M Publication 03 kommt bald. momentan wirds gedruckt. in 1-2 wochen isses da. für die druckausgabe hab ich auch mal wieder nen kleinen text beigetragen. jule hat nackte frauen gemalt ein wenig illustriert.
[update: sebastian meint das interview in der weltwoche wäre besser als das in der neon. recht hat er. das spencer-bild in der weltwoche ist auch besser.]
der spiegel berichtet, dass coca-cola zugeben musste, dass ihr in grossbritanien verkauftes „mineralwasser“ dasani aus nichts als leitungswasser besteht. kosten für einen liter leitungswasser: 0,06 pence, coca-cola verkauft den liter für 1,90 pfund.
neu ist das nicht, es dürfte allgemein bekannt sein, dass sog. „tafelwasser“ (z.b. bonaqa) im prinzip nix anderes ist als leitungswasser, manchmal mit künstlich zugesetzten „mineralstoffen“. ich habe mich schon mein leben lang gefragt, warum die leute viel geld für abgefülltes leitungswasser zahlen und durch die gegend schleppen - wenn es das zeug auch frei-haus geliefert, literweise und meist gut gekühlt aus der wasserleitung gibt...!?
Specktakulär sucht: Konzeptions-Texter/in der/die erst denkt und dann schreibt, blitzschnell von Begriff ist und sich gleichermaßen für MTV und weibliche Intimpflege begeistern kann.
ich habe mir diesen einen witz den billy crystal in seiner „anmoderation“ zur oskar-verleihung heute nacht gemacht hat auch aufgeschrieben, aber anke gröner hat besser aufgepasst:
The first time I hosted this show was 13 years ago. Times were different then: Bush was President, the economy was tanking, and we just finished war with Iraq.
was ich mich noch gefragt habe, musste michael douglas im saal unbedingt diese bescheuerte sonnenbrille tragen? wer war der typ der links neben anke engelke am roten teppich stand, nie zu sehen war und für sie die stars ranholte („this is ännke, talk to her“)? witzig war dass anke engelke alle stars die sie nicht direkt erkannten („hey, we met at the berlinale“) mit ihrem mikro verkloppte.
erstaunlich, meine schwester meinte, dass die kölner dieses lied zu karneval wirklich gegrölt haben:
Dä Kommunismus, dä hät ene Rhythmus, Ener fängk zu schunkele an, bis jeder mit muss. Nur keine Hektik wegen der Dialektik: Venceremos, leev Jenossen, jetz jeit et loß!
der gaze text in der taz. der kommunismus als nachfolger des pferdes im flur.
verwirrend; morgens wenn ich aus dem haus gehe und mich versuche zu erinnern, spricht mich ein plakat an. direkt gegenüber. das plakat erklärt mir, dass ich gerade auf die u-bahn warte. man versucht mit dem plakat denen zu helfen die vergessen. dafür ein dickes dankeschön!
[nachtrag: ich hatte es vergessen (!), auf dem plakat steht nicht „sie warten auf die u-bahn“ sondern „sie warten auf die s-bahn“. scheiss vergesslichkeit.]
zeit: Beobachten Sie eigentlich Ihre Träume? Mühl: Klar, ich bin ja analytisch geschult. zeit: Kommen in Ihren Träumen auch Ihre Feinde vor? Mühl: Ich hab keine Feinde. Wer mich nicht liebt, ist ein Psychopath.
auf der diesjährigen bread butter war dies eindeutig mein lieblingslogo. astyle, eher unbekannte modelabel aus italien. die website ist so öde, das ich nicht drauf linke. aber das logo is supa.
Zur Eröffnung der Ausstellung mit neuen Arbeiten von Michael Bauer am Samstag, dem 28. Februar 2004 ab 18 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.
Ausstellungsdauer: bis 30. April 2004
Öffnungszeiten der Galerie: Dienstag bis Samstag von 11 bis 18 Uhr
The Armory Show New York 12. bis 15. März 2004 Stand Nr. 92-050
Galerie Hammelehle und Ahrens An der Schanz 1a D-50735 Köln Telefon (**49) 221 / 287 08 00 Telefax (**49) 221 / 287 08 01
13.02.2004 Praktikant/in in Hamburg APOLLO11 3 ARCHITEKTEN Für unser Hamburger Büro suchen wir PraktikantIN: min. 2 Jahre Berufserfahrung in den LPH 1–8 kommunikativ, teamfähig, AutoCAD/EDV-Kenntnisse, Kurzbewerbung an: l.weingartner@arcor.de
ich höre es bereits; da geht ein schrei durch die architekturlandschaft. apollo 11 3 denkt übrigens „alles ist machbar“.
[update 27.02.04: die damen und herren von apollo11 3 haben wohl muffensausen bekommen; die online-version der anzeige bei der bauwelt wurde „bereinigt“; man sucht jetzt nur noch nach praktikanten, ohne explizit nach „erfahrung“ zu verlangen...]
telepolis ist auch stinkig auf die offenbar unterleibsgesteuerte bild-redaktion. telepolis fordert dazu auf in der vergangenheit der bild-autoren rumzuschnüffeln und alle infos, am besten auch mit „wirklich unangenehme fotos“, an bildstinkt@aol.com zu schicken. telepolis würde - wie auch bild - alles veröffentlichen.
selbst am boden liegend, vom gurkenlaster überfahren und schwer verletzt kann er nicht die schnauze halten:
Im Fahrzeug ist er eingeklemmt, aber ansprechbar. Der Autofahrer, der als erster an der Unfallstelle ist, fragt in den Crash-Astra: „Mädel, fehlt dir was?“ Antwort: „Du blöder Hund, ich bin doch der Küblböck!“ Danach klagt der „Superstar“ laut über starke Schmerzen, wird darum vor Ort narkotisiert.