hallo apple europa? schläfst du?
der spiegel hört die platte ab, die netzeitung auch, sie ist seit gestern in den plattenläden und wo ist sie im iTunesMusicStore? die single steht da noch als „vorveröffentlichung“ — aber wo ist das album?
in amerika isses gelistet, aber da darf ich nicht kaufen.
apple? so geht das nicht!
[update] sorry. ich hätte sie mir im itms gekauft, sogar mit DRM und „nur“ 5 euro günstiger als im jewelcase. now it's too late.
[update 30.6.2004] das album kann man jetzt auch im deutschen itms kaufen, aber die single wird weiterhin als „vorveröffentlichung“ gelistet. einmal vorveröffentlicht, immer vorveröffentlicht?
[anmerkung]
ich gehöre ja zu den wenigen menschen ohne einen einzigen vertrag mit der telekom. ausser manchmal, wenns was umsonst gibt.
meine festnetznummer ist eine genion nummer die mich ohne weiterleitungskosten überall in deutschland auf meinem handy erreicht. die homezone liegt im büro, bin äusserst selten zuhause. in der homezone ist das telefonieren für mich ausreichend billig, ginge per call by call sicher billiger, aber dann hätt ich ja wieder die wucher-grundgebühr der t-komik. so komme ich im schnitt auf eine monatliche telefonrechnung von 60-70 euro, wohlgemerkt für telefon-büro, telefon-zuhause, handy, fax und sporadisches unterwegs-internet, inklusive aller grundgebühren. das büro-internet kostet nochmal 10-15 euro monatlich extra.
faxe sende ich per laptop, bluetooth und handy, faxempfang mache ich über die o2-mailbox und (email) weiterleitung auf www.directbox.com.
das internet im büro kommt zwar von der telekom, aber der vertrag läuft über die kollegin. in berlin gibts viele, sehr viele hotspots die ich kostenlos nutzen kann, ausser bei mir zuhause, da wähle ich mich, wenn ich auf turkey bin, mit dem handy via bluetooth und einer lokalen berliner internet-by-call nummer ein (ortsgespräche („city-zone“) kosten bei o2 3 bis 7 cent/minute). auf witze wie den o2 internet zugang für 15 cent/minute oder grps für 10,00 euro/MB verzichte ich aus kostengründen. und jetzt weiss ich auch, dass ich mit dem handy auch mit „pay per call“ zahlen kann, mit einer ungenauigkeit von 7 cent zwar, aber scheissdrauf.
i love my genion.
der spiegel schreibt neuerdings wie macnews; mit selbst ausgedachten worten:
Etwa drei Millionen amerikanischeKinogeherbescherten dem Film von Freitag bis Sonntagabend das stolze Einspielergebnis von rund 21,8 Millionen Dollar.
eins ist so sicher wie das amen in der kirche; irgendein arschloch findet sich immer um mit adolf hitler wahlkampf zu betreiben. mal sinds die schmierentheater-populisten, mal george w. momentan ist auf der startseite von george w. ein wahlkampf-video mit al gore, howard dean, michael moore und — oops — adolf hitler in einer reihe zu sehen.
gestern mit einem nicht mehr ganz jungen mann aus der bayerischen provinz (selbstauskunft) und einem aus der rheinischen provinz ein paar bierchen und tee getrunken. erstmals seit monaten habe ich mich nicht als der klügste im raum gefühlt. ich arrogantes lügenschwein. der bayer mochte den schmutz, die baulücken, die einschusslöcher und die bausünden berlins nicht besonders, wir rheinländer schon. das seien „potentiale“, „räume“ und möglichkeiten die sich so in dieser stadt manifestieren. so ungefähr. wohl ein bisschen in der rheinisch optimistischen „wat wellste maache?“ tradition die mal als exil-rheinländer nie los wird.
Ich liebe ihre Versifftheit. Ich knie nieder vor dem schlichten Humor ihrer übergriffigen Bewohner, neige mein Haupt vor ihren Bausünden, küsse die Füße ihrer korrupten Elite, werfe mich in den Staub vor ihren Drogen- und Etatproblemen und flechte Kränze für die Habgier ihrer Finanzämter.
er habe nur eine kritische anmerkung: er habe das gefühl das berliner händler sich persönlich beleidigt fühlen, wenn man nicht abgezählt bezahlt und die dreistigkeit besitzt mit einem schein zu bezahlen. er schlägt vor zur linderung der berliner finanzkrise geldwechsler „aus dem Saarland, aus Bremen und aus Rheinland-Pfalz“ nach berlin zu schicken.
dem muss ich wiederum wiedersprechen. ich habe vor nicht allzulanger zeit in der kamps-filiale an der schönhauser allee 118a eine „speckseele“ mit einem 50 euro schein bezahlt. als ich der verkäuferin mit der 60er-jahre-style-hochgesteckten frisur den schein hinüberreichte duckte ich mich bereits innerlich in erwartung einer standpauke. statt dessen lächelte mich die verkäuferin an! sie lächelte mich an! und gab mir lächelnd mein wechselgeld zurück. ich habe das ein paar tage später nochmal mit einem 20 euro schein getestet. und sie lächelte wieder.
ich achte nicht sonderlich auf meinen körper und auf rechtschreibung, stosse für einen guten witz auch mal gute freunde vor den kopf und ich recherchiere meist äusserst oberflächlich. recherche bedeutet für mich: google, etwas allgemeinbildung und hier & da mal was querlesen.
deshalb freue ich mich über jede korrektur, ganz besonders natürlich wenn sie vom art director francis ford coppolas kommt:
nachricht:
Der Erfinder und Designer der Sofia Mini war ein deutsches Gehirn und arbeitet als Art Director fuer Francis Coppola.
Ich wollte das nur schnell berichtigen.
Schon probiert? It's fun. Great for pool parties.
Best
Gundolf Pfotenhauer
mist. ich habe keinen pool. also trink ich weiter schlosspils.
heute gestern früh bei meinem kaffee dealer in der (dem) monopol geblättert. schrecklich ödes magazin. ein artikel war alllerdings der hammer, allein die idee ist verleger-kopfstreichel-würdig: christoph schlingensief testet mit seinen eltern (!) das neue sony ericsson p900-handy. ich muss sagen, ich habe schon lange nicht mehr so gelacht. morgen tippe ich vielleicht ein, zwei absätze ab. frisch abgetippt aus der monopol (nr. 2, juni/juli 2004, seite 92):
nach 60 minuten ist die karte eingesetzt, aber kaum noch entfernbar. das telefon hat sämtliche nummern auf der simkarte gelöscht und behauptet, sie wären vorsichtshalber auf einen noch nicht eingesteckten memory stick duo gespeichert. „jetzt sind die ganzen nummern weg. vom krankenhaus, von dr. hufnagel, dr. eisenberg und dr. schlösser. ich muss montag meine blutergebnisse abrufen“, ruft meine mutter. - „die tasten sind zu klein. ich fühl kaum was!“, sagt mein vater und versucht die tastatur abzubrechen. [...]
nachdem mein vater das gerät mehrfach mit der flachen seite auf den holztisch geschlagen hat, flüchte ich mich erstmal mit den resten in mein ehemaliges kinderzimmer und komme nach weiteren vier stunden auch zu dem schluss, dass das neue p900 vielleicht das zeitraubenste telefon ist, das ich je in den händen hatte.
[...] Wir verbinden keine sexuellen Motive mit unseren Aktivitäten. Genuß von uneingeschänkter Freiheit, Hinterfragen von Konventionen und Abbau von Verklemmtheit, das sind unsere Beweggründe.
den typen der in der bahn kurz vor der bandansage die bandansage aufsagt habe ich kürzlich aus der hüfte fotografiert. weils so unscharf ist, veröffentlliche ich es hier. herr denes? lesen sie hier noch mit oder soll ich ihnen ne mail schicken?
apple mail lässt wirklich kaum noch spam an mich ran. alle 2-3 tage oder wenn die 100 voll ist, überfliege ich meinen spam-ornder kurz und angele bei bedarf die fälschlich als spam eingeordneten mails raus. wie effektiv mail.app den spam mittlerweile ausfiltert sehe ich seit dem ich gmail habe; da kommt wesentlich mehr junk durch.
aber heute war mail.app etwas übereifrig, filtert meine erste iTunes Music Store rechnung aus. tz: