren musste um die seite aus dem neuen maschinenraum auch über ipv6 ausliefern zu können, ist die seite tracker-frei.
ansonsten ist auch neu, dass ich hier einbettungen mit mehr als einem eingebettetem bild bauen kann.
und wenn ich schon dabei bin diesen beitrag hier als „aus dem maschinenraum“ zu nutzen.
ich lasse jetzt serverseitig trennen, statt browserseitig. das geht, indem ich texte mit eingebauten „weichen trennzeichen“ ausgebe, also eben serverseitig worte trenne, mit diesem plugin der die phpSyllable bibliothek nutzt (den plugin hab ich leicht erweitern müssen). so sieht dieser absatz (ohne links) dann im quelltext aus:
<p>ich las­se jetzt ser­ver­sei­tig
tren­nen, statt den brow­ser. das geht,
in­dem ich tex­te mit
ein­ge­bau­ten „wei­chen
trenn­zei­chen“ aus­ge­be, also eben
ser­ver­sei­tig wor­te tren­ne, mit
die­sem plug­in der die phpSyllable
bi­blio­thek nutzt (den plug­in hab ich
leicht er­wei­tern müs­sen).</p>
lieblingströöts juni 2025

carl sagan sagt hier eigentlich alles was man so sagen kann zur frage „is there any type of God to you?“. in einem satz: man muss da schon differenzieren und sehr genaue sprache benutzen. mir gefiel das alles sehr, auch die art wie fragender und antwortender miteinander umgingen. das ist bei dieser art diskussion ja nicht immer gegegebem.
weil mir das video so gut gefiel, habe ich aus der youtiube transkription und mit hilfe von chatGPT und etwas korrekturlesen einen lesbaren text erstellt. wer das auf deutsch lesen will kann ja selbst ein LLM in der nähe fragen.
Q: My question is: Given all these demotions, what is your personal religion, or is there any type of God to you? Like, is there a purpose, given that we're just sitting on this speck in the middle of this sea of stars?
Now, I don't want to duck any questions, and I'm not going to duck this one, even though I have high religious personages who are close friends of mine in this room.
But let me ask you: What do you mean when you use the word God?
Q: Well, I guess what my question is… it's like: Is there a purpose? I mean, given all these demotions, why don't we just blow ourselves up?
Why don't we?
Q: Yeah… What is our purpose?
I mean, let me turn the question around: If we do blow ourselves up, does that disprove the existence of God?
Q: No, I guess not.
I mean, it'll be a little late to make the discovery, but still, yeah…
Q: I guess what I'm asking is, since we kind of make God almost go away in this — and I don't mean he, because who knows what God is
But still, saying he makes it sort of icky, doesn't it?
Q: Yeah. It's tough.
We like it to be a he, don't we?
Q: Yeah. We've been trained to think of it as a he. It seems that through the ages, humans have created a mythological framework that has always involved some kind of higher spiritual powers.
Every human culture has done that.
Q: As that goes away — as we know more and more — it seems harder and harder to prove that anything might exist like that. Where does that leave us?
On our own.
Which, to my mind, is much more responsible than hoping that someone will save us from ourselves, so we don't have to make our best efforts to do it ourselves.
And if we're wrong, and there is someone who steps in and saves us — okay, that's all right. I'm for that. But we've, you know, hedged our bets. It’s Pascal's bargain run backwards.
I'll say another word. The word God covers an enormous range of different ideas. And you recognize that in the way you phrased the question — running from an outsized, light-skinned male with a long white beard sitting in a throne in the sky and tallying the fall of every sparrow (for which there is no evidence to my mind — if anybody has some, I sure would like to see it) — to the kind of God that Einstein or Spinoza talked about, which is very close to the sum total of the laws of the universe.
Now, it would be crazy to deny that there are laws in the universe. And if that’s what you want to call God, then of course God exists.
And there are all sorts of other nuances. There is, for example, the deist God that many of the founding fathers of this country believed in — although it is a secret whose name may not be spoken in some circles — a do-nothing king, the God who creates the universe and then retires, and to whom praying is sort of pointless. He's not here. He went somewhere else. He had other things to do.
Now, that's also a God. So when you say “Do you believe in God?” — if I say yes, or if I say no, you have learned absolutely nothing.
Q: I guess I'm asking you to define yours, if you have one.
But why would we use a word so ambiguous, that means so many different things?
Q: It gives you freedom to define it.
It gives you freedom to seem to agree with someone else with whom you do not agree. It covers over differences. It makes for social lubrication.
But it is not an aid to truth, in my view. And therefore, I think we need much sharper language when we ask these questions.
Sorry to take so long in answering this, but this is an important issue.
lieblingströöt mai 2025
oh no

gefunden in meiner mastodon timeline (via) und auf webcomicname.com in ein rabbit hole gefallen und bis 2016 durchgescrollt.
lauter tolles zeug, alles mit der pointe „oh no“. meine lieblinge: live, the internet creator returns, art in a time of crisis, needy, muse.
40 minuten perfektion
vor ein paar monaten habe ich glabe ich alle videos im my mechanics kanal weggebinged. das sind sehr lange videos, in denen ein schweizer (?) schlosser alte sachen restauriert. und das mit einem gewissen anspruch an perfektion. wenn die schrauben eines werkstücks nicht mehr schön genug sind, dreht er sich neue und vernickelt sie, falls nötig.
hätte ich nie gedacht, aber es ist sehr befriedigend jemanden beim sandstrahlen, feilen, abfasen von scharfen kanten oder neu drehen von gewinden zu beobachten.
gesprochen wir in den videos nicht, musik gibt’s auch keine, aber das ist ehrlichgesagt auch gut so.
eben habe ich mich sehr gefreut, als in meiner youtube-timeline eine neues my mechanics video auftauchte. ich empfehler das jetzt, ohne es vorher gesehen zu haben.




