river-suche
Es ist ja überhaupt keine Competition weil alles, wirklich alles an der Artemis II Mission so toll ist, und natürlich ist dieses Foto hier, dass gerade überall geteilt wird absolut beeindruckend, aber für mich... für mich ist es im Moment dieser Shot. Holy shit. Unbedingt in Originalgröße ansehen, die Kompression hier macht leider viele Details zunichte.
Noch viel mehr Fotos von der Mission gibt es bei Flickr.
sehr tolle bilder, sind gleich auf meinen desktophintergrund gelandet.

tatsächlich freue ich mich jetzt jedes mal, wenn ich den computer aufklappe und dieses bild sehe.
was man auf diesem bild eigentlich sieht, habe ich mir von hank green (auf youtube) erklären lassen: man sieht nicht nur sterne, sondern auch planeten — und man erkennt, dass sie sich alle auf einer umlaufebene befinden (sie sind auf dem bild quasi aufgereiht). der mond erscheint nicht wie sonst bei einer mondfinsternis wie eine schwarze scheibe, weil er von der erde am linken oberen rand beleuchtet wird. und die aufnahmen der mondfinsternis waren nur möglich, weil die artemis-mission verschoben wurde.
viele sagen ja (unter anderem hank green), dass das die besten fotos der welt sein könnten, aber gleichzeitig sind das wahrscheinlich auch mit die teuersten fotos der welt, was die produktionskosten angeht. und trotzdem gibt es eine einfache relativ einfache lizenz, mit der man die bilder nichtkommerziell nutzen kann.
Das Thema ist vor allem deshalb wichtig, weil Speicher gerade extrem teuer und knapp geworden ist und man mit derlei Techniken größere Modelle in wesentlich weniger RAM pressen kann.
erinnert mich an die alten zeiten, als es noch den „RAM Doubler“ auf dem mac gab:
RAM Doubler compressed less-used memory contents of background applications, and recovered free memory for use by the foreground application. Only when all free physical memory was occupied, would it start writing swap files to disk, like virtual memory.
bleibt irgendwie alles immer gleich.
die stelle an der thomas knüwer in seinem bericht aus austin über nicht so autonome roboter schreibt und ein video von einem ferngesteuereten rizzbot einbettet, hatte ich schon in seinem newsletter gelesen. hier schrieb er nun:
Oberflächlich betrachtet, ist die Zukunft in Austin schon da. Selbstfahrende Waymo-Taxis gibt es en masse, eine Hand voll von Tesla sind auch in der Stadt, der Konzern präsentierte (stehend, nicht fahrend) sein erstes Robotaxi. Auch begegnen einem ständig die Lieferroboter des heimischen Unternehmens AVRide, dass bald ebenfalls autonom fahrende Taxis auf Basis des Hyundai Ioniq 5 anbieten will.
Und dann begegnet einem der Rizzbot, der Passanten duschbeleidigt und einem vorbeirollenden Bierbike (hier sind die Dinger also gelandet) den Mittelfinger zeigt:
Allein, man darf nicht zu genau hinschauen. Dann blättert die glänzende Zukunftsfassade ab: [youtube direktlink]
- Natürlich wurde der Rizzbot ferngesteuert, sein Lenker war nur wenige Meter entfernt.
- Das Tesla-Robotaxi ist niemals in dieser Gestalt brauchbar für den Taxi-Betrieb.
- Die Zahl der Unfallmeldungen für Robotaxis lässt in Austin Stimmen laut werden, ob man ihren Einsatz nicht wieder verbieten sollte.
- Wer ein Waymo nutzt, kommt oft nicht dort an, wo er gerne würde. Meines setzte mich 3 Gehminuten vom Ziel ab, mein WG-Mitbewohner Richard kam auf 6 Minuten.
das video hatte ich mir noch nicht angesehen. mir fiel dazu spontan ein: nicht nur der rizzbot wurde ferngesteuert, sondern auch einen bewaffneter sicherheitsmann, der dem rizzbot auf schritt und tritt folgte. ausserdem: erstaunlich wie elegant und federnd das teil läuft. und, wenn die fernsteuerung gut gemacht wird, können ferngesteuerte roboter grandios, unterhaltsam und tatsächlich schlagfertig sein: siehe geoff peterson.
und ich dachte (wieder), dass wir ganz offensichtlich noch weit weg von autonomen robotern sind, aber potenziell voll im goldenen zeitaltzer der zentauren.
















