lesestoff
paulsen herzzereissend. lu beim friseur (via). ist bastian sick osterhase1980? egal, hauptsache gude laune.
[junge, junge.ix bin zu blöd zum linken. jetzt stimmen text und links, nach 4 stunden.]
paulsen herzzereissend. lu beim friseur (via). ist bastian sick osterhase1980? egal, hauptsache gude laune.
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welcome to the new world of web 2.1. (endlich, ein standard konformer blink-tag!)
in der aktuellen brandeins hat mercedes bunz (bloggt hier) einen artikel über webzwonull geschrieben. liest sich, wie erwartet, gut und verbreitet keine ammenmärchen oder blödsinn. leider ist der artikel („Wenn der Kunde handelt“) noch nicht im volltext online. in der gedruckten ausgabe befinden sich am ende des textes ein paar links über deren nutzwert man sich streiten kann, denn wer kennt amazon, ebay oder google noch nicht? und obwohl johnny haeusler vom spreeblick im artikel zu wort kommt, gibts keinen link zu spreeblick. wohl aber flickr und last.fm. und da hat die redaktion oder der satz ganze arbeit beim verhunzen geleistet: statt www.last.fm steht dort www.last.fun. lange nicht mehr so gelacht.
mir hat man immer gesagt, popel essen sei eklig. stimmt wahrscheinlich auch. allgemein ist das meiste am menschen, selbst oder gerade wenn es aus dem eigenen körper stammt, nicht zum verzehr geeignet. sogar die eigene spucke ruft bei den meisten menschen ekel hervor, sobald sie den mund verlassen hat. von fäkalien mal gar nicht zu reden, auch wenn es den einen oder anderen gibt, der mit dem mittelstrahl-urin gerne auch mal gurgelt oder morgens ein warmes glässchen davon trinkt.
ich gebe zu, ausser meinem tränen, meinem eigenen blut, einem gelegentlichen hautfetzen den ich mir von der hand oder schnittverletzungen nage, esse ich nichts menschliches, noch nicht einmal meine selbstproduzierten haferflocken. soweit ich weiss ist es ja auch verboten menschenfleisch zu essen. das hindert aber tom cruise offenbar nicht daran, die plazenta seiner freundin kati holmes nach der geburt ihres kindes aufessen zu wollen, samt nabelschnur. roh. steht so bei dlisted und den top-seriösen britischen „life style extra showbiz news“. tom cruise kann einem schon angst machen, wie damals bei oprah.
[nachtrag]
mein leser eay hat ein leckeres mutterkuchen-rezept aufgetan.
[nachtrag 19.04.2006]
noch ein plazenta-rezept, via mayweather.
ich möchte in der zeit in der ich mich vornehmlich um meine eigenen eier gekümmert habe, meine gelangweilten und teilweise bereits sorgenvollen leser auf das weblog axonas hinweisen, insbesondere auf diese artikel (Euroweb - eine Spurensuche, „Ich sah keinen Grund für Mißtrauen und unterschrieb.“ und PROXIMEDIA - wiederholt sich Geschichte? Nun, manchmal vielleicht schon) und sicher auch einige weiteren in der nächsten zeit. die geschichte entfaltet sich langsam und wird zunehmend interessant.
einen hinweis auf dieses blog möchte ich mir auch erlauben, auch wenn der eigner noch mit der einen oder anderen technischen schwierigkeit kämpft.
heute zum ersten mal mit kompressionsstrumpf gefickt.
herr sebas ganz verschlossen.
so geht man vorbildlich mit kritik um. probleme einfach immer an die rechtabteilung leiten. nie normal reden. immer den erstkontakt den kommunikationsprofis von der rechtsabteilung überlassen. denn so sorgt das für entertainment; ich freu mich immer wenn der knüwer explodiert.
selbst der schockwellenreiter hat den unterhaltungswert schon bemerkt.
manchmal löst boingboing bei mir kaufreflexe aus:
hihi.
so will ich auch mal schreiben wen ich gross bin:
It‘s hard to remember a time when Britney Spears didn‘t look like a beached whale, desperately trying to look sexy while flopping on the beach. (weiterlesen und video gucken beithesuperficial)
[nachtrag]
text wurde geändert.
sebastian Handke im tagesspiegel von 9. märz über das remake vom „rosaroten panther“ mit steve martin:
Zu den Pflichten eines Darstellers gehört mitunter auch die Verkörperung eines Betrunkenen. Es gibt dafür eien Grundregel: Spiele jemanden der so tut, als sei er NICHT betrunken! Dieser feine, aber erhebliche Unterschied gehörte zur komödiantischen Virtuosität des großen Peter Sellers.
turi2 heute mal ohne sinnfreies arsch und titten-bild, ohne hohles troll geseihe, aber dafür mal richtig lesenswert und mit einem link zu einem fussball-hänger (wmv, 2,5 MB).
[nachtrag 12.04.2006]
es las sich ja ganz gut. aber wenn ich mir das ding wie johnny oder heise mal näher angeschaut hätte, hätte ich merken müssen, dass turi der zweite nichts als aalglatte pr-scheisse schrob. try again peter.
eben habe ix auf dem klo unterhalb der klowand eine zeitung liegen sehen. darin eine anzeige der citibank. offenbar werben die auch in deutschland mit diesem slogan: „citibank, live richly“.
das hört sich an wie werbung für ein china-restaurant. soll wohl heissen, dass man bitteschön wohlhabend leben solle. aber ich dachte immer wohlstand kommt von arbeit und ncht vonner bank?
ende letzten und anfang dieses jahres, die presse kochte gerade in rudeln die vögelgrippen-panik von höhepunkt zu höhepunkt („ANGST!“, „FURCHT!“, „ERREGER!“), da konnte man vereinzelt auf plakatwänden den werbe-super-gau betrachten: werbung für bifi geflügel-salami. geiles timing, zusammen mit der einführung der vögelgrippe in europa die bifi geflügelsalami auf den deutschen markt einführen. die plakate verschwanden bald wieder, im supermarkt habe ich das zeug noch nie gesehen und ich dachte die bifi geflügelsalami ist dahin zurückgekehrt wo sie herkam, ins nirgendwo, ins nichts oder die käfighaltung.
heute surfte ich die sehr schwer beeindruckende seite der pr-agentur worx ab, weil ich im jonet las, dass man dort für den fifa-trademark-verein diesen bescheuerten löwen ohne hose und nem fussball inner hand „promotet“. über was stolpere ich dort? eins a marketing-geschwätzt zum thema geflügelwurst für zum fremdschämen. da werden von den PR-ofis „geschmacksnerven befügelt“ und „fans von geflügel“ wird „purer genuss“ versprochen. promt frage ich mich, wer zum teufel ist fan von geflügel? gibt es geflügel-fanclubs? sollte es einen geflügel-fan auf dieser welt geben, ich bitte ihn sich bei mir zu melden. ich möchte ihn unbedingt treffen.
aber halt. vielleicht gibt es ja wirklich geflügel-fans, denn laut worx wird „geflügel in deutschland immer beliebter“. wow! die deutschen schaffen es sich gegen trends zu stemmen und leben nicht nur in solidarität mit potenziell infektiösem flatter-vieh wie es einst jesus mit den aussätzigen vormachte, nein, sie lieben es auch zunehmend. das muss das verdienst der kommunikationsprofis bei workx sein. obwohl die in aller bescheidenheit das ziel ihrer „kommunikationsmassnahmen“ nur mit der „ankündigung der produktneuheit in publikums- und fachpressemedien“ angeben. naja. immerhin in ein blog haben sie es schon geschafft.
(weitere informationen zur geflügelsalami gebe es auf bifi.de: in der tat. dort finde ich folgende information: die bifi-geflügel-salami verleihe „zwar“ keine flügel, schmecke aber „einfach“ lecker. mehr nicht. ach doch. ein filmchen!)
[nachtrag]
jetzt bin ich verwirrt! ich habe weitere informationen gefunden, einfach hier auf den qualitäts-stempel klicken. dort steht dann: „Zur Herstellung aller BIFI-Produkte verwenden wir reines Rind-, Puten- und Schweinefleisch, Speck und Gewürze.“ und warum heisst das dann „bifi geflügel“ und nicht „bifi geflügel, rind, schwein und speck“?
wer hat das gesagt?
I’ve always had a great voice. You either have it or you don’t. It’s something you’re born with. I’m a brand, a model, an artiste, an actress, a designer. I write books.
muss jemand unglaublich talentiertes, kluges und bescheidenes gewesen sein. ein blogger? (lösung)
[nachtrag]
alter schwede, die olle brunzette kann was! und bewegen kann sie sich! und reden! sieht man hier.
lobo disst seine eigene headline.
[nachtrag]
mtv stoppt die popetown-werbung „vorerst“, meldet kress.de. möchte mal wissen ob die auch diesen oder jenen blogeintrag „stoppen“. können die das?
ende märz wurde ich von qype auf ein kleines preview-„event“ eingeladen. stephan uhrenbacher und sein qype-team stellten dort qype mit sushi und etwas zu wenig bier vor. ein kleines feines event mit ein paar bloggern, journalisten und freunden und eine kleine feine idee die die sich dort ausgedacht haben. besonders geschickt natürlich blogger einzuladen, die beherrschen ja angeblich dieses „virale marketing“, auch wenn sie sich nach solchen events auch immer darüber beschweren, dass nicht genug bier dagewesen sei und sich wundern, dass man sushi auch mit dosenthunfisch herstellen kann. wie perfekt die qype marketing und pr-maschine funktioniert (sie heisst mark pohlmann, ist normalerweise pressesprecher bei sinnerschrader und bloggt auch), zeigt sich daran, dass qype bereits vor dem offiziellen vorstelllungstermin und launch eine mehr als lobende erwähnung in der zeit bekam.
ich schweife ab. das was stephan uhrenbacher (kein unbeschriebenes blatt in sachen internet) da vorstellte hatte tatsächlich das potenzial mich leicht zu euphorisieren, vielleicht auch weil die idee so einfach ist. sie lässt sich, wie jede gute idee, in einem satz beschreiben oder in den sand am strand skizzieren (obwohl letzteres eigentlich eher für gute logos gilt). qype ist eine art gelbe seiten mit kommentar- und taggingfunktion. hinter qype steht eine ganz normale telefon-datenbank und jeder registrierte benutzer kann jede adresse, jede firma, jedes restaurant nach gutdünken bewerten, kommentieren und verschlagworten. den italiener bei mir um die ecke muss ich mir also nicht aus einer riesigen liste aus hunderten „restaurants“ raussuchen, sondern auch, wenn den italiener jemand so „getaggt“ hat auch nach „italiener“ oder „pizza“. ausserdem sehe ich nur an der wertung des restaurants, sondern auch an der kommentarhäufigkeit ob in dem laden etwas los ist. die tags können mir unter umständen bereits nachdem ich die postleitzahl eingegeben habe ein gutes bild geben von dem was dort los ist. so sieht das beispielsweise bei mir zuhause, bei „10437“ aus:
ich gestehe, ich bin schon länger ziemlich begeistert von der idee der des taggens, der folksonomy. dass es funktioniert, wenn auch einige daran zweifeln, zeigt flickr und bespielsweise die cluster die flickr daraus bildet. dass es auch mit qype funktionieren wird, da bin ich ganz sicher und es wird sich auch zeigen, wenn erst mal ausreichend benutzer mitmachen. tags und „folksonomy“ sind die trampelpfade der benutzer. da wird es sicher die eine oder andere sackgasse geben, aber der nutzen wird überwiegen.
was mir bei qype noch fehlt ist eine funktion, ähnlich wie bei flickr, mit der man eigene kommentare über eine weblogschnittstelle ins eigene blogstellen kann. und links die man in die eigenen kommentare einbauen kann, warum nicht grossartige dinge wie restaur.antville.org verknüpfen? ausserdem will ich rss für alles, ein knackiges api, kurz: ich will mehr flickr bei qype!
wenn jemand interesse am qype-beta-testen hat, neuerdings kann man als qype benutzer auch andere benutzer einladen. ich habe noch 19 einladungen parat.
[nachtrag]
im zusammenhang mit qype vielleicht interessant was spon zur lokalen suche so palavert:
Während die Branchenriesen für Europa blind sind, bieten hiesige Anbieter bequemen Service bei der Suche nach Kino oder Kneipe - kostenfrei.
[nachtrag 11.04.2006]
dem geschmacksberater sein beitrag zu qype tut mir ganz gut gefallen. echt jetzt:
Dem Geschmacksberater sein Bauchgefühl fehlt aber bei dem aalglatten Start der Sympathie-Faktor. Irgendwie fehlt etwas die frische Idee, die es erst wirklich interessant macht (gemeint sind nicht Ecken und Kanten wie sprödes UI -der Bilderzoom ist übrigens cool- oder wenn der Server die Grätsche macht). (weiterlesen beim geschmacksberater)
wie nennt man einen vollbart wo nur die schnurrbarthaare um den mund und das kinn rasiert wurden? invers-gesichtsfotze? invers-hauth? hat jemand schon mal sowas gesehen? könnte das ein trend werden?