sat1.re­de­sign eja­cu­la­tio prae­cox

felix schwenzel

men­no, al­les ka­putt. da wird so toll an­ge­teasert, und dann steht da nix.

[nach­trag]
jetzt gehts — ein biss­chen.

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blog­dings, mensch­lich ge­se­hen

felix schwenzel

herr lum­ma und herr knü­wer ha­ben das ja schon vor ein paar ta­gen be­hau­pe­tet ur­su­la „mensch­lich ge­se­hen“ von der ley­en habe kei­ne ah­nung vom blog­gen:

An ei­nem Blog­ging mit­zu­ma­chen, war eine neue und wert­vol­le Er­fah­rung für mich.

das ge­gen­teil ist der fall! sie mein­te na­tür­lich „blog­dings“ als sie „blog­ging“ schrob. eine ech­te in­si­de­rin und wir­res-le­se­rin, be­stimmt.

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ran­dow „er­klärt“

felix schwenzel

sehr in­no­va­tiv, mal schaun ob die län­ger durch­hal­ten als das bild­blog:

Ham­burg, 1. Au­gust 2005: Seit dem 1. Au­gust ha­ben Le­ser von ZEIT on­line die Mög­lich­keit, auf der Web­site www.zeit.de Kom­men­ta­re zu Ar­ti­keln zu ver­öf­fent­li­chen so­wie die Kom­men­ta­re an­de­rer Le­ser zu be­wer­ten. „Die Le­ser von ZEIT on­line ge­ben uns oft der­ma­ßen in­ter­es­san­tes Feed­back, wes­halb wir uns dazu ent­schlos­sen ha­ben, sie an den In­hal­ten von ZEIT on­line stär­ker mit­ar­bei­ten zu las­sen als bis­her“, er­klärt Gero von Ran­dow, Chef­re­dak­teur von ZEIT on­line.

noch gehts nicht. und man­che kom­men­ta­re wer­den auf im­mer und ewig un­be­ant­wor­tet blei­ben.


halt die nuhr, du diet­loch

felix schwenzel

dieter nuhr, symbolbild

das wort arsch­loch sitzt bei mir ge­ra­de et­was lo­cker (im­mer­hin hat es mich in die zei­tung ge­bracht), aber ich habe eine wich­ti­ge bot­schaft zu über­mit­teln:

alle, aus­nahms­los alle, die die­ses sau­doo­fe die­ter nuhr zi­tat „Wenn man kei­ne Ah­nung hat, ein­fach mal Fres­se hal­ten“ be­nut­zen, sind arsch­lö­cher! dum­me, ah­nungs­lo­se arsch­lö­cher dazu. denn wie kann man ei­gent­lich mehr ah­nungs­lo­sig­keit de­mons­trie­ren, als sei­ne mei­nung mit der mei­nung ei­nes mit­tel­mäs­si­gen, haa­re­fär­ben­den ko­mi­kers aus­zu­drü­cken?

wie er­bärm­lich dumm muss man sein, um in dis­kus­sio­nen oder kom­men­ta­ren mit frem­der, dump­fer zun­ge zu ar­gu­men­tie­ren und sich da­bei auch noch be­son­ders pfif­fig fin­den?

drü­cke ich mich un­ver­ständ­lich aus? dann sage ich es mal mit josch­ka fi­scher: „Mit Ver­laub Herr Prä­si­dent, Sie sind ein Arsch­loch.“ aber viel­leicht soll­te ich es lie­ber mit paul-hen­ri spaak sa­gen: „Die Dumm­heit ist die son­der­bars­te al­ler Krank­hei­ten. Der Kran­ke lei­det nie­mals an ihr. Aber die an­de­ren lei­den.“ oder bes­ser noch mit jo­hann gott­fried seu­me: „Faul­heit ist Dumm­heit des Kör­pers. Dumm­heit ist Faul­heit des Geis­tes.“

hier noch­was für die freun­de der cut&pas­te-dis­kus­si­ons­kul­tur, zu be­nut­zen wenn man mal über ein nuhr-zi­tier-loch stol­pert, mit und ohne link:


Wie schon Fe­lix Schwen­zel sag­te: „Wenn man kei­ne Ah­nung hat, ein­fach mal Nuhr zi­tie­ren.“


Wie schon Fe­lix Schwen­zel sag­te: „Wenn man kei­ne Ah­nung hat, ein­fach mal Nuhr zi­tie­ren.“

aber jetzt hal­te ich arsch­loch erst­mal die fres­se.

(de.wi­ki­quo­te.org/wiki/Die­ter_Nuhr)


in­ter­es­san­te the­men, güns­ti­ger preis

felix schwenzel

„in­ter­es­san­te the­men, güns­ti­ger preis“ ist nicht etwa die neue wir­res-selbst­be­schrei­bung, son­dern die ak­tu­el­le me­ta­mac-knal­ler rss-wer­bung. hab ix doch schmun­zeln müs­sen „re­spek­ti­ve“ la­chen.


un­ter­schrif­ten

felix schwenzel

woll­te man, aus wel­chen grund auch im­mer, die par­tei un­ter­stüt­zen, könn­te man das tun in­dem man un­ter­schrif­ten sam­mel­te.


erz­kon­ser­va­ti­ve hand­spiel­pup­pen und na­zi-te­le­tub­bies

felix schwenzel

es gibt im­mer wie­der din­ge die mich wun­dern. das eine ist die af­fi­ni­tät von co­nan o’bri­en zur deut­schen kul­tur (sie­he u.a. hier), das an­de­re ist, wer so al­les ei­nen mac be­nutzt. in die­sem fal­le wun­de­re ix mich über die bei­den schmud­del­kin­der aus der rech­ten ecke stram­men kon­ser­va­ti­ven die ihre iden­ti­tät von zwei hand­spiel­pup­pen ab­kup­fern ab­lei­ten; die be­nut­zen — wie die gu­ten im kino — os x und ha­ben ei­nen wun­der­ba­ren klei­nen rip von co­nan o’bri­ens late night: tri­umph der la­tenight. down­load ist ein biss­chen kom­pli­ziert, aber so ist das halt bei den kon­ser­va­ti­ven: vor­ne bier­de­ckel, hin­ten ak­ten­ord­ner.

[evtl. geht die­ser link zum dir­ke­ten down­load, falls nicht, be­scheid?]

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wir­res ge­fast

felix schwenzel

heu­te fand ich ein voll­zi­tat die­ser klei­nen ge­schich­te in der frank­fur­ter all­ge­mei­nen sonn­tags­zei­tung. also ei­gent­lich fand ich es nicht, ich muss­te erst hin­wei­se per email emp­fan­gen be­vor ich es fand. zwei tol­le vor­tei­le von die­ser bauch­pin­se­lei: eine su­che nach „wir­res.net“ bei faz.net bringt jetzt ge­nau ein such­ergeb­nis und der bei­trag wur­de kos­ten­los in „clas­sic-recht­schrei­bung“ kon­ver­tiert.

[nach­trag]
die ring­fahn­dung hat ei­nen pa­pershot.


wä­sche, klam­mer

felix schwenzel

seit zwei­ein­halb wo­chen tra­ge ich nun eine neon-gel­be wä­sche­klam­mer am re­vers und schon be­rich­tet die faz dar­über, qua­si:

Laß mal ste­cken
Kon­kur­renz für die Aids-Schlei­fe: Die De­si­gner hef­ten den Män­nern neu­er­dings lus­ti­ge Bro­schen ans Re­vers

„Sei kein Frosch, tra­ge Bro­sch'“: So un­ge­fähr könn­te das Mot­to lau­ten, mit dem et­li­che Mo­de­häu­ser den Män­nern der­zeit ans Re­vers wol­len. Den Män­nern? Tat­säch­lich, das Mo­de­ma­ga­zin „Gen­tle­man's Quar­ter­ly“ etwa po­saun­te schon im Früh­jahr: ...

der ar­ti­kel ist kos­ten­pflich­tig und lohnt sich nicht zu le­sen. er dien­te ja nur ei­nem klei­nen schlech­ten gag.

hier ist das gan­ze klam­mer-bild, auf­ge­nom­men auf der spree­blick fu­tu­ra bold 6.0 von tan­ja. die klam­mern ver­kau­fe ich bald für an­de­re mode- un dstil­be­wuss­te men­schen, für 12 euro das stück, hier auf der sei­te.


dan­ke!

felix schwenzel

vie­len dank für die­senm hin­weis lie­bes in­es­hx­wap@rie­sen­schwaen­ze­fi­cken­girls.com:

Hi.

Wir schi­cken dir die­se Nach­richt um dich
über un­se­re neus­ten Up­dates un­se­rer neu­en
un­zen­sier­ten Teen­fick Sei­te zu in­for­mie­ren.


schwach­wich­tig

felix schwenzel

ul­ri­ke har­rer, die schwes­ter vom zeit-aus­hilfs-lau­da­tor wolf­gang har­rer, outet sich bei mar­cel von par­tei­buch, dem ade­li­gen ego-po­lit-rit­ter mit pa­tho­lo­gisch er­höh­ter re­le­vanz-wahr­neh­mung als hin­ter­häl­ti­ge pet­ze. sie will doch tat­säch­lich ih­rem bru­der wolf­gang ver­ra­ten, dass über ihn und sein auf­re­gen­des le­ben in ei­nem pri­va­ten web­log ge­mun­kelt und ge­mut­masst wur­de:

[Ich bin] ganz er­staunt was mein klei­ner Bru­der an­geb­lich al­les so an­stel­len soll. Muss ihm die­se Sei­te mal mai­len, wird sich be­stimmt schlapp­la­chen über die schwach­wich­ti­ge Dis­kus­si­on, die hier ge­führt wird

re­spekt muss ix der „gros­sen“ har­rer schwes­ter über­rei­chen für die re­le­vanz­po­li­zei­li­che wort­schöp­fung „schwach­wich­tig“.

nur eins noch, könn­te man im um­feld des zeit­ver­la­ges nicht ein­fach mal dar­auf ver­zich­ten, wie je­der ix-be­li­bi­ge blog­ger, im voll­trun­ke­nen zu­stand gross­kot­zi­ge und wich­tigt­fin­de­ri­sche äus­se­run­gen in die welt hin­aus­zu­bla­sen, an­statt sie wie je­der ei­ni­ger­mas­sen ver­nunft­s­be­gab­te mensch still und lei­se zu emai­len oder auf pri­vat­ge­sprä­che zu be­schrän­ken?


pi­ra­ten­abend

felix schwenzel

ein sehr net­ter abend bei der spree­pi­ra­tin, eine ex­klu­si­ve gäs­te­lis­te, so­gar eine alte nase aus stutt­gart traf ix wie­der. nur das auf­dring­li­che arsch­loch mit dem „usu­al su­spects“ t-shirt nerv­te. aus­ser­dem be­stä­tigt be­kom­men, dass mc win­kel mzieh­win­gel aus­ge­spro­chen wird und dass die spree­pi­ra­tin ih­ren na­men zu recht trägt we­gen ih­res ver­hand­lungs­ge­schicks mit ver­mie­tern. und das bier war klas­se — als es noch da war.

[nach­trag]
der herr den ich 2/3 voll­ge­tankt wei­ter oben als „arsch­loch“ be­zeich­ne­te ist wahr­schein­lich gar kei­nes, zu­min­dest nicht in dem sin­ne in dem man das wort sonst ver­wen­det und vor al­lem wo­mög­lich gar nicht aus dem grund der mich zu der aus­sa­ge in­spi­rier­te. auf­dring­lich ist er — selbst­ver­ständ­lich — auch nicht. er wirk­te nur so. aber er schreibt sehr, sehr ko­mi­sche emails.

[nach­trag 2]
herr win­kel fasst die ver­an­stal­tung tref­fenst zu­sam­men und hat ein ziem­lich wit­zi­ges vi­deo vom biersau­fenkau­fen on­line (der ist wirk­lich so).


fast mensch­lich

felix schwenzel

rie­sen­ma­schi­ne: Neue Kon­kur­renz für Horst Köh­ler.


hier-kei­ne-schleich­wer­bung.t-on­line.de

felix schwenzel

hei­se bild­bloggt:

Bild.T-On­line wird, so die Er­klä­rung, wei­ter­hin ge­mäß der jour­na­lis­ti­schen Leit­li­ni­en von Axel Sprin­ger gro­ßen Wert dar­auf le­gen, dass Wer­bung auch als sol­che klar er­kenn­bar ist. Ob man an­ge­sichts des heh­ren Vor­sat­zes auch den ei­ge­nen Na­men än­dern will, ver­riet die Pres­se­mit­tei­lung al­ler­dings nicht.

vul­va ori­gi­nal und fäl­schung

felix schwenzel

eine der wohl be­knack­tes­ten über­schrif­ten der blogo­sphä­re im zweit­wis­sen.log: ein bei­trag über ein pro­dukt na­mens „vul­va“ (na­tur­iden­ti­scher va­gi­nal­duft) mit „Wer´s braucht ...“ über­schrif­tet. da ist beim tex­ten durch­aus noch raum für qua­li­täts­ver­bes­se­run­gen.

war­um es jetzt bei mir im kopf­ki­no nach fisch riecht? weil die zeit mir ge­ra­de eben die welt mit hil­fe des lo­gi­kers und phi­lo­so­phen al­fred north whit­ehead er­klärt hat: „wis­sen hält nicht län­ger als fisch“.

was weiss ich? fisch. (wo­bei fisch frei­lich nicht na­tur­iden­tisch ist.)

zum bei der zeit be­wor­be­nen pro­dukt „vul­va“ fällt mir, ge­nau wie dem zeit­re­dak­teur der zeit­re­dak­teu­rin neu­de­cker, nix ein. aus­ser viel­leicht dass ich froh bin, dass die „viv­ae­ros spe­cial pro­jects — lens­sen und öz­türk gbr“ das pro­dukt „vul­va“ und nicht „fot­ze“ ge­nannt ha­ben. aus­ser­dem fällt mir noch der witz von dem blin­den ein, der an ei­ner fisch­hand­lung vor­bei­geht, aber den ver­kneif ich mir.

wei­ter mit wer­bung:

Nach jah­re­lan­ger For­schung ist es ge­lun­gen, die edle Sub­stanz des weib­li­chen In­tim­ge­ruchs in ein en­ges Glas­röhr­chen zu fül­len. Der na­tur­iden­ti­sche Riech­stoff be­tört den Be­nut­zer so­fort, stei­gert den Ge­nuss ero­ti­scher Phan­ta­sien und bringt das Kopf-kino in Gang.

riech­mi­chund.com.

[via zeit­wis­sen.blog und joko13]

(„zeit wis­sen — ein­fach mehr ver­ste­hen“, „zeit­wis­sen:log — wis­sen hält nicht län­ger als fisch“)

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an­ker­klau­se

felix schwenzel

heu­te nach ge­fühl­ten 40 bier, die ich zum gros­sen teil als spen­de ohne quit­tung von herrn haeus­ler und herrn lobo ver­zeich­ne­te, be­haup­tet in mei­nem zu­stand ganz si­cher nicht mehr blog­gen zu kön­nen. of­fen­bar lag ich mit die­ser ein­schät­zung falsch.

im nacht­bus war ich ne­ben dem fah­rer si­cher­lich der nüch­terns­te und wohl­rie­chens­te. ob­wohl — son­der­lich gut roch ich heu­te ganz si­cher nicht.

mor­gen abend gehts wei­ter.


vor dem sin­gen bit­te frei­hus­ten

felix schwenzel

ge­ra­de alle lie­der von tri­cky aus itu­nes ge­löscht wo der herr selbst singt. ich er­tra­ge die­se stim­me nicht, der hört sich im­mer so an als hät­te er ein rie­si­ges stück ge­trock­ne­ten schleim im hals hän­gen, wel­ches beim sin­gen fröh­lich im luft­strom hin und her flat­tert, ganz be­son­ders in die­sem stück. soll­te er sich mal ab­ge­hus­tet ha­ben, wer­de ich viel­leicht noch­mal ein werk von ihm an­hö­ren.


huch

felix schwenzel

ix habe da nix mit zu tun.
[dank an max für den hin­weis]


kas­per­le meis­ner

felix schwenzel

das alte, aber her­zens­gu­te kas­per­le „jo“ meis­ner, ruft die kin­der der welt nach köln und er­zählt ih­nen dort lus­ti­ge ge­schich­ten und weis­hei­ten aus sei­ner über sieb­zig­jäh­ri­gen büh­nen­er­fah­rung. zum bei­spiel: „Wenn ein Hei­li­ger im Him­mel ist, dann ist sein Wir­kungs­ra­di­us viel grö­ßer als vor­her.“ aus­ser­dem be­haup­tet er, ein ge­wis­ser herr je­sus kön­ne beim kas­per­le-thea­ter ge­fun­den wer­den: „Die Ju­gend sucht Je­sus Chris­tus und möch­te ihn in Köln fin­den.“ die welt-kas­per­le-spie­le in köln ste­hen un­ter dem mot­to „zu­rück zum aber­glau­ben, das le­ben ist un­kom­pli­ziert wenn man die au­gen schliesst“. der kum­pel vom kas­per­le, der wacht­meis­ter be­ne­dikt, kommt üb­ri­gens auch. bei­de wer­den ne­ben­bei auch nach­hil­fe in wahr­heits­leh­re er­tei­len.

im üb­ri­gen macht ona­nie­ren blind.

[war­um trägt das kas­per­le ei­gent­lich eine bril­le und so eine ko­mi­sche müt­ze?]


freund­lich sein

felix schwenzel

im haus­flur lag heu­te abend ein zet­tel, da­ne­ben eine rose. auf dem zet­tel stand, man sol­le „mal ein­fach“ ei­nen gan­zen tag „freund­lich“ sein. freund­lich zu sei­nen freun­den, zu frem­den, zu je­dem. das wäre gut und wich­tig. aus­ser­dem sol­le man den zet­tel lie­gen­las­sen, da­mit „je­der“ die bot­schaft le­sen kön­ne. ich möch­te mal wis­sen wel­ches arsch­loch das war.


shit hap­pens

felix schwenzel

shit hap­pens when you par­ty na­ked

bad san­ta, gross­ar­ti­ger film.
ein zi­tat habe ix noch hier ge­pos­tet. hier gibts noch mehr zi­ta­te.