vor ein paar tagen griff ich ja eine alte idee von malorama auf, einen blogalike contest. der vorschlag schlug ein wie eine bombe, zwei blogger reagierten, einer zum mitmachen, einer zum logodesignen.
wahrscheinlich habe ich mich, wie immer wenn ich etwas ernst meine, etwas ungeschickt ausgedrückt. deshalb versuche ich es gleich nochmal in aller kürze. ausserdem habe ich eine eigene kategorie eingerichtet in die ich alle beiträge zu diesem thema fallen lassen werde.
auch schön, heute wurden nochmal die buschtrommeln gerührt, hier und hier. ausserdem deutete mir heute eine alpha bloggerin mögliches interesse an.
das häufigste mistverständnis war übrigens, dass ich beiträge sammeln wollen würde. nein, im gegenteil, im prinzip kann jeder seinen eigenen blogalike contest durchführen. the blogger muss nur teilnehmer finden die ihn imitieren und zu einem bestimmten zeitpunkt diese beiträge im eigenen blog veröffentlichen und danach bewerten lassen.
ich dachte allerdings, dass es reizvoll sein könnte dies zeitlich koordiert durchzuführen, evtl. mit einem kleinen logo kennzuzeichnen und an zentraler stelle alle teilnehmer zu verlinken und über sinnvolle regeln und durchführung zu diskutieren.
kurzum:
wer bock hat mich, marcus oder irgendjemand anders zu imitieren der sollte am besten gleich losschreiben.
wer bock hat immitiert zu werden sollte in seinem blog werbung machen und die leute zum imitieren animieren.
wer meint gute ideen zum zeitpunkt, zur durchführung oder organisation zu haben, soll hier rumkommentieren
herr basic vom m-e-x blog vermutete ja kürzlich, dass ich was gegen unternehmer hätte, dabei bin ich selber jemand der gerne mal was nimmt oder unternimmt. irgendwo muss die kohle ja hin.
glücklicherweise gibt es menschen die mich verstehen oder sich wegen mir auf den boden legen zum lachen. nichtsdestotrotz wundere ich mich immer wieder über die unternehmer und ihre sprecher. was veranlasst zum beispiel den unternehmenssprecher von siemens, peter gottal, laut spiegel, zu behaupten die beiden folgenden bilder stammten aus zwei verschiedenen serien und seien „mitnichten“ retouchiert worden?
ich meine jeder, wirklich jeder kann mit einem bildbearbeitungspromm die beiden bilder übereinanderlegen und sieht, das beide aufnahmen bis auf die wegretouchierte rolex absolut identisch sind. warum vor allem lügt er bei so etwas unwichtigem, soetwas offensichtlichem? es ist natürlich möglich, dass der spiegel seine aussage verzerrt wiedergibt oder herr gott grad keinen bock hatte, dem spiegel gross rede und antwort zu stehen und denen am telefon irgendwas hingerotzt hat. obwohl sich das zitat im spiegel schon sehr deutlich anhört: „Siemens-Sprecher Peter Gottal wehrt sich gegen diese Darstellung. Die Rolex sei mitnichten wegretuschiert worden. Es habe vielmehr zwei Fotoserien gegeben: einmal mit und einmal ohne Uhr.“
ich denke, wir haben hier einen klassischen fall von 1+1=1 kommunikationskultur: wenn ich meine lügen überzeugend genug und mit fester stimme rüberbringe, dann wirds geglaubt und stimmt folglich. vermutlich glaubt peter gottal sogar an die wirksamkeit seiner lügen, genauso wie tilo bonow fest an seine behauptung samwa-werbung nerve nicht glaubt (und ich mir einbilde, es interessiere leute über meinen stuhlgang, kaffeekonsum oder eigentümliche gewohnheiten zu lesen).
nur warum?
die antwort ist einfach. ganz oben auf der haltungsliste dieser beiden und vieler anderen funktionsträger scheint fest eingemeisselt zu stehen: alle mit denen ich rede sind dümmer als ich und am allerdümmsten sind unsere kunden. eine weitverbreitete haltung übrigens auch unter politikern und fernsehleuten.
deshalb werde ich weiter keine kampagnen organisieren oder „politischer“ werden, sondern weiter kleingeistig, arrogant und ungerecht versuchen mich über die leute lustig zu machen die mich, ihre kunden oder wähler verarschen wollen. manchmal auch mit schaum vorm mund. das ist meine einzige scharfe waffe: schlechte witze über arschlöcher.
yesterday i met clows eater of the former man'sman in the mens room of spandau hilton. he asked me to help him getting twenty fivehundred-euro bills up his ass. he was very thankful of my help and we got into very intense discusssions about smart money and... weblogs of course. i was very impressed by the growth of clows‘ worldwide self-esteem and self-confidence. a great felllow entrepreneur and golden handshaker.
[mein erster inoffizieller und nicht-wertbarer beitrag in sachen blogalike-contest]
Durch Nahrungsaufnahme in den Mund werden Dehnungsrezeptoren im Mund, in der Speiseröhre und im Magen erregt. Diese Information wird über das vegetative Nervensystem an den Dickdarm weitergegeben. Dort werden starke Kontraktionen ausgelöst , die den Dickdarminhalt in den Enddarm vorschieben. Durch die Dehnung des Enddarmes kommt es dann zu Stuhldrang und zur Stuhlentleerung.
Am 1. April 1996 meldete die Firma BEAUTY SHOP BVBA/SPRL, hiernach als die "Anmelderin" bezeichnet, vor dem Amt bevollmächtigt vertreten durch die Sozietät European Office Rothschild BVABA/SPRL, die Bildmarke BEAUTY FREE SHOP, Aktenzeichen der Markenanmeldung 5835, für folgende Waren und Dienstleistungen an:
"Seifen; Parfümeriewaren, Ätherische Öle, Mittel zur Schöheits- und Körperpflege, Haarlotionen; Deodorants für den persönlichen Gebrauch und sonstige Mittel zur Haut- und Körperpflege, soweit sie nicht anderen Klassen zugeordnet sind; Zahnpflegemittel. Hygieneartikel und sonstige Mittel zur Haut- und Körperpflege, soweit sie nicht in anderen Klassen enthalten sind; diätetische Substanzen für medizinische Zwecke; pharmazeutische Präparate, Vitaminpräparate. Dienstleistungen von Schönheitssalons; Dienstleistungen von Solarien (Klassen 3, 5 und 42)."
Ich dachte auch kurz ueber einenIx-Gedenk-Stuhlgang nach, entschied mich aber dagegen. Toiletten sind hier eher in die Rubrik "Abenteuer" einzuordnen.
vor einiger zeit habe ich beschrieben, wie man der integrierten mail.app von osx das signieren und verschlüsseln beibringt. das prinzip ist immer noch das gleiche, wenn auch alles ein bisschen einfacher geworden ist, da safari jetzt auch ausgestellte zertifikate in den schlüsselbund importieren kann. aber nochmal kurz und bündig zusammengefasst:
bei thawte ein persönliches (und kostenloses) „email certificate“ ausstellen lassen.
dieses zertifikat, bzw. zertifikate, kann man sich dann hier abholen („fetch“), safari schmeisst es selbstätig in das schlüsselbund
jetzt kann man seine mails signieren, oder wenn die signatur des empfängers bekannt ist, auch verschlüsseln. eindruck schinden kann man mit der s/mime signatur, die als attachment an mails gehängt wird auch:
Ich mag Dein kleines Zertifikats-Schwenzelchen an den Mail-Icons. Jetzt kann ich mich richtig sicher fühlen.
das einzige was einem zertifikats eigentümer dann noch fehlt ist der eigene name im zertifikat. den bekommt man nur, wenn man vertrauen geniesst — und zwar das vertrauen eines „Thawte Web of Trust Notary“, wie zum beispiel volker weber oder mir. mit ein bisschen papierkram, einer ausweiskopie und einem bloggertreffen (oder so) sollte das alles gehen, das mit dem vertrauen. einfach eine signierte mail an mich und dann schauen wir weiter.
oliver samwer, einer der geschäftsführer von jamba!, sitzt in davos und redet mit loïc lemeur. die beiden reden nicht etwa über innovative klingeltöne, innovative werbeformen, das besoffene samwa oder die neuen trendsportarten jambabashing und jambahassen, nein sie redeten über weblogs, „sehr intensiv“. le meur stieg seinem unternehmer-kollegen auch gleich in den weitgeöffneten hintern: „ein grosser deutscher unternehmer“ der ihn sehr beindrucke.
der lemeurschen schleimerei wirft in den kommentaren auch gleich noch ein sommer.blogger speichelleckerisch seine eigenwerbung hinterher.
sehr beeindruckt war ich übrigens kürzlich mal von dem grossen kolumbianischen unternehmer pablo escobar, der in seiner heimat kolumbien viele arbeitsplätze geschaffen hat und dessen unternehmen und affiliates die new economy (und den aufstieg der samwer-brüder) ende der neunziger jahre überhaupt erst ermöglicht haben, weil sie den arbeitsbienen das futter zu akzeptablen prisen und preisen lieferte.
den grossartigen unternehmern und präsidenten in davos kann man übrigens hier seine meinung geigen. und für die ironieresistenten: </ironie>
eins haben die pornoscanner vom fachblatt für bigotterie erreicht. s*bel k*killi bekommt jetzt internationale aufmerksamkeit, ein jahr nachdem der schmierige gelkopf und seine pornosüchtigen hetzhunde gegen die gewinnerin der berlinale pseudomoralisch agitiert haben, greift die NY post die geschichte nochmal auf. fleshbot sucht deutsch sprechende hinweisgeber, damit man die story besser illustrieren kann.
da die macher des fachblatts für bogotterie 80% ihrer sex-geschichten beim fleshbot abschreiben, also fleissige leser und denunzianten sind, kann man damit rechnen, dass bald weitere schmutzige details/fotos von s*bel k*killi ans online-tageslicht kommen werden.
was der schirmherr des fachblatts wohl dazu sagt?
jelena lernte ich an der uni kennen. sie stand gerade hyperventilierend im gang, ganz blass und aufgeregt. sie fiel mir auf, aber da ich sie nicht kannte, ging ich an ihr vorbei in den arbeitsraum von brigitte und alexia. die beiden und die anderen fünf in den arbeitsraum geferchten architekturstudenten, liefen gerade wild umher und versuchten eine fliege zu töten. jelena, so erfuhr ich, hatte eine höllische angst vor jeder art von insekten. „phobie“ ist untertrieben, es war mehr als eine phobie. allein die tatsache, dass eine fliege im gleichen raum wie sie sein könnte, versetzte jelena in panik und ihren fluchtreflex in gang. so stand sie also im sommer ziemlich oft hyperventilierend im gang.
zu dieser zeit trug jelena eine sehr grosse brille, sprach kaum ein wort deutsch und — wiederhole ich mich? — sie wäre mir damals wahrscheinlich gar nicht aufgefallen, hätte sie nicht im gang gestanden.
lilli, ix, bb (im gang, ca. 1995)
jelena kam ein jahr bevor sie im gleichen semester wie ich architektur zu studieren anfing aus sarajevo nach stuttgart. sie besuchte ein paar sprachkursee und fing zu studieren an, ohne wirklich deutsch zu können. aber im laufe der zeit machte sie eine erstaunliche wandlung durch. aus dem entophobischen, riesenbrille tragenden schwänlein (anmerkung), das manche böse zungen „balkan lillli“ nannten, kam innerhalb kürzester zeit eine perfekt und akzentfrei deutsch sprechende, intelligente und attraktive frau zum vorschein die bald nur noch „lilli“ (ohne ballkan) genannt wurde. diese frau hatte zwar eine vorliebe für die farbe rosa und hello-kitty-schrott (und war meiner meinung nach die vorlage für elle woods/reese witherspoon in „legally blonde“), aber sie konnte, wie ich mehrfach beobachten konnte, den männern den verstand rauben.
urinproben
eben der typ frau, den sich viele männer in ihren (feuchten) träumen vorstellen. ich natürlich nicht. ich schätzte ihre intellligenz (ja, mit drei „l“!) und ihre unnachahmliche art wie sie mir (intellektuell und so) honig um den mund schmieren konnte und mir grosspackungen sympathie entgegenwarf. sie hatte auch verständnis für meinen brutalen humor: so waren gregor und ich vor einigen jahren zu jelenas geburtstag auf der suche nach einem last minute geschenk für sie, das wir mit hausmitteln in gregors wohnung zusammenstellen mussten, da es auch schon weit nach ladenschluss war. also bastelten wir ein „anfänger SM-set“. es bestand aus nippelquetschern (wäscheklammern), cockrings (gummibänder) und je einer urinprobe von gregor und mir. jede andere frau hätte uns und das geschenk in hohem bogen rausgeworfen, jelena freute sich. die beiden proben standen noch jahrelang über jelenas bett (siehe foto). jelena liess mich auch bereitwillig über sich drüber springen, das habe ich aber schon vor einem jahr ausführlich beschrieben.
portrait a., ix und g.
eine meiner leibsten freizeitbeschäftigungen in stuttgart war, mit jelena in pauls boutique zu gehen, whiskey sour zu trinken, dabei ihre stets feuchten hände zu halten oder zu streicheln (neben ihren stets feuchten füssen, der einzige makel an jelena) und mich mit jelena über alles mögliche zu unterhalten (meine zweitliebste freizeitbeschäftigung war, mit brigitte in pauls boutique zu gehen und whiskey sour zu trinken). die getränke waren dank jelenas verhandlungsgeschicks und erscheinungsbild immer sehr günstig und oft waren wir die letzten die pauls boutique verliessen. danach fuhr sie mich immer nach hause, ab und zu liessen wir uns auf dem weg noch fotografieren, aber gefickt haben wir nie, auch wenn mich ihr kleiner hintern immer sehr entzückte.
dieses wochenende habe ich jelena wiedergesehen, ihr hintern ist immer noch entzückend, wir haben festgestellt, dass wir uns bald 10 jahre kennen und dass sie immer noch den mann in ihrem leben sucht.
… und ich frage mich, wie man eine ode an so eine tolle frau so dumm aufhören lassen kann. aber ix übe ja noch.
[demnächst folgen: ode an brigitte, may-britt, gita, susanne, uvm. für auftrags oden stehe ich auch zur verfügung]
eben habe ich meinen live-statistikzähler (pphlogger) abgeschaltet. das spart den besuchern einen cookie, mir nerven und zeit.
mein quotenfetischismus, referrer rausfischerei und wo-kommen-die besucher-her guckerei fingen an zu nerven. jetzt bleibt nur noch der webalizer des hosters, der eigentlich nur grobe trends anzeigt. das sollte mir jetzt mal für eine weile reichen.
nur so ein hinweis; ste postet zur zeit fast jeden zweiten tag und wird immer (noch) witziger:
am samstag war ich mit freunde essen: 3 schwulen und 2 lesben. supersimpatisch aber moechten immer um 20 uhr essen. in der uhrzeit sind die restauranten leer, 1/3 von den mailander arbeiten noch, 1/3 sind im verker blockiert und 1/3 sind frueher nach hause gekommen und duschen (um sich fuer den abend langsam vorzubereiten).
am freitag hat mir eine japanerin einen blondinenwitz erzählt. zum ersten mal seit langem stand ich danach für 10 sekunden auf dem schlauch. deshalb mag ich den witz jetzt besonders gerne:
warum stehen blondinen, wenn es ihnen kalt ist, oft in der ecke? weil die ecke 90° hat.
während it+w seinen server mit der veröffentlichung eines videos auf dem steve jobs 1984 den ur-macintosh vorstellt in die knie zwingt, volker weber auf einen der grossartigsten und beklopptesten kurzfilme ever verweist, möchte ich in aller bescheidenheit auf lisa rein‘s weblog verweisen, die sehr viele ausschnitte aus der grossartigen „daily show“ von und mit jon stewart bereithält, unter anderem diesen über die inauguration von „the shrub“.
ein wunderschöner kalender, in siebdruck und auf 30 stück beschschränkt, von demian berg und arne schneider. dem besitzer musste ich allerdings die bedeutung des september kalenderblatts erklären.
am rothebühlplatz in stuttgart wurden vor ein, zwei jahren aufzüge eingebaut. der zugang zu den aufzügen wurde mit einer unter der decke hängenden rampe gelöst. die rampe ist, ganz modern, mit glas umschlossen, auf der präsentation des entwurf hörte man wahrscheinlich worte wie „transparenz“, „schwung“, „schön“ oder „klar“. die worte „tauben“ und „scheisse“ werden nicht gefallen sein.
aber die tauben haben entdeckt, dass man die scheiben ganz prima besetzen kann und vollscheissen kann.
ich nenne das (nach g. scholz) „geschenke an den architekten“ (oder hier wahrscheinlich an den bauingenieur).
heute stand in den stuttgarter nachrichten, dass es dem ehemaligen bundespräsidenten rau („die geissel gottes“) wieder besser gehe. sein büroleiter rüdiger könig sagte dem stuttgarter nachrichten:
herr rau sitzt schon wieder gelegentlich an schreibtisch und korrespondiert.
am schreibtisch sitzen und korrespondieren? ist das geil? unsereins sitzt am rechner und chattet, bloggt oder verschickt emails. ein ehemaliger bundespräsident „korrespondiert“.