alles

*

  One Madi­son

I'm not re­al­ly a big fan of Ce­tra/Rud­dy's sky­scra­per on Twen­ty-third Street in New York City. It's not of­fen­si­ve but neither is it par­ti­cu­lar­ly in­spi­ring. Ho­we­ver, af­ter see­ing it from a ne­ar­by buil­ding to­day, I have to ad­mit that it makes for a pret­ty good pho­to sub­ject. Ta­ken on an iPho­ne 6 Plus, no fil­ters or editing.



*

  ctrl-ver­lust.net: Game of Things   #

mi­cha­el see­mann mit ein biss­chen theo­re­ti­schem un­ter­bau für das in­ter­net der din­ge, dem er rie­si­ges po­ten­zi­al zu­schreibt. zwi­schen­durch er­klärt er sehr gut nach­voll­zieh­bar netz­werk­ef­fek­te und was uns die­se netz­werk­ef­fek­te be­sche­ren könn­ten. ich fands sehr le­sens­wert.

*

  re­al­vir­tua­li­ty.info: Die neue Op­ti­mis­mus­lob­by und ihre Pro­ble­me   #

alex matz­keit sehr schön und aus­la­dend über zu­kunfts­vi­sio­nen in der welt und im film:

Sci­ence Fic­tion, meint [Hen­ry] Jenk­ins, schafft Be­zugs­sys­te­me für die Ge­gen­wart, aus de­nen man eine Zu­kunft ab­lei­ten kann.

*

  news­ta­tes­man.com: The tra­ge­dy of Ja­mes Bond   #

lau­rie pen­ny über die gröss­te schwä­che von ja­mes bond: sei­ne gest­rig­keit.

The fran­chise is drip­ping with camp nost­al­gia for a time that never re­al­ly was, a time when men could be real men, which meant that they were al­lo­wed to hurt whoe­ver they wan­ted and still get away with it.

(via)

*

  the­guar­di­an.com: How to make the per­fect mar­ti­ni   #

ro­ger moo­re über den per­fek­ten mar­ti­ni. der text hat die glei­chen qua­li­tä­ten wie ein moo­re-bond-film: ein paar wit­ze, hand­werk­lich sau­ber ge­macht und kurz nach dem le­sen hat man al­les wie­der ver­ges­sen.

The worst mar­ti­ni I’ve ever had was in a club in New Zea­land, whe­re the bar­man pou­red juice from a bot­t­le of oli­ves into the vod­ka. That’s cal­led a dir­ty mar­ti­ni and it is a dir­ty, filt­hy, rot­ten mar­ti­ni, and should not be drunk by any­bo­dy ex­cept con­dem­ned pri­soners.

(via)

*

  test­spiel.de: Max Gier­mann als Klaus Kin­ski beim Co­me­dy Preis   #

das ori­gi­nal ist na­tür­lich viel wit­zi­ger als die par­odie. aber die par­odie ist trotz­dem nicht schlecht. und: das ori­gi­nal guck ich mir re­gel­mäs­sig alle 1-2 jah­re an.

YouTube Video Vorschaubild
youtube-video laden, info, direktlink


YouTube Video Vorschaubild
youtube-video laden, info, direktlink
*

  hei­se.de/ct: Te­le­kom ver­hin­dert DSL-Ver­sor­gung durch 1&1   #

wenn man die­sen c’t-ar­ti­kel [€] liest, könn­te man den ein­druck ge­win­nen, die te­le­kom hand­le nach hand­lungs­nor­men die man in ita­li­en ge­lernt hat, in­klu­si­ve ei­ner aus­ge­feil­ten omer­tà (schwei­ge­kul­tur).




die­se site hab ix vor 13 jah­ren ge­baut & ge­launcht: pho­to-do­cu­ment.com
und seit­dem läuft sie un­ver­än­dert: wir­res.net/32


wir­res.net ist jetzt auch auf ap­ple-news. und hat su­per­kräf­te ent­wi­ckelt: wir­res.net crasht die ap­ple news app.



ix­de­vil

felix schwenzel in wirres.net/en

this is a short vi­deo that was ta­ken at a net­flix event last weekend. net­flix ger­ma­ny in­vi­ted some peo­p­le they de­e­med wort­hy to spread the gos­pel net­flix stuff, of­fe­red food and drinks and the chan­ce to to re-en­act sce­nes from net­flix shows. like this one from dare­de­vil. af­ter some in­s­truc­tions by the the ger­man stunt­man and show team youstunt, the ca­me­ra rol­led. this is take one and me loo­kin like bud spen­cer ju­ni­or:




(ger­man ver­si­on, you­tube link)


amy using her pho­ne up­si­de down

felix schwenzel in wirres.net/en

amy is hol­ding her pho­ne up­si­de down in epi­so­de 6, sea­son 10.

no worries, this also hap­pend to ethan hunt.

and no, she’s not using the spea­k­er­pho­ne, this sce­ne is about tin­der.

(ger­man ver­si­on)


*

  Bit­te mehr Wer­bung!

 Wie schützt man sich vor Wer­bung im Brief­kas­ten? Kei­ne Wer­bung im Brief­kas­ten. So geh­t's. Anti-Wer­bung-Auf­kle­ber für den Brief­kas­ten.


*

  Ad­bus­ting in Ber­lin

 NO­TES OF BER­LIN IST EINE HOM­MAGE an all die No­ti­zen die Ber­lin tag­täg­lich im Stadt­bild hin­ter­lässt.




Als ich vor­ges­tern Fol­ge 39 des Lila-Pod­cast über Schön­heit hör­te & u.a. auf die Sel­fies von Lena Dun­ham stieß und ich mich dann wun­der­te, dass der Herbst über­all viel bun­ter als bei mir ist, hab ich mich ent­schlos­sen eine Wo­che lang Fo­tos zu pos­ten, die nicht al­les in Pose set­zen, mit Fil­tern auf­bes­sern oder eins aus zwan­zig "miss­lun­ge­nen" dar­stel­len. Ihr müsst das jetzt er­tra­gen.
#un­be­schö­nigt
So sehe ich frisch auf­ge­stan­den aus.

das­nuf (@das­nuf02.11.2015 8:38


"Un­se­re Kin­der kom­men auf ein alt­sprach­li­ches Gym­na­si­um."
"Echt? Und was sol­len sie mit For­tran und CO­BOL an­fan­gen?

Vol­ker Kö­nig (@Vol­kerK_02.11.2015 8:31


While @WIRED US is do­ing its ”equa­li­ty“ is­sue, @WIRED_Ger­ma­ny thinks that this is an ap­pro­pria­te spea­k­er line-up con­fe­rence.wired.de/con­fe­ren­ces/wi…

Jo­han­nes Kles­ke (@jk­les­ke02.11.2015 8:48


auf ner kon­fe­renz, auf der nur män­ner spre­chen, is ne „af­ter­par­ty“ die lo­gi­sche kon­se­quenz.


stand 14 uhr: mit do­ro­thee bär wur­de die ers­te frau an die zwei­te stel­le auf der „spea­k­ers“-lis­te ein­ge­fügt und mit josé ma­ria­no ló­pez-ur­dia­les der acht­zehn­te mann, et­was ver­schämt an der zwölf­ten stel­le.


stand 18:30 uhr: die „af­ter­par­ty“ wur­de auf der in­fo­sei­te ab­ge­sagt, jetzt gibt’s „IN­TER­NA­TIO­NAL EX­PERTS AND IN­FLUEN­CERS, PRE­MI­UM NET­WOR­KING, DRINKS, FOOD AND A GET TOG­E­THER“.





*

  zeit­ma­ga­zin.de: Eu­ro­pa­par­la­ment: Bernd bleibt   #

vor ein paar mo­na­ten hat­te ich schon­mal ein bernd-pos­selt-por­trait ver­linkt, aber die­ses hier ist bis auf das et­was doo­fe ende ganz hin­reis­send ge­schrie­ben. oder um es mit ma­thi­as ri­chels wor­ten aus­zu­drü­cken:

Man kann die­sen Mann nicht mehr un­sym­pa­thisch fin­den.

*

  ven­tur­ebeat.com: 25 Ye­ars Of IMDb   #

die ge­schich­te und der sta­tus der imdb, auf­ge­schrie­ben von paul sa­wers.

IMDb has hel­ped crea­te over the past 25 ye­ars is a sort of de fac­to gui­de used by mil­li­ons to de­ter­mi­ne how good a mo­vie is. The IMDb top 250, which seems to be per­ma­nent­ly top­ped by The Shaw­shank Re­demp­ti­on, is like a crowd­sour­ced com­pen­di­um of pu­blic opi­ni­on.

ich ver­las­se mich, be­vor ich ei­nen film an­gu­cke, bei der be­stim­mung ob ein film was taugt, ja lie­ber auf rot­ten to­ma­toes, aber als nach­schla­ge­werk für schau­spie­ler und mei­ne lieb­lings­ru­brik „goofs“, nut­ze ich die imdb auch sehr re­gel­mäs­sig.

*

  t3n.de: Uber­space: Das et­was an­de­re Hos­ting-Un­ter­neh­men im Por­trait   #

cas­par to­bi­as schlenk:

Ihr Fir­men­lo­go ist eine Ra­ke­te, doch sie sind ein Ge­gen­ent­wurf zu den Start­ups von Ro­cket In­ter­net. Ohne Mil­lio­nen von In­ves­to­ren wächst der Hos­ting-An­bie­ter Uber­space Jahr für Jahr. Auch sonst ist das Un­ter­neh­men an­ders: Kun­den­sup­port ist Chef­sa­che, die User zah­len, so viel sie möch­ten, das Team ist über­all in Deutsch­land ver­streut. Ein Por­trait der Anti-Ra­ke­te.

die­ser ar­ti­kel hat mei­ne ent­schei­dung mit die­sem blog zu uber­space zu zie­hen deut­lich ver­ein­facht.

*

  dirk­von­geh­len.de: Vom Pro­dukt zum Pro­zess – am Bei­spiel Por­no   #

der wan­del der por­no-in­dus­trie als „eine Art Vor­bo­te für Kul­tur und Me­di­en“.

*

  12app.ch: «Zei­tun­gen sind zäh. Sie ster­ben lang­sam»   #

emi­ly bell:

Die rich­ti­ge Bil­dung be­ginnt mit der Lek­tü­re der «New York Times» …
Aber noch mehr als das: Ohne rich­ti­ge Bil­dung ver­ste­hen Sie die «New York Times» nicht. Das ist die Art von Ver­bin­dung mit den Men­schen, die ei­nen Me­di­en­ti­tel für die Zu­kunft rüs­tet.

Aber soll ich Ih­nen sa­gen, wel­ches das gröss­te Ri­si­ko ist, das Jour­na­lis­ten heu­te ein­ge­hen kön­nen?
Wel­ches?
So wei­ter­zu­ma­chen wie bis­her.

*

  me­di­um.com: Nie­der­gang der Deut­schen Bank: Ein­bli­cke   #

ro­bert ba­sic:

Arsch­lö­cher zie­hen Arsch­lö­cher an

schwer zu le­sen (ba­sic halt), aber das zi­tat fand ich gut. gilt über­all. nicht nur bei der deut­schen bank.

*

  turi2.de: Blatt­kri­tik: Tim Wolff, Chef­re­dak­teur „Ti­ta­nic“, über „Tichys Ein­blick“.   #

le­sens­wert und auch ein biss­chen lus­tig.

*

  zeit.de: Be­din­gungs­lo­ses Grund­ein­kom­men: Lasst Ar­beit Er­fül­lung wer­den   #

da­ni­el häni und phil­ip kov­ce über das be­din­gungs­lo­se grund­ein­kom­men:

War­um ha­ben wir also noch kein be­din­gungs­lo­ses Grund­ein­kom­men? Weil wir noch nicht auf den Ge­dan­ken ver­zich­ten wol­len, dass die an­de­ren nichts mehr tun wür­den, wenn ihre Exis­tenz be­din­gungs­los ge­si­chert wäre. Weil wir noch nicht dar­auf ver­zich­ten wol­len, dass die an­de­ren et­was tun müs­sen, da­mit ihre Exis­tenz ge­si­chert ist. Weil wir den an­de­ren noch nicht jene Ei­gen­ver­ant­wor­tung zu­spre­chen, die wir für uns selbst in An­spruch neh­men.

Frü­her ha­ben wir das Was­ser am Dorf­brun­nen ge­holt. Heu­te gibt es über­all dort Was­ser­häh­ne, wo wir Was­ser brau­chen. Als die Idee auf­kam, Was­ser­lei­tun­gen zu ver­le­gen, wa­ren die Be­den­ken groß: Dann tref­fen wir uns nicht mehr am Brun­nen. Das Mit­ein­an­der fällt aus­ein­an­der. Und wer bit­te kon­trol­liert, dass die an­de­ren den Was­ser­hahn auch ab­stel­len und nicht miss­brau­chen? Ge­nau­so selbst­ver­ständ­lich wie der Was­ser­hahn heu­te für uns ist, wird das Grund­ein­kom­men nach sei­ner Ein­füh­rung sein.

*

  deutsch­land­ra­dio­kul­tur.de: Büch­ner-Preis­trä­ger Rai­nald Goetz - Die Hei­lig­keit der Schrift   #

rai­nald goetz:

Nichts ist mehr ein­fach, wenn man viel liest, kein Pro­blem, kei­ne Al­ter­na­ti­ve ist mit fünf lau­ten Wor­ten und noch mehr Über­zeu­gung, mit Glau­bens­sät­zen und Denk­scha­blo­nen zu lö­sen und aus der Welt zu schaf­fen. Das ru­hi­ge Nach­voll­zie­hen kon­trä­rer Ge­dan­ken oder wi­der­sprüch­lichs­ter Ge­fühls­er­fah­run­gen, die­se ein­sa­me Tä­tig­keit auch des Le­sens, im­mer wei­ter ent­fernt man sich von den Selbst­ver­ständ­lich­kei­ten der ver­schie­de­nen Grup­pen, auch von die­sen Grup­pen selbst, von der Mög­lich­keit, in ih­nen zu exis­tie­ren.

(zi­tat ge­fun­den von chris­toph kap­pes)

*

  schu­le­so­cial­me­dia.com: War­um Di­gi­tal De­tox Non­sen­se von Pri­vi­le­gier­ten ist   #

phil­ip­pe wampf­ler:

Die­se Pa­tho­lo­gi­sie­rung der Kom­mu­ni­ka­ti­on ist es, was mich […] be­son­ders stört: Eine be­stimm­te Form von Kom­mu­ni­ka­ti­on wird zu ei­nem Gift hoch­sti­li­siert, zu ei­ner Krank­heit, ei­ner Sucht. Zu­dem sei sie un­echt – wäh­rend der Aus­zeit habe Van Rooi­jen näm­lich »mit rea­len Men­schen« zu tun ge­habt und »wirk­li­che Freund­schaf­ten« auf­ge­baut.

Die­ser di­gi­ta­le Dua­lis­mus macht aus der gan­zen De­tox-Mis­si­on ein ver­un­glück­tes ge­dank­li­ches Kon­strukt. Auch per­sön­li­che Ge­sprä­che ver­kle­ben uns in ge­wis­sen Si­tua­tio­nen das Hirn, »eine Kra­ke mit zwölf Köp­fen«, de­ren Nach­rich­ten man nicht so schnell be­ant­wor­ten kön­ne, wie neue rein­kom­men, sind für mich Rech­nun­gen im Brief­kas­ten, der Small-Talk im Bus, Te­le­fon­ge­sprä­che, for­cier­te Dis­kus­sio­nen am Ar­beits­platz etc.